Inhalt anspringen

Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 4. bis 10. August 2025

11.08.2025

Ruhestörungen

Insgesamt griff die Stadtpolizei in dieser Woche 40 Mal bei Ruhestörungen ein, davon sechs im gewerblichen Bereich.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei wurde zu neun hilflosen Personen gerufen. 

Ein Nachbar meldete der Stadtpolizei eine hilflose Person in einem Hausflur. Die Streife traf auf einen 76-jährigen Mann, der verwirrt wirkte. Der Mann gab an, sich vor einigen Tagen aus der eigenen Wohnung ausgesperrt zu haben. Es gelang der Streife, die Tür mittels Schließblech zu öffnen. Die Wohnung war völlig verwahrlost, der Mann aufgrund seines Gesundheitszustandes in hilfloser Lage. Über Nachbarn konnten die Einsatzkräfte Kontakt mit der Tochter des Mannes aufnehmen. Die Tochter des Mannes teilte mit, dass sie sich aktuell in Tschechien aufhält und dort bereits nach einem Pflegeplatz für ihren Vater sucht. Da sowohl die Wohnung als auch der Mann in einem besorgniserregenden Zustand waren, rief die Stadtpolizei einen Krankenwagen. Der Mann wurde in die SANA-Klinik gebracht.

Verkehr

In dieser Woche kontrollierten die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes und die Verkehrspolizei an 42 verschiedenen Standorten die Geschwindigkeit. Es kam zu 347 Verstößen, die zu Verwarnungen oder Bußgeldern führten. 1.659 Fahrzeuge parkten in dieser Woche falsch oder verstießen gegen andere Verkehrsregeln. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 32 neue Kraftfahrzeuge zur Entstempelung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, deren Versicherung oder Steuer nicht bezahlt wurde.

Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen

Die Schwester einer 42-jährigen Frau meldete sich telefonisch bei der Stadtpolizei, weil sie seit einem Vortrag nichts mehr von ihrer Schwester gehört hatte. Da sich die Frau sonst mehrfach am Tag meldete, sei dies ein sehr ungewöhnliches Verhalten. Die Anruferin gab an, in Österreich zu leben und bat daher die Stadtpolizei, nach ihrer Schwester zu sehen, die vor einiger Zeit eine Knochenmarkspende erhalten und weitere gesundheitliche Probleme hatte. Eine Streife nahm vor Ort mit mehreren Nachbarn Kontakt auf. Diese gaben an, die Frau zuletzt am Vortag gesehen zu haben. Der Schlüssel, den eine Nachbarin aufbewahrte, passte nicht in das zusätzliche Sicherheitsschloss der Tür. Auf Klopfen und Klingeln erfolgte keine Reaktion, auch auf Anrufe reagierte die Frau nicht. Nachdem alle weiteren Möglichkeiten ausgeschöpft waren, zog die Streife einen Schlüsseldienst hinzu. Die Stadtpolizei fand die 42-Jährige tot in ihrer Wohnung vor. Der hinzugerufene Notarzt ging von einer natürlichen Todesursache aus.

Auf der Stadtwache erschienen zwei Männer. Einer von ihnen klagte über Schmerzen im Brustbereich und gab an, von seinem Freund zur Einnahme von Methamphetamin überredet worden zu sein. Aufgrund der Gesundheitsbeschwerden rief die Stadtpolizei einen Rettungswagen hinzu. Zudem verständigte die Stadtpolizei die Landespolizei, die den Sachverhalt als Betäubungsmittelstraftat aufnahm.

Ein 34-jähriger Mann klingelte an der Stadtwache und gab an, unter einer akuten Psychose zu leiden. Er teilte der Stadtpolizei mit, dass er Selbstmordgedanken habe und Hilfe benötige. Eine freiwillige Einweisung lehnte der Mann ab, weil er Angst habe, die Behandlung anschließend wieder abzubrechen. Die Stadtpolizei forderte einen Krankenwagen an, der den Mann in eine psychiatrische Fachabteilung brachte.

Die Stadtpolizei wurde herbeigerufen, als eine Person im Ausländeramt randalierte. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf eine aufgebrachte Frau, der durch die Ausländerbehörde der Pass entzogen wurde. Die Stadtpolizei ermahnte die Frau zur Ruhe, woraufhin sie das Ausländeramt verließ.

