Wochenbericht vom 30. Juni bis 4. Juli 2025
07.07.2025
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei verzeichnete 51 Einsätze aufgrund von Ruhestörungen, davon elf im gewerblichen und gastronomischen Bereich. Die Hitzewelle hatte viele Menschen bis spät in die Nacht nach draußen getrieben hat.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich um elf hilflose Personen.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat in dieser Woche an 42 Messstellen 286 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.
Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparkens oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 1943 Fahrzeuge.
Die Stadtpolizei erfasste 48 Ersuchen der Zulassungsstelle um Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge.
In der Bismarckstraße blieb am Mittwoch gegen 8 Uhr ein Müllfahrzeug der ESO mit einem technischen Defekt liegen. Hierdurch war eine Durchfahrt unmöglich, sodass die Stadtpolizei die Straße für den Verkehr sperren musste. Da das Fahrzeug vor Ort nicht repariert werden konnte, musste es abgeschleppt werden. Gegen 12 Uhr war die Straße wieder frei.
Ein unbeleuchtet abgestelltes Fahrzeug in der Sprendlinger Landstraße, außerhalb vom umbauten Gebiet, ließ die Stadtpolizei abschleppen, da es eine Gefährdung für andere Fahrzeuge darstellte.
Einer Streife fiel nachts ein fahrendes Fahrzeug in der Fußgängerzone auf. Vor dem dortigen Kiosk stoppte und kontrollierte sie das Fahrzeug. Der Fahrer war unkooperativ und gab an, keinen Führerschein mit sich zu führen. Der Fahrer hatte glasige Augen, was den Verdacht aufkommen ließ, dass er Rauschmittel eingenommen hatte. Einen Atemalkoholtest lehnte der Fahrer ab. Über die Landespolizei wurde bekannt, dass der Mann schon Mal unter Rauschmittel-Einfluss gefahren war. Eine Blutentnahme durch die Polizei war die Folge.
Zusätzlich zu den durch die Verkehrspolizei erteilten Verwarnungen war die Stadtpolizei in 24 Fällen akuter Verkehrsstörungen im Einsatz. Darunter fallen insbesondere Falschparker auf Behindertenparklätzen, vor Feuerwehrzufahrten, auf dem Wochenmarktgelände oder in temporär eingerichteten Haltverbotszonen, die für unter anderem Bauarbeiten, Baumschnittmaßnahmen, Umzüge eingerichtet wurden. 14 Fahrzeuge ließ die Stadtpolizei abschleppen.
Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen
Ein Anrufer meldete der Stadtpolizei eine Person, welche Glasflaschen in einen Innenhof warf. Die Streife traf die Frau, welche auch dort wohnt, vor Ort an. Sie gab an, zu viel Alkohol konsumiert zu haben. Sie räumte die Flaschen auf und begab sich danach in ihre Wohnung.
Vor einer Grundschule fiel eine Frau auf, die dort Schulkinder belästigte. Sie war betrunken. Sowohl der Bitte, dies zu unterlassen als auch einem Platzverweis kam die Dame nicht nach, woraufhin die Streife sie an einen anderen Ort bringen musste.
Jemand meldete einen Mann mit nacktem Oberkörper, der auf die Straße laufen würde. Vor Ort traf die Streife den Mann nicht an. Es kam zu einer erneuten Beschwerde, dass der Mann nun an einem anderen Ort auf parkende Fahrzeuge einschlagen würde. Die Streife fuhrt dort hin. Vor Ort befand sich bereits eine Streife der Polizei. Sie hatte den Mann bereits zu Boden gebracht. Aufgrund des weiterhin aggressiven und unkontrollierten Verhaltens musste der Störer von zwei Beamten der Polizei und zwei Stadtpolizisten fixiert werden. Hierbei leistete er erheblichen körperlichen Widerstand. Aufgrund der massiven Gegenwehr war eine Fixierung an Händen, Füßen sowie zusätzlich auf Höhe der Knie erforderlich. Insgesamt waren somit vier Beamte mit der Bändigung beschäftigt. Während der Fixierung zeigte die Person deutliche Anzeichen eines medizinischen Notfalls, sodass unverzüglich ein Rettungswagen angefordert wurde. Es bestand der Verdacht auf Drogenmissbrauch. Auch im Krankenwagen zeigte die Person weiterhin starkes psychomotorisches Unruheverhalten: Lautes Schreien, Zittern, ständige unkontrollierte Bewegungen. Zudem spuckte die Person mehrfach, weshalb eine Spuckhaube zum Schutz der Einsatz- und Rettungskräfte angelegt werden musste. Im Schockraum der aufnehmenden Klinik leitete das medizinische Personal sedierende Maßnahmen ein. Der Mann zeigte weiterhin krampfartiges Zittern, ruckartige Augenbewegungen sowie deutliche Zeichen von Bewusstseinsveränderung. Der Mann hatte eine Körpertemperatur von 40,4 Grad Celsius und blieb in der Klinik zur weiteren medizinischen Versorgung.
