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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 7. bis 13. Juli 2025

14.07.2025

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu 50 Einsätzen aufgrund von Ruhestörungen aus, darunter sechs im gewerblichen und gastronomischen Bereich. Die Ruhestörungen sind saisonal bedingt weiterhin sehr hoch. Auch die kürzlich angefangenen Sommerferien in Hessen tragen ihren Teil dazu bei.

Hilflose Personen

Im Laufe der Woche hat die Stadtpolizei für acht hilflose Personen Hilfeleistungen organisiert. Darunter ein Patient der Intensivstation im Ketteler-Krankenhaus, welcher in seinem Delirium nur durch den Einsatz von fünf Personen am Bett fixiert werden konnte.

Verkehr

Die Kollegen der Verkehrsüberwachung haben in dieser Woche an 30 Messstellen insgesamt 268 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparkens oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 3024 Fahrzeuge. Insgesamt hat die Stadtpolizei 42 nicht versicherte Fahrzeuge zur Entstempelung erfasst. 

Wegen eines Ampelausfalls in der Waldstraße/Feldstraße musste eine Streife den Verkehr an der Kreuzung über eine Stunde per Hand regeln. Nach einem erneuten Ausfall wurde die Kreuzung durch Verkehrszeichen zusätzlich abgesichert, eine weitere Verkehrsregelung war aufgrund der späten Uhrzeit und des deswegen geringeren Verkehrs nicht mehr notwendig.

Eine Baufirma hinterließ bei Bauarbeiten an der Sprendlinger Landstraße eine durch Erde, Steine und Sand stark verschmutzte Fahrbahn, die den Verkehr gefährdete. Da sie es nicht schaffte die Verunreinigung adäquat zu entfernen, musste der ESO diese mit einer Kehrmaschine reinigen.

Statt einer Standkontrolle am Bieberer Berg und am Nassen Dreieck führte die Stadtpolizei gemeinsam mit dem Gefahrgutbeauftragten des Ordnungsamts eine mobile Kontrolle von LKW und Gewerbetreibenden durch. Der Schwerpunkt lag hierbei auf Ladungssicherung und Gefahrgutregeln beim Transport von gefährlichen Gütern wie Gasflaschen, radioaktiven oder brennbaren Stoffen. 

Das es wiederholt zu Beschwerden über zugeparkte E-Ladesäulen kommt, weist die Stadtpolizei darauf hin, dass falsch parkende Autos abgeschleppt werden oder die Halterinnen und Halter eine teure Verwarnung bekommen können. 

Zusätzlich zu den durch die Verkehrspolizei erteilten Verwarnungen, war die Stadtpolizei in 21 Fällen akuter Verkehrsstörungen im Einsatz. Darunter fallen insbesondere Falschparker auf Behindertenparklätzen, vor Feuerwehrzufahrten, auf dem Wochenmarktgelände oder in temporär eingerichteten Haltverbotszonen, etwa für Bauarbeiten, Baumschnittmaßnahmen oder Umzüge. Die Stadtpolizei ließ 29 Fahrzeuge abschleppen.

Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen

In der Nacht zu Donnerstag wurde eine größere Personengruppe am Wilhelmsplatz, die mit Stangen und Stöcken bewaffnet sei, gemeldet. Als eine nahegelegene Streife der Stadtpolizei dort ankam, befand sich bereits die Landespolizei vor Ort. Die Lage stellte sich als sehr chaotisch dar. Anscheinend kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Mehrere Personen waren flüchtig. Drei Menschen wurden schwer durch Messerstiche verletzt, erhielten allerdings noch vor Ort lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen. Alle Mitarbeitenden der Stadtpolizei werden regelmäßig in Erster Hilfe und Sofortmaßnahmen bei schweren Verletzungen geschult. 

Hilflos musste ein E-Scooter-Fahrer feststellen, dass am Abstellort seines Gefährts jemand sein Fahrrad mit einem Schloss an seinem Scooter festgeschlossen hatte. Der Scooter wurde mittels Bolzenschneider vom Rad befreit und das Fahrrad auf der Wache sichergestellt. Der Besitzer holte dieses später ab und erklärte, es sei ein Versehen gewesen.

Ein privat veranstaltetes Treffen von Audi-Fahrern im Parkhaus Hafenallee war dort weder angemeldet noch geduldet. Die Stadtpolizei löste auf Beschwerde des Parkhausbetreibers das Treffen von inzwischen 300 Audi-Fahrzeugen wegen Verstoßes gegen die Hausordnung auf.

Im Bereich des Nassen Dreiecks bemerkte ein Bürger mehrere Exemplare des giftigen und stark reizenden „Riesen-Bärenklau“. Die Stadtpolizei informierte das Umweltamt, das die Beseitigung veranlasste.

Besorgte Passanten in der Fußgängerzone beschwerten sich über eine bettelnde Person, die mit einem Tuch verhüllt und mit einer Eisenstange bewaffnet nach Essen und Geld bettelte. Die angetroffene Person war tatsächlich vermummt und führte einen Besenstiel mit sich. Der Bettler erhielt einen Platzverweis.

Nach dem Fund mehrerer Waffen im Nachlass eines Familienmitglieds sicherte eine Streife die Waffen, holte sie ab und übergab sie der Waffenbehörde.

Ein defekter Bodenhydrant verursachte in der Berliner Straße eine große Wasserfontäne, die durch den Zweckverband der Wasserwirtschaft abgestellt werden musste. Bis dahin sicherte eine Streife die große Dusche.

Durch einen besorgten Bürger wurden zwei Randalierer auf einem Spielplatz gemeldet, die dort unter anderem auf Igel getreten und diese als „Fußball“ genutzt haben. Die beiden 25 und 28 Jahre alten Männer wurden angetroffen und müssen sich nun wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz verantworten. Die Igel wurden in eine Tierklinik verbracht.

Ein Schäferhund, der aus der Wohnung eines Hochhauses in den Flur entwich, versetzte die Bewohner dort in Schrecken. Der große Hund, offensichtlich selbst etwas hilflos, begann zu bellen und erreichte, dass sich die Bewohner nicht mehr vor die Tür trauten. Der Hund hatte offensichtlich gelernt Türen zu öffnen und wird nun besser gesichert. Eine Gefahr bestand nicht für die Bewohner, da der Hund nicht aggressiv ist.

Zusätzlich fanden zwei Hundekontrollen, drei Durchsetzungen von Hausrecht, ein Platzverweis und drei Spielplatzkontrollen statt. In nur zwei Fällen wurden wilde Müllablagerungen erfasst und es konnten drei Streitigkeiten geschlichtet werden. In sieben Fällen von Straftaten war die Stadtpolizei erstbefasst und traf erste Maßnahmen bis zur Übergabe an die Landespolizei. Es erfolgte eine Spielplatzkontrolle. 

Insgesamt wurden diese Woche 190 Einsätze der Stadtpolizei registriert.

Einsätze und Veranstaltungen

Eine nicht angemeldete Veranstaltung verlief störungsfrei und musste nicht beendet werden. Der Veranstalter war sehr kooperativ und gab an, nicht gewusst zu haben diese anmelden zu müssen.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens und/oder einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte. Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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