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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 12. bis 18. Januar 2026

19.01.2026

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu 20 Ruhestörungen aus. Fünf davon in Gastronomiebetrieben und betrafen zumeist zu laute Musik.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um fünf hilflose Personen. Auch in dieser Woche musste für einige ein Rettungswagen hinzugezogen werden.

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 62 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Sie erteilte in 183 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Elf Autos wurden aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 2.257 falsch parkende Fahrzeuge bzw. deren Fahrzeughalter*innen erhielten ein Knöllchen.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 28 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Die Stadtpolizei führte zudem im Auftrag anderer Behörden sechs Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst / Gefahrenabwehr

Auf der Stadtwache erschien ein Mann, welcher angab, von unbekannten Personen mit Pfefferspray angegriffen worden zu sein. Die Stadtpolizei leistete Erste Hilfe und leitete eine Nahbereichsfahndung ein. Letztere verlief erfolglos. Der Mann wurde zur weiteren Sachbearbeitung an die Landespolizei übergeben.

Ein Mann störte eine polizeiliche Maßnahme durch Schreie und Gitarrenspiel. Zuvor hatte er auch schon andere Passanten belästigt. Der Mann erhielt eine Platzverweisung. Etwa 30 Minuten später tauchte er wieder im Umfeld auf. Die Stadtpolizei brachte ihn zum zentralen Polizeigewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,61 Promille, der Mann kam daher zur Ausnüchterung in eine Haftzelle.

Eine Streife rückte aus, weil eine schreiende und randalierende Frau im Bereich der Richard-Wagner-Straße gemeldet wurde. Sie fand die Frau vor Ort. Da diese versuchte, die Beamten anzuspucken und zu treten, wurde sie zusammen mit einer Streife der Landespolizei fixiert und bekam eine Spuckschutzhaube aufgesetzt, um weitere Attacken zu verhindern. Die Frau verletzte sich zudem selbst, indem sie ihren Kopf mehrmals auf den Boden aufschlug. Sie kam schließlich in eine psychiatrische Einrichtung. 

Die Kriminalpolizei bat im Haus des Jugendrechts um Amtshilfe. Benötigt wurde eine Unterstützung bei der Übersetzung ins Arabische/Marokkanische. Eine im Dienst befindliche Kollegin, welche diese Sprachen flüssig beherrscht, konnte unterstützen. 

Der Stadtwache wurde eine Frau gemeldet, welche vor einem Dönerladen randalieren und herumschreien würde. Vor Ort traf die Streife auf eine bekannte Obdachlose. Diese hatte gemäß Zeugen und Geschädigten zuvor laut herumgeschrien, die Scheiben des Dönerladens bespuckt und einen Werbeständer beschädigt. Die Mitarbeiterin des Dönerladens stellte Strafantrag. Dieser wurde durch die Stadtpolizei aufgenommen und an die Landespolizei weitergeleitet. 

Gemeldet wurde ein Mann, welcher betrunken mit Kindern unterwegs sei. Eine Streife fuhr zum gemeldeten Ort. Zeugen berichteten, dass die Kinder mehrmals auf die Straße gerannt seien. Der Vater war zunächst unkooperativ und verweigerte einen Atemalkoholtest. Er entsorgte zudem im Beisein der Streife eine Bierflasche in einem Gebüsch. Innerhalb des Kinderwagens lag eine leere Flasche Bier. Während ein Stadtpolizist die Kinder betreute, kontrollierte ein weiterer den Vater. Er erklärte ihm die Ernsthaftigkeit der Situation. Der Vater machte schließlich einen Atemalkoholtest, dieser ergab einen Wert von 0,76 Promille. Der Vorgang wurde dem Jugendamt zur Kenntnis gegeben. 

Eine Streife bemerkte ein Fahrzeug, in welchem ein Kind ohne jegliche Sicherung saß. Eine Kontrolle ergab, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Die Kooperationsstreife der Landespolizei wurde hinzugezogen und der Sachverhalt an diese übergeben. 

Vor der Wache stehenden Einsatzkräften fielen zwei E-Scooter auf, welche bei Rot die Berliner Straße querten und hierbei Autos zum Abbremsen zwangen. Die Fahrer der E-Scooter ignorierten die lautstarke Weisung anzuhalten. Einem Fahrer gelang die Flucht. Das zweite Fahrzeug, auf dem verbotenerweise zwei Personen fuhren, wurde von einem Stadtpolizisten nach einem kurzen Sprint eingeholt und durch einen Griff an die Lenkstange zum Stehen gebracht. Hierbei stürzten die Personen. Während der Mitfahrer schnell aufstehen konnte, blieb die Fahrerin liegen. Sie wurde zur Stadtwache gebracht und dort medizinisch erstversorgt. Ein Rettungswagen brachte sie anschließend in eine Klinik. Der Mitfahrer wurde mitsamt dem Fahrzeug an die Familie der Frau übergeben. 

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei befand sich im Zuge des im Rathaus tagenden Wahlausschusses und damit verbundener möglicher Störungen präventiv im Bereich der Innenstadt in Bereitschaft. Die Einsatzkräfte mussten jedoch nicht tätig werden.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei zwölf Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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