Wochenbericht 30. März bis 5. April 2026
Ruhestörungen
Es gab 20 Ruhestörungen, fünf davon im gewerblichen Bereich und betrafen zumeist zu laute Musik.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um acht hilflose Personen. Drei hilflose Situationen waren erhöhtem Alkoholkonsum zuzuordnen.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 16 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 62 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.
14 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Für 1195 falsch parkende Fahrzeuge gab es ein Knöllchen.
Für die Zulassungsstelle Offenbach erfasste die Stadtpolizei 58 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden elf Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst und Gefahrenabwehr
Telefonisch meldete sich eine Frau, die ihren Nachbarn vermisste. Sie gab an, den Mann bereits seit etwa 14 Tagen nicht mehr gesehen zu haben. Zudem stehe sein Fahrzeug unbewegt in der Tiefgarage und die Rollläden seien geschlossen. All diese Dinge wären untypisch. Eine Abfrage über die Rettungsleitstelle ergab, dass der Mann Anfang März durch den Rettungsdienst transportiert wurde. Die Abfrage in den Krankenhäusern verlief negativ. Eine Streife fuhr zur Wohnung und fand wie gemeldet geschlossene Rollläden vor sowie Briefe im Briefkasten. Auf Klingeln und Klopfen reagierte niemand. Die Nachbarschaftsbefragung ergab, dass der Mann zuletzt vor etwa einer Woche gesehen wurde. Er hatte wohl einen Schlaganfall erlitten und befand sich aktuell in einer Reha-Maßnahme.
Die Leitstelle der OVB meldete eine Person mit Messer in einem Bus. Vor Ort traf eine Streife auf eine bereits bekannte Frau. Diese war zuvor von dem Busfahrer aus Freundlichkeit mitgenommen worden, obwohl gegen diese aufgrund mehrfacher Sachbeschädigungen in Bussen ein Mitnahmeverbot bestand. Nach einigen Minuten kramte die Frau in ihrer mitgeführten Tasche und zog ein großes Küchenmesser hervor. Ein Zeuge, ein Busfahrer außer Dienst, dem die Frau bekannt war und der diese zuvor beobachtet hatte, reagierte sehr schnell und nahm ihr das Messer sofort aus der Hand. Im nächsten Moment griff die Frau nach dem Nothammer und wollte eine Fensterscheibe einschlagen. Auch dies konnte der Mann verhindern. Auf die Frage, wieso die Frau ein Küchenmesser mit sich führte, gab sie an, dass sie sich am Mittag des Tattages von einem der Busfahrer ungerecht behandelt gefühlt habe. Dieses Verhalten habe sie so wütend gemacht, dass sie zuhause das Küchenmesser in ihre Tasche gepackt und sich auf den Weg begeben habe, um den Busfahrer zu suchen. Sie gab an, dass sie ihn mit dem Messer dazu bringen wollte, sich bei ihr zu entschuldigen. Die Frau wurde in eine psychiatrische Fachklinik gebracht und vom behandelnden Arzt eingewiesen.
Die Betreiberin eines Cafés in der Geleitsstraße bat um Hilfe. Sie gab an, dass fünf Personen das Lokal trotz bestehendem Hausverbot betreten hätten. Auf die Aufforderung der Betreiberin das Café zu verlassen, reagierten die Personen mit aggressiven verbalen Äußerungen sowie der Androhung körperlicher Gewalt. Der Sohn der Inhaberin kam seiner Mutter zu Hilfe, nachdem ein Notfallknopf im Laden betätigt wurde. Einer der Männer schlug diesem ins Gesicht. Als die Polizei eintraf, waren die Täter bereits verschwunden. Sie hatten den Ort nach Ankündigung der Polizei fluchtartig verlassen. Dem Geschädigten wurde das Hinzuziehen eines Rettungswagens angeboten, was dieser ablehnte. Weitere Ermittlungen werden durch die Landespolizei durchgeführt.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei sicherte die traditionell stattfindende Karfreitagsprozession mit insgesamt fünf Einsatzkräften ab. Hierbei gab es keine besonderen Vorkommnisse.
Zudem wurde eine mutmaßlich illegale Versammlung überprüft, welche zuvor nicht ordnungsgemäß angemeldet wurde. Vor Ort wurden jedoch keine Menschen angetroffen.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei vier Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.