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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 18. bis 24. August 2025

25.08.2025

Ruhestörungen

Insgesamt griff die Stadtpolizei in dieser Woche 40 Mal bei Ruhestörungen ein, davon sechs im gewerblichen Bereich.

Bei einer Ruhestörung handelte es sich um einen Straßenmusiker, der mit Geige sowie elektronischem Verstärker musizierte. Aufgrund der Lautstärke beschwerten sich mehrere Personen telefonisch. Eine Streife der Stadtpolizei traf den Mann an und bat ihn die Musik abzustellen. Straßenmusik bereichert das Stadtleben und ist gern gesehen, allerdings gibt es einige Regeln zu beachten. Dazu gehört, dass die Verwendung von Verstärkern, die den Klang elektronisch verstärken, nicht erlaubt ist.

Eine Ruhestörung durch lautstarke Hühner entpuppte sich als alarmierender Fall von Tierquälerei. Die Tiere waren in einem viel zu engen Käfig ohne Futter und Wasser der prallen Sonne ausgesetzt. Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt wurden die Tiere in amtliche Obhut genommen und artgerecht untergebracht. Eine Anzeige gegen die Inhaber wird eingeleitet.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei wurde zu acht hilflosen Personen gerufen, in mehreren Fällen wurde der Rettungsdienst hinzugezogen. 

Verkehrsmaßnahmen

Die Verkehrspolizei hat in dieser Woche an 38 Messstellen 372 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparkens oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 1.424 Fahrzeuge.

Die Stadtpolizei erfasste 31 Ersuchen der Zulassungsstelle um Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge.

17 Fahrzeuge ließ die Stadtpolizei abschleppen.

Gefahrenabwehrmaßnahmen / Präventivkontrollen

Eine Frau bat telefonisch um Hilfe. Sie teilte mit in einer öffentlichen Toilette eingesperrt worden zu sein. Vor Ort stellte die Stadtpolizei fest, dass die Tür der Toilette jedoch nicht verschlossen war. Als die Einsatzkräfte dabei waren, die Situation aufzuklären, beleidigte die Frau die Streife massiv. Außerdem versuchte sie die Einsatzkräfte zu schlagen, zu treten und zu bespucken. Aufgrund ihres psychischen Zustands und ihres hohen Alkoholpegels von 3,98 Promille, wurde die Frau ins Krankenhaus gebracht. Auch hierbei attackierte die Frau Pflegekräfte und Ärzt*innen verbal und körperlich, sodass sie mithilfe von Beruhigungsmitteln und einem speziellen Bett ruhiggestellt werden musste.

Zwei Jugendliche fuhren abends gemeinsam auf einem E-Roller durch das Hafengebiet. Einer Streife fiel auf, dass der Roller nicht ordnungsgemäß versichert war. Die Streife nahm die Jugendlichen mit auf die Stadtwache, um die Personalien aufzunehmen. Der Roller wurde zur Beweissicherung sichergestellt, eine Strafanzeige eingeleitet und die Jugendlichen ihren Eltern übergeben.

Ein betrunkener Mann pöbelte auf dem Stadthof Passant*innen an. Auch der Streife gegenüber verhielt sich der Betrunkene auffällig. Der Mann erhielt von der Stadtpolizei einen Platzverweis, im Anschluss brachte die Streife den Mann zur Stadtgrenze, an der sich auch sein Wohnort befand.

Eine Bankmitarbeiterin bat die Stadtpolizei telefonisch um Hilfe. Die Frau wurde von einer Kundin bedroht, nachdem sie dieser mitgeteilt hatte, dass ihre Bankkarte aufgrund einer Kontopfändung eingezogen werden müsse. Die Streife traf die Kundin in der Nähe der Bank an und teilte ihr mit, dass sie in der Filiale ab sofort Hausverbot habe.

Eine Bürgerin meldete eine Familie, die mit einem vermutlich viel zu jungen Hundewelpen in der Nähe des Marktplatzes unterwegs war. Auch der Streife kam der Hund sehr jung vor, die Besitzerin verstrickte sich zunehmend in Widersprüche. Eine Mitarbeiterin des Veterinäramtes bestätigte den Grundverdacht und schätzte das Alter des Tieres auf maximal sechs Wochen. Das Tier wurde in amtliche Obhut genommen, weitere Ermittlungen stehen aus.

Zu Streitigkeiten zwischen einem Busfahrer und mehreren Fahrgästen kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Ein Busfahrer bat die Fahrgäste, die laute Musik im Bus abzustellen. Daraufhin kam es zu gegenseitigen Beleidigungen, auch wollten die Personen den Bus nicht verlassen. Vor Ort konnte die Streife die Situation beruhigen. Bei einer der Personen ergaben sich unklare Informationen zum Aufenthaltsstatus, weshalb die Stadtpolizei die Person der Landespolizei übergab. Die anderen Personen mussten den Bus verlassen.

Während eines Einsatzes entdeckte eine Streife ein mutmaßliches Bettenlager in einem Gebäude. Nach Rücksprache mit dem Amt für Planen und Bauen stellte sich heraus, dass die Örtlichkeit bereits bekannt ist. Zusammen mit den Kolleg*innen des Fachamtes betraten sie das Gebäude und trafen dort viele Personen an. Da die Aufenthaltsverhältnisse bei mehreren Personen unklar waren, wurde die Landespolizei zur Unterstützung hinzugezogen. Bei einer Person bestätigte sich der Verdacht des illegalen Aufenthalts, weshalb sie auf das Revier der Landespolizei gebracht wurde.

Auch bei einer nächtlichen Verkehrskontrolle traf die Stadtpolizei auf eine Person ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Der Fahrer eines Transporters hatte die visumfreie Zeit von 90 Tagen überschritten. Dadurch wurde auch sein Führerschein ungültig, weshalb der Mann ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Die Streife brachte den Mann auf das Revier der Landespolizei.

In der Nacht zum Sonntag gerieten mehrere Fahrgäste in einem Bus aneinander. Eine Frau störte dabei den Einsatz der Stadtpolizei erheblich. Außerdem weigerte die Frau ihre Personalien anzugeben und entfernte sich unerlaubt. Aus unbekannten Gründen versuchte sie schließlich, die Türen des Einsatzfahrzeugs zu öffnen. Bei ihrer Festnahme leistete die Frau starken Widerstand, indem sie schlug, trat und spuckte. Erst mit zusätzlicher Unterstützung war es den Einsatzkräften möglich, die Frau unter Kontrolle zu bringen. Die Stadtpolizei brachte die Frau auf das Revier der Landespolizei, dort erhielt sie mehrere Strafanzeigen.

Veranstaltungen

Die Stadtpolizei gewährleistete beim Heimspiel der Offenbacher Kickers einen reibungslosen Ablauf der Verkehrsströme.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust wenden sie sich bitte an fundbuerooffenbachde.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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