Wochenbericht vom 25. bis 31. August 2025
01.09.2025
Ruhestörungen
Insgesamt griff die Stadtpolizei in dieser Woche 33 Mal bei Ruhestörungen ein, davon sieben im gewerblichen Bereich.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei wurde zu sieben hilflosen Personen gerufen, in mehreren Fällen wurde der Rettungsdienst hinzugezogen.
Eine hilflose Person befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand, sodass die Person in eine psychiatrische Klinik gebracht wurde.
Verkehrsmaßnahmen
Die Verkehrspolizei hat in dieser Woche an 41 Messstellen 194 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.
Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparkens oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 1.803 Fahrzeuge.
Die Stadtpolizei erfasste 58 Ersuchen der Zulassungsstelle um Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge.
18 Fahrzeuge ließ die Stadtpolizei abschleppen.
Gefahrenabwehrmaßnahmen / Präventivkontrollen
Das neue Schuljahr sorgte in dieser Woche