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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 29. Juni bis 5. Juli 2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu 40 Ruhestörungen aus, sieben davon in Gastronomiebetrieben.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um vier hilflose Personen. Zwei davon hatten zu viel Alkohol konsumiert. Bei einer Person leisteten die Einsatzkräfte Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. 

Vekehr

Die Verkehrspolizei hat an 13 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 28 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

Insgesamt 27 Fahrzeuge wurden aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Für 1.301 falsch parkende Fahrzeuge gab es ein Knöllchen. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach hat die Stadtpolizei 59 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden eine Ermittlung an der jeweiligen Wohnadresse von Fahrzeughalter*innen durch.

Gefahrenabwehr

Bei der nächtlichen Kontrolle des Mainvorgeländes fiel ein Transporter auf, dessen Hecktüren geöffnet waren. Im Laderaum schliefen zwei Personen, eine weitere schlief im Führerhaus. Sie erklärten, dass sie am Folgetag einen Facharzt in Frankfurt aufsuchen wollten und deshalb über Nacht im Fahrzeug campiert hätten. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass eine Anzeige aufgrund fehlenden Versicherungsschutzes vorlag. Die Kennzeichen wurden vor Ort entsiegelt, die Weiterfahrt untersagt. Die Streife forderte die Personen auf, das Fahrzeug zeitnah aus dem Verkehrsraum zu entfernen.

Drei Klimageräte waren nur an Spanngurten hängend im Bereich der Fußgängerzone unmittelbar über dem Gehweg an einer Hausfassade angebracht. Über Umwege gelang es, die verantwortlichen Personen zu ermitteln. Eine Streife sperrte den Bereich bis zum Entfernen der Geräte ab.

Eine Bürgerin meldete drei Personen, welche sich im Bereich des Hafengartens prügeln würden. Die Streifen fanden die Personen nach einer kurzen Fahndung. Eine Person hatte eine deutlich blutverschmierte Nase. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass es sich nicht um eine reale Verletzung, sondern um Kunstblut handelte. Die Personen erklärten, dass sie lediglich ein Video gedreht hätten. Es erfolgte eine Aufklärung hinsichtlich des unnötig ausgelösten Polizeieinsatzes sowie die Androhung einer Verwaltungskostenrechnung. Für weitere Dreharbeiten wurden sie aufgefordert, diese künftig anzumelden. 

Ein Mann kam auf die Stadtwache und erklärte, der Vermieter habe unerlaubt das Schloss seiner Mietwohnung austauschen lassen. Nach Verifizierung der Meldeanschrift öffnete eine Streife die Wohnungstür in Anwesenheit des Geschädigten mittels eines Türfallenblechs. Bei der anschließenden Begehung konnte sie die Gültigkeit der Meldebescheinigung in den Räumlichkeiten zweifelsfrei bestätigen. Die Streife legte dem Mann nahe, den Schließzylinder zeitnah auszutauschen, um ein unbefugtes Betreten durch den Vermieter für die Zukunft auszuschließen. Zudem belehrte sie ihn umfassend über sein Recht zur Erstattung einer Strafanzeige gegen den Vermieter.

Einer Streife fiel bei einer Streifenfahrt ein Mann mit einem großen Rucksack in der Innenstadt auf, welcher beim Erblicken des Streifenwagens unmittelbar die Richtung änderte und schnell weg lief. Da dies der Streife verdächtig erschien, versuchte sie sich eine bessere Sicht auf die Person zu verschaffen. Der Mann sprintete jedoch nach der Annäherung des Streifenwagens schlagartig davon. Die Streife verfolgte den Flüchtigen durch mehrere Straßen bis in einen Hinterhof. Dort sprang der Mann über einen Zaun, ein Stadtpolizist verfolgte ihn und stellte ihn auf einem Nachbargrundstück. Der Mann ballte beide Hände zu Fäusten und lief bedrohlich auf den Stadtpolizisten. Dieser verwendete das dienstliche Pfefferspray und traf ihn im Gesicht, danach forderte er den Mann auf, sich auf dem Boden zu legen. Anschließend fixierte er ihn und durchsuchte ihn nach Ausweisdokumenten sowie gefährlichen Gegenständen. Da der Mann über erhebliche Schmerzen klagte, forderte die Streife über die Leitstelle einen Rettungswagen an. Es fiel auf, dass der Rucksack, den der Mann noch beim Sprung über den Zaun dabei hatte, nicht mehr auffindbar war. Die Streife fand ihn schließlich in einer Mülltonne versteckt, dieser enthielt eine nicht unerhebliche Menge verschiedenster Betäubungsmittel. Nach dem Eintreffen des Rettungswagens wurde der Mann behandelt und danach einer Streife der Landespolizei zur weiteren Sachbearbeitung übergeben.

Eine Frau wendete sich an die Stadtwache und erklärte, dass sie von einem Mann verfolgt, bespuckt und genötigt werden würde. Demnach habe sie den Mann am Vorabend kennengelernt, als sie mit Freundinnen unterwegs war. Als sich die Gruppe in den Morgenstunden auflöste, entschied sich die Frau mit dem Mann alleine weiter zu ziehen. Hiernach seien beide gemeinsam nach Offenbach gefahren. Beim Versuch, in ein Hotel einzuchecken, geriet der Mann mit dem dortigen Mitarbeiter in einen Streit und verließ das Hotel. Nachdem die Frau erklärte, dass sie nicht mehr mitgehen wolle, habe der Mann sie bedroht, bespuckt und sexuell genötigt. Die Geschädigte flüchtete daraufhin zuerst in eine Bäckerei und anschließend in die Stadtwache. Der Mann stieg danach in ein Fahrzeug und fuhr davon. Eine Fahndung nach dem Auto, mutmaßlich ein Mietwagen, verlief negativ. Die Landespolizei wurde zwecks Zuständigkeit hinzugezogen.

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei begleitete in der Berichtswoche zwei Veranstaltungen, beide ohne nennenswerte Vorkommnisse. 

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei drei Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust wenden sie sich bitte an fundbuerooffenbachde.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat II

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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