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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 14. bis 20. Juli 2025

21.07.2025

Ruhestörungen

Es gab 51 Einsätze aufgrund von Ruhestörungen, davon 15 im gewerblichen/gastronomischen Bereich. Das Aufkommen von Ruhestörungen ist damit saisonal bedingt weiterhin sehr hoch. 

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei musste in dieser Woche nur für vier hilflose Personen Hilfe organisieren.

Verkehr

Die Verkehrsüberwachung haben in dieser Woche an 57 Messstellen insgesamt 259 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet. 

Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparken oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 2.307 Fahrzeuge. 

Die Stadtpolizei hat 53 Ersuchen der Zulassungsstelle um Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge erfasst. Diese Zahl ist bemerkenswert konstant und hoch.

Jemand meldete ein Fahrzeug, welches auf einem Sonderfahrstreifen für Linienbusse parken würde. Eine Streife traf das Fahrzeug zwar nicht mehr auf dem Fahrstreifen, aber im Umfeld an. Der Grund für den ungewöhnlichen Parkvorgang war wohl, dass der Fahrer betrunken war. Der Fahrer stand beim Antreffen an einer Ampel und war erneut eingeschlafen. Als das Fahrzeug dann unkontrolliert anfuhr, konnte die Streife den Fahrer nur durch lautes Klopfen wecken und zum Anhalten bringen. Durch die Landpolizei wurde eine Blutentnahme angeordnet.

Bei einem weiteren Autofahrer, der bei Dunkelheit ohne Licht unterwegs war, nahm eine Streife deutlichen Alkoholgeruch wahr. Da der Fahrer nicht in der Lage war, den Anweisungen der Streife zu folgen, war auch hier eine Blutprobe fällig. Nebenbei fiel auf, dass der Aufenthaltstitel der Person abgelaufen war.

Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen

Im Bürgerbüro kam bei einem vorgelegten Ausweisdokument der Verdacht auf, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Die Echtheit des beschädigten Ausweises wurde durch eine Dokumentenprüfung der Urkundenprüfstelle des Polizeipräsidiums festgestellt.

Entgegen der Aussage einer Zeugin, dass ein Hund ein Reh gerissen habe, gab die Hundehalterin an, das Reh habe sich durch das Verhalten des Hundes nur erschreckt und sei deshalb gegen ein Metalltor gesprungen und verstorben. Die Untersuchung des Veterinäramts ergab, dass das Reh durch einen Kehlenbiss und die Verletzung der Arterie verblutet war. Gegen die Hundehalterin wurde ein Strafverfahren wegen Wilderei eröffnet.

Am Hauptbahnhof legte sich ein betrunkener Mann so nahe am Gleisbett nieder, dass der Zugverkehr angehalten werden musste. Nach dem Weckruf einer Streife beschloss der obdachlose Mann, seinen Schlaf woanders fortzusetzen und der Bahnverkehr wurde nach etwa zehn Minuten wieder freigegeben. 

Ein angetrunkener Mann belästigte in einer Bäckerei massiv Kunden und weigerte sich, die Bäckerei zu verlassen. Eine Streife half dem Inhaber sein Hausrecht durchzusetzen und führte den Mann hinaus. Nachdem der Mann in der Fußgängerzone seine Scheinangriffe auf Passanten fortsetzte, erhielt er einen Platzverweis, der ebenfalls nur mit leichtem Zwang durchgesetzt werden konnte.

Der Streit unter Kindern auf einem Spielplatz brachte die anwesenden Eltern der Streithähne gegeneinander auf. Im Verlauf der Eskalation zog einer der Väter einen Schlagstock und bedrohte damit die Eltern des anderen Kindes. Ein Stadtpolizist nahm ihm schließlich den Schlagstock ab und übergab ihn an die Waffenbehörde, welche die Einleitung eines Strafverfahrens prüft.

Die Sorge um einen Nachbarn und der ungewöhnliche Geruch aus einer Wohnung im Nordring veranlasste die Stadtpolizei die Wohnung zwangsweise öffnen zu lassen. Der Verwesungsprozess des Bewohners war so weit fortgeschritten, dass am Tod des Mannes kein Zweifel mehr bestehen konnte.

Ein Mann am Marktplatz war der Inhalt seiner Sektflasche offensichtlich weniger Wert als die Verschmutzung eines Streifenwagens. Da er dabei erwischt wurde, wie er den Sekt über das Fahrzeug goss, erhält er nun ein Bußgeld für die Verschwendung und das grob störende Verhalten.

Einem aufmerksamen Busfahrer fiel am Marktplatz ein Mann auf, der im Gürtel ein großes Messer mitführte. Der Mann zeige zudem ein auffällig nervöses und seltsames Verhalten. Durch zwei Streifen der Stadtpolizei konnte der Mann ausgemacht und kontrolliert werden. Bei dem in der Tat mitgeführten Messer handelte es sich um ein militärisches Kampfmesser/Survivalmesser. Er gab an, dieses aus seiner Militärzeit behalten zu haben. Der Mann hatte wohl Alkohol und Drogen konsumiert und zeige Anzeichen einer Psychose, weshalb er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wurde. Der behandelnde Arzt konnte eine Fremdgefährdung durch den Mann nicht ausschließen. Das Messer mit einer Klingenlänge von fast 20 Zentimetern wurde natürlich sichergestellt.

Die Stadtpolizei sicherte mehrere Gefahrenstellen ab. Hierbei war insbesondere eine verschobene Verkehrsinsel, eine schadhafte Schaukel auf einem Spielplatz und eine umgefallene Baustellenabsperrung erwähnenswert. Es erfolgten insgesamt sechs Kontrollen von städtischen Spielplätzen aufgrund der nicht bestimmungsgemäßen Nutzung, zum Beispiel als Feierörtlichkeit für einen späten Kindergeburtstag, der späten Nutzung außerhalb der regulären Spielzeiten und als Schlafplatz für einen Obdachlosen. Bei den regelmäßig stattfindenden Kontrollen wurden vier Gaststätten überprüft und drei illegale Abfallablagerungen festgestellt. Zwei Mal rückten die Kolleg*innen aus, um vermisste Menschen zu suchen. Einmal ging es um ein entlaufenes vierjähriges Mädchen und an einem anderen Tag wurde eine Seniorin aus einem Pflegeheim vermisst. Beide konnte die Stadtpolizei nach kurzer Suche auffinden.

Insgesamt wurden diese Woche 163 Einsätze der Stadtpolizei registriert. 

Veranstaltungen

Die Kranzniederlegung an der Flamme vor dem Rathaus verlief ereignislos und würdevoll.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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