Per Telefon meldete ein Bürger Hilferufe aus einer Wohnung. Die Streife fuhr zum genannten Haus und konnte ebenfalls die Rufe wahrnehmen. Sie fand die betreffende Wohnung, eine Freundin der betroffenen Person öffnete die Wohnungstür. Die Streife traf eine junge Frau an, die von ihrer Mutter betreut wurde. Die 23-jährige Frau befand sich in einem stark psychisch belasteten Zustand. Sie äußerte mehrfach lautstark Suizidabsichten sowie den Wunsch, ihr möge eine „Spritze“ verabreicht werden, damit „alles vorbei sei“. Sie gab weiterhin unter lautem Weinen und sich auf dem Boden wälzend an, Alkohol konsumiert zu haben und mit der gesamten Situation überfordert zu sein. Darüber hinaus warf sie ihrer Mutter vor, sie geschlagen zu haben. Für diesen Vorwurf konnte die Streife keine objektiven Anhaltspunkte feststellen. Der Rettungsdienst brachte die Frau zur weiteren psychiatrischen Abklärung in das örtliche Sana Klinikum. Seitens des Rettungsdienstes wurde mitgeteilt, dass der zuständige Facharzt für Psychiatrie über die Vorkommnisse informiert werde, um eine mögliche Eigengefährdung (Suizidabsicht) fachlich zu beurteilen.
Eine per Telefon gemeldete Ruhestörung in der Frankenstraße entpuppte sich als häusliche Gewalt. Vor Ort traf die Streife auf eine Frau und ihren Freund. Die Frau gab an, dass ihr Partner sie geschlagen habe. Die gesamte Wohnung war erheblich demoliert. Aufgrund der Sachlage wurde eine Streife der Landespolizei hinzugezogen. Beide Personen waren erheblich betrunken.
Über die Leitstelle der Polizei wurde Unterstützung bei der Suche nach einer aggressiven Frau angefordert. Diese habe sich aus der geschlossenen Abteilung entfernt, sei stark betrunken und eigengefährdet. Die Stadtpolizei traf die Frau an einem Kiosk in der Sprendlinger Landstraße an. Aufgrund des enormen Alkoholkonsums konnte sie sich alleine nicht mehr fortbewegen, sodass ein Rettungswagen hinzugezogen wurde. Dieser brachte die Frau zurück ins Krankenhaus.
Eine Passantin begleitete eine Frau auf die Wache, welche einen verwirrten Eindruck machte. Sie war zeitlich und örtlich orientierungslos. Ein Stadtpolizist konnte sprachlich vermitteln. Die Streife fuhr die Dame nach Hause und übergab sie dem Ehemann und dem Sohn.
Ein Streit zwischen drei Personen um ein Handy am Marktplatz eskalierte derart, dass alle einen Platzverweis erhielten. Kurz darauf flammte der Disput an anderer Stelle wieder auf. Die Situation konnte wiederum nur durch die Verbringung einer Beteiligten an eine andere Stelle gelöst werden.
Im Bereich der Stadtwache meldete sich am Samstag ein Mann mit einer Kopfplatzwunde. Dieser gab an, von einer Flasche getroffen worden zu sein. Ein Rettungswagen war bereits vor Ort und versorgte eine weitere Person, welche eine Stichwunde am Bein hatte. Die weiteren Maßnahmen in dem verwirrenden Fall übernahm die Polizei.
Eine Streife erblickte am Sonntagabend ein Fahrzeug, welches mit stark überhöhter Geschwindigkeit sowie Warnblinker an der Stadtwache vorbeiraste. Sie nahm sofort die Verfolgung auf, es gelang ihr erst in der Bieberer Straße, Ecke Rhönstraße das Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren. Beim Eintreffen der Streife stieg der Fahrer sehr aufgeregt aus und teilte den Einsatzkräften mit, dass die Freundin auf dem Rücksitz einen medizinischen Notfall hätte und er auf dem Weg ins Krankenhaus sei. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass sich die erwähnte Freundin in einem Schockzustand befand. Sofort wurde über Funk ein Rettungswagen angefordert, der Rettungsdienst leitete schließlich Maßnahmen zur Stabilisierung der Frau ein.
Telefonisch meldete sich eine Zeugin auf der Stadtwache, welche ein Kind beim Rauchen einer E-Zigarette auf einem Spielplatz beobachtet hatte. Als eine Streife eintraf, stand die Anruferin mit dem gemeldeten achtjährigen Kind und weiteren Kindern vor dem Spielplatz. Die Anruferin teilte mit, dass sich die Kinder jeden Tag, bis in die Nacht hinein, am Spielplatz aufhalten würden und die Eltern diese nicht beaufsichtigen. Außerdem übergab sie den Einsatzkräften die Einweg E-Zigarette, welche das Kind konsumiert haben soll. Vor Ort waren weitere Kinder, wovon sich eins als Bruder herausstellte. Die Kinder führten die Streife zur Wohnanschrift. Aus der Wohnung ertönte sehr laute Musik. Die Mutter reagierte erst nach mehrfachem Klopfen und Rufen. Als die Mutter schließlich ihre Kinder an der Wohnungstür wahrnahm, fragte sie durch die Tür hinweg, was der Anlass für das Klopfen an der Tür sei und öffnete diese vorerst nicht. Der Mutter wurde der Sachverhalt erläutert. Die Wohnung war stark verwahrlost und für die Wohnsituation mit fünf anwesenden Kindern völlig ungenügend. Es wurde ein Bericht über die mutmaßliche Kindswohlgefährdung an das Jugendamt mit der zusätzlichen Bitte um dringende Einschätzung der Wohnsituation gefertigt.
Zusätzlich fanden vier Hundekontrollen, vier Durchsetzungen von Hausrecht, ein Platzverweis und sechs Spielplatzkontrollen statt. In sieben Fällen wurden wilde Müllablagerungen erfasst und es konnten vier Streitigkeiten geschlichtet werden. In neun Fällen von Straftaten war die Stadtpolizei erstbefasst und traf erste Maßnahmen bis zur Übergabe an die Landespolizei. Es erfolgte eine Schulwegkontrolle. Insgesamt wurden diese Woche 176 Einsätze der Stadtpolizei registriert.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens und/oder einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte. Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.