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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 13. bis 19. April 2026

Ruhestörungen

Bei insgesamt 33 Ruhestörungen musste die Stadtpolizei eingreifen, sieben davon im gewerblichen Bereich.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um acht hilflose Personen. Eine hilflose Situation war erhöhtem Alkoholkonsum zuzuordnen.

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 16 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 61 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

17 Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, weil sie so geparkt waren, dass sie den Verkehr erheblich störten. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Für 1133 falsch parkende Fahrzeuge gab es ein Knöllchen. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 65 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden drei Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst und Gefahrenabwehr

Per Telefon meldete jemand einen Streit in einem Wohnhaus. Eine Streife fuhr zum Wohnhaus und fand ein im Treppenhaus streitendes Paar vor. Der Mann war sehr aufgebracht und verbal aggressiv. Er folgte den Anweisungen der Einsatzkräfte nur teilweise und hielt mehrfach den Sicherheitsabstand nicht ein. Die Streife konnte den Streit schließlich schlichten. 

Der Rettungsdienst erschien zusammen mit einem 15-jährigen Jungen auf der Stadtwache. Der Junge gab an, von zwei ihm bekannten Personen mit einem Pfefferspray attackiert worden zu sein. Einer habe ihn in einen abgelegenen Gang im Bereich Hugenottenplatz/Frankfurter Straße gelockt und dort versucht, sein Mobiltelefon zu entwenden. Es sei zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der der zweite Beschuldigte dem Jungen mit Pfefferspray besprühte. Die zwei Beschuldigten drohten ihm Konsequenzen an, sollte der Junge zur Polizei gehen. Anschließend flüchteten die beiden Tatverdächtigen ohne das Mobiltelefon. Eine Streife konnte im Nahbereich keine Zeugen zum unmittelbaren Tathergang finden. Passanten leisteten dem Jungen Erste Hilfe und verständigten einen Rettungswagen. Da es sich bei dem Geschädigten um einen Minderjährigen handelte, wurde dessen Mutter verständigt, welche sofort erschien. Die Stadtpolizei konnte die Vornamen der beiden Tatverdächtigen sowie eine Wohnanschrift in Erfahrung bringen. Sie empfahl der Mutter des Geschädigten nach erfolgter ärztlicher Behandlung unverzüglich eine Strafanzeige zu erstatten. Die Stadtpolizei verfasste einen Bericht für die Landespolizei. 

Als eine Streife den Streifenwagen vor der Wache bestieg, bemerkte sie einen Mann, der einer Frau hinterher rannte und hierbei durch Rufe in Richtung der Streife auf sich aufmerksam machte. Die Frau entfernte sich zu Fuß und überquerte ohne Rücksicht auf den fließenden Verkehr die Berliner Straße. Die Streife alarmierte umgehend die Leitstelle und forderte Unterstützungskräfte an. Bei einer Nachbereichssuche trafen die Einsatzkräfte die Personen unweit der Stadtwache an. Der Mann war als Mitarbeiter eines Bekleidungsgeschäftes erkennbar. Er gab an, zwei Frauen in dem Geschäft beim Diebstahl beobachtet zu haben. Die zweite Frau war weiterhin flüchtig. Die gestellte Frau zeigte sich vor Ort zuerst unkooperativ und verweigerte die Angaben ihrer Personalien. Der Mann konnte am Finger der Frau einen Ring als Diebesgut identifizieren. Nach erfolgter Belehrung durchsuchten die Einsatzkräfte die Frau. Im Anschluss nahmen sie sie zwecks Personalienfeststellung und weiterer Maßnahmen mit zur Stadtwache. Ein Stadtpolizist half als Übersetzer. Die zweite Frau erschien im weiteren Verlauf von sich aus auf der Wache. Sie machte Angaben zum Verbleib des weiteren Diebesgutes, welches daraufhin durch eine Streife in einem Hinterhof gesichert werden konnte. Das gesamte Diebesgut wurde dem Mann übergeben. Abschließend belehrte die Stadtpolizei beide Frauen und fertigte Strafanzeigen an.

Das Polizeirevier meldete eine Frau, die in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht war, als vermisst. Gegen fünf Uhr meldete das Revier, dass die Frau sich am Marktplatz aufhalten würde. Diese erschien kurze Zeit danach von sich aus auf der Stadtwache. Nach Rücksprache mit dem Revier brachte sie eine Streife in die Klinik und übergab sie dort der Landespolizei.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 14 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung von Anschriften, an denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte sowie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat II

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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