Mitarbeitenden der Verkehrspolizei fiel ein verdächtig wirkendes Kennzeichen an einem Fahrzeug auf. Die Stadtpolizei prüfte die mutmaßlich gefälschten Siegel des Kennzeichens. Die Einsatzkräfte stellten die Kennzeichen sicher und übergaben sie der Landespolizei, die ein Verfahren wegen Urkundenfälschung einleitete.

Ein Zeuge meldete der Stadtpolizei, dass sich seit mehreren Tagen ein Hund in einem Auto befinden würde. Vor Ort fand eine Streife den Hund im Kofferraum eines Autos. Der Kofferraum war erkennbar mit Hundekot verschmutzt, ausreichend Trinkwasser oder Tierfutter waren nicht erkennbar. Mehrere Personen bestätigten den Einsatzkräften, dass sich der Hund bereits seit mehreren Tagen in dem Fahrzeug aufhielt. Eine Halterfeststellung ergab keinen Treffer in der näheren Umgebung. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt, entschieden sich die Einsatzkräfte, einen Abschleppdienst hinzuzuziehen, um den Hund zu befreien. Die ebenfalls angeforderte Feuerwehr brachte das Tier ins Tierheim. 

Während einer Sondernutzungsüberprüfung traf der Gewerbeaußendienst einen Arbeiter beim Beladen eines Bauschuttcontainers an und kontrolliert ihn. Der Mann sprach kein Deutsch. Weitere Personen kamen hinzu. Die Personen händigten den Einsatzkräften allesamt Ausweisdokumente aus, die sie jedoch nicht zur Arbeit in Deutschland berechtigen. Die Personen wurden der Landespolizei übergeben, um den jeweiligen Aufenthaltsstatus zu überprüfen.

Während einer Verkehrskontrolle stellte eine Streife einen Gurtverstoß des Fahrers eines Personentransporters fest. Die Mitfahrer verstrickten sich in widersprüchlichen Angaben zum Fahrziel. Es kam der Verdacht des illegalen Aufenthalts der acht Mitfahrer auf. Die Stadtpolizei brachte die Personen auf die Stadtwache und überprüfte sie. Da sich der Anfangsverdacht erhärtete, brachten Mitarbeitende der Stadtpolizei die Personen auf das Revier der Landespolizei.

Bei einer Verkehrskontrolle wegen ausgeschaltetem Abblendlicht bemerkte die Streife, dass der Fahrer eines polnischen Fahrzeugs keinen Führerschein hatte. Außerdem hatten die Einsatzkräfte den Verdacht, dass der Versicherungsschutz für das Fahrzeug nicht mehr gültig war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Aufenthalt in Deutschland mit bestimmten Auflagen verknüpft war. Die Stadtpolizei zog eine Streife der Landespolizei zur weiteren Klärung hinzu. Ein Test auf Drogenkonsum ergab außerdem, dass der Fahrer Kokain im Blut hatte. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, das Auto vor Ort geparkt. Infolgedessen wurde eine Blutentnahme durchgeführt und eine Anzeige wegen Fahrens unter Drogeneinfluss erstattet.

Außerdem führte die Stadtpolizei eine Vielzahl an Gewerbe- und Gaststättenkontrollen durch, mit besonderem Fokus auf den Jugendschutz. In einem Fall unterstützte die Stadtpolizei einen Gewerbetreibenden bei der Durchsetzung des Hausrechts. In neun Fällen leitete die Stadtpolizei Ermittlungen wegen unzulässiger Abfallablagerungen ein, führte vier Spielplatzkontrollen durch, nahm einen Jugendlichen im Auftrag des Jugendamts in Obhut und brachte eine weitere Person psychiatrisch unter.

Insgesamt registrierte die Stadtpolizei diese Woche 142 Einsätze.

Veranstaltungen

Die Stadtpolizei begleitete diese Woche eine politische Versammlung, den ersten Heimsieg der neuen Saison der Offenbacher Kickers und das Offenbacher Lichterfest.

Aufenthaltsermittlungen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei zahlreiche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um die Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und um Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund nichtvorhandener Briefkästen oder Klingeln nicht zugestellt werden konnte.

Fundsachen

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

Erläuterungen und Hinweise