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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 21. bis 27. Juli 2025

28.07.2025

Ruhestörungen

Es gab 48 Einsätze aufgrund von Ruhestörungen.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei musste in dieser Woche für 13 hilflose Personen Hilfe organisieren.

In einem Bus entdeckte die Stadtpolizei einen schlafenden Mann. Erst nach mehrmaligen Weckversuchen öffnete der Mann seine Augen. Der Mann schwankte stark und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ein freiwilliger Atemtest ergab, dass er 2,86 Promille im Blut hatte, weshalb die Stadtpolizei einen Krankenwagen rief.

Bei einem weiteren Vorfall behandelten Sanitäter*innen eine Person mit einer Platzwunde vor Ort.

Die Stadtpolizei traf auf eine weitere betrunkene, aber ansprechbare Person. Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,82 Promille. Auch in diesem Fall rief die Stadtpolizei einen Krankenwagen.

Auf einem Gehweg fanden die Einsatzkräfte einen Mann vor, der wiederholt das Bewusstsein verlor. Sein Atemalkoholwert betrug 1,74 Promille. Auch in diesem Fall rief die Stadtpolizei einen Krankenwagen hinzu.

Den höchsten gemessenen Alkoholwert der Woche wies ein Mann mit 4,3 Promille auf. Auch dieser Mann benötigte ärztliche Versorgung.

Verkehr

Die Verkehrsüberwachung hat in dieser Woche an 30 Messstellen insgesamt 197 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparken oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 2.554 Fahrzeuge.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden diese Woche 53 neue Kraftfahrzeuge zur Entstempelung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, deren Versicherung oder Steuer nicht bezahlt wurde.

Insgesamt wurden der Stadtpolizei diese Woche nahezu 28 Fälle von erheblichen Verkehrsstörungen, wie blockierten Feuerwehrzufahrten, Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche und Schwerbehindertenparkplätze gemeldet. 20 Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen

Bei einem Vorfall wurde eine Person mit einer Getränkedose am Kopf getroffen und beleidigt, musste jedoch nicht ärztlich behandelt werden. Der unbekannte Täter entfernte sich vom Tatort bevor die Einsatzkräfte eintrafen.

Der Stadtpolizei wurde eine Schlägerei gemeldet. Eine Zeugin konnte nur Angaben zu einer vorausgegangenen verbalen Auseinandersetzung machen. Die eintreffenden Einsatzkräfte trafen auf eine verletzte Person. Zwei mutmaßliche Täter waren bereits in unterschiedliche Richtungen geflohen, als die Stadtpolizei eintraf. Die Einsatzkräfte leiteten umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen ein, da eine Person stark an der rechten Hand blutete. Auch mehrere Schürfwunden waren erkennbar, zudem bestand der Verdacht auf einen Armbruch. Rettungsdienst und Polizei übernahmen die weiteren Maßnahmen.

Der Stadtpolizei wurden sechs gefüllte Kanister Grundreiniger mit jeweils 10 Litern Inhalt gemeldet, die vermutlich illegal entsorgt wurden. Die Stadtpolizei zog die Feuerwehr zur fachgerechten Beseitigung hinzu.

Ein Anwohner informierte die Stadtpolizei über ein unsachgemäß errichtetes Baugerüst. Dieses blockierte den gesamten Gehweg und war weder gesichert noch ordnungsgemäß abgesperrt. Zwei vor Ort angetroffene Bauarbeiter konnten die fehlende Genehmigung für das Gerüst bestätigen. Die Einsatzkräfte vermuteten eine illegale Baustelle und versuchten, die zuständige Firma telefonisch zu erreichen. Während einer Nachbarschaftsbefragung konnte die Stadtpolizei den Gebäudeeigentümer ausfindig machen. Dieser bestätigte, die Firma beauftragt zu haben. Die Einsatzkräfte wiesen die angetroffenen Bauarbeiter an, das Gerüst abzubauen und die Arbeiten einzustellen. Aufgrund des Verdachts auf Schwarzarbeit untersuchten die Einsatzkräfte die mutmaßliche Unterkunft der Arbeiter. Die Stadtpolizei informierte das zuständige Bauaufsichtsamt der Stadt Offenbach und die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hanau.

Die Stadtpolizei kontrollierte einen Radfahrer, dessen Fahrrad nicht verkehrstauglich war. Da er sich auch bezüglich des Besitzes des Fahrrades widersprüchlich äußerte, stellte die Stadtpolizei das Rad bis zur Besitzklärung sicher und nahm die Personalien des Radfahrers auf.

Während einer Streife entdeckten Einsatzkräfte ein Fahrzeug mit ungültigen Kennzeichen. Eine Abfrage ergab, dass die genannten Kennzeichen keinem aktuell zugelassenen Fahrzeug zugeordnet sind. Das Fahrzeug wurde als Autowrack aufgenommen. Einige Tage später fiel der Verkehrspolizei dasselbe Fahrzeug an einem anderen Ort erneut auf. Eine Überprüfung ergab, dass die Kennzeichen nicht für das betreffende Fahrzeug zugelassen waren. Der sich als Eigentümer ausweisende Mann räumte ein, wissentlich nicht zum Fahrzeug gehörende und entstempelte Kennzeichen angebracht zu haben. Die Einsatzkräfte stellten daraufhin die unrechtmäßigen Kennzeichen sicher und nahmen den Fahrzeugschlüssel an sich.

Bei der Durchsuchung einer aktenkundigen Person fanden Einsatzkräfte ein Einhandmesser. Die Stadtpolizei stellte das Messer sicher und leitete ein Verfahren ein.

Die Stadtpolizei sprach eine liegende Person an. Da sich die Person nicht ausweisen konnte und es ihr nicht gut ging, brachte die Streife die Person nach Hause. Hierbei fanden die Einsatzkräfte eine verwahrloste Wohnung vor. Die Streife traf neben der Partnerin auch ein Kleinkind an. Die Streife meldete die Situation dem Jugendamt.

Die Stadtpolizei führte zudem einen Kontrolltag zur Einhaltung der Offenbacher Straßenordnung durch, mit Schwerpunkt auf dem Verbot des Taubenfütterns.

Bei einem Einsatz leistete eine Person Widerstand gegen die Stadtpolizei und musste fixiert werden. Im Anschluss wurde Strafanzeige erstattet.

Außerdem erfolgten zwei Platzverweise. In sieben Fällen musste das Hausrecht durchgesetzt werden. Insgesamt registrierte die Stadtpolizei diese Woche 200 Einsätze.

Veranstaltungen

Die Stadtpolizei begleitete in dieser Woche zwei Veranstaltungen, die jedoch sehr ruhig verliefen. Trotz des schlechten Wetters strömten zahlreiche OFC-Fans zum Kickers Tag am Wilhelmsplatz.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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