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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 11. bis 17. August 2025

18.08.2025

Ruhestörungen

Insgesamt griff die Stadtpolizei in dieser Woche 60 Mal bei Ruhestörungen ein, davon zehn im gewerblichen Bereich.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei wurde zu sechs hilflosen Personen gerufen. In mehreren Fällen zog sie den Rettungsdienst hinzu. 

Eine hilflose Person lag hinter einem geparkten Transporter. Die Person hatte zwei Promille im Blut und schaffte es nicht allein nach Hause, weshalb sie ins Krankenhaus gebracht wurde.

Verkehrsmaßnahmen

In dieser Woche kontrollierten die Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes und die Verkehrspolizei an 35 verschiedenen Standorten die Geschwindigkeit. Es kam zu 314 Verstößen, die zu Verwarnungen oder Bußgeldern führten. 1.957 Fahrzeuge parkten in dieser Woche falsch oder verstießen gegen andere Verkehrsregeln. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 33 neue Kraftfahrzeuge zur Entstempelung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, deren Versicherung oder Steuer nicht bezahlt wurde.

Insgesamt wurden der Stadtpolizei diese Woche 19 Fälle von erheblichen Verkehrsstörungen, wie blockierten Feuerwehrzufahrten, Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche und Schwerbehindertenparkplätze gemeldet.

Gefahrenabwehrmaßnahmen/Präventivkontrollen

Ein falsches Kennzeichen an einem Auto erregte die Aufmerksamkeit einer Streife. Das am Fahrzeug angebrachte und noch zugelassene Kennzeichen gehörte zu einem anderen Fahrzeug. Da ein Auto zusammen mit dem gesiegelten Kennzeichen eine Urkunde darstellt, ist das Anbringen von Kennzeichen an anderen Autos eine Urkundenfälschung. Die Stadtpolizei stellte das Kennzeichen sicher. Den Fahrzeughalter erwartet eine Strafanzeige.

Ein Mann behinderte die Weiterfahrt eines Busses durch große Mengen an Gepäckstücken. Während der Mann die Gepäckstücke in den Bus lud, nutzte der Busfahrer die Gelegenheit, um die Gepäckstücke wieder auszuladen und die Türen des Busses zu schließen. Daraufhin schlug der Mann gegen das Fahrzeug und beleidigte den Fahrer. Eine Streife beobachtete die Situation. Sie stellte den Mann zur Rede, er verhielt sich jedoch uneinsichtig und beleidigte auch die Einsatzkräfte und weigerte sich, seinen Personalausweis zu zeigen. Als er drohend seine Hand hob, fixierte die Stadtpolizei den Mann mit Handfesseln. Auf der Stadtwache ermittelte die Stadtpolizei schließlich die Personalien des Mannes. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der Mann eine Platzverweisung.

Eine Frau bat die Stadtpolizei telefonisch um Hilfe, weil ihr erwachsener Sohn in der Wohnung randalierte. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den Mann in einem psychischen Ausnahmezustand vor, auch die Wohnung war teilweise beschädigt. Aufgrund seines Zustandes brachte die Stadtpolizei den Mann in eine psychiatrische Einrichtung.

Die Stadtpolizei verfolgte einen E-Roller-Fahrer, der die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde deutlich überschritt. Bei der Überprüfung des Fahrzeuges stellte sich heraus, dass die Anzeige des Fahrzeugs amerikanische Meilen pro Stunde anzeigte, was einer Geschwindigkeit von etwa 33 Kilometern pro Stunde entspricht. Das Fahrzeug ist für den deutschen Straßenverkehr nicht zulässig. Die Streife stellte den Roller sicher. Den Fahrer erwartet eine Strafanzeige.

Eine randalierende Person sorgte am frühen Donnerstagmorgen für einen Einsatz der Stadtpolizei. Ein Mann trat gegen parkende Autos und schrie laut herum. Unmittelbar nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte ging der Mann aggressiv auf diese zu. Anweisungen Abstand zu halten, ignorierte der Mann. Erst als die Stadtpolizei den Mann durch Handfesseln fixierte, entspannte sich die Situation. Der Mann befand sich in einer akuten psychischen Ausnahmesituation, die eine Unterbringung in einer Fachklinik notwendig machte.

Ein Großbrand in der Hanauer Straße hielt auch die Stadtpolizei mehrere Stunden in Atem. Die Stadtpolizei nahm Straßensperrungen vor, um der Feuerwehr ungestörte Arbeit zu ermöglichen. Nach fünf Stunden in der prallen Sommerhitze, waren das Feuer gelöscht und die Absperrmaßnahmen beendet.

Da ein Gast in einem Lokal bereits zweimal kollabiert war, rief der Wirt einen Rettungswagen hinzu. Der Gast lehnte jedoch eine Untersuchung durch den Rettungsdienst ab, weshalb die Stadtpolizei hinzugezogen werden musste, da sich der Gast in Lebensgefahr befand. Der Streife gelang es, den Mann zur Mitfahrt in die Klinik zu überzeugen. Auf dem Weg dorthin forderte die Rettungsleitstelle erneut die Hilfe der Stadtpolizei an, weil der Mann versuchte während der Fahrt aus dem Rettungswagen auszusteigen. Am Krankenhaus weigerte sich der Mann außerdem den Rettungswagen zu verlassen. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, den Mann davon zu überzeugen sich untersuchen zu lassen. Ein Arzt diagnostizierte eine akute Blutvergiftung und verlegte ihn auf die Intensivstation.

Veranstaltungen

Die Stadtpolizei war diese Woche neben weiteren Einsätzen auf dem Main Matsuri Festival im Einsatz und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Verkehrsströme.

Aufenthaltsermittlungen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.

Fundsachen

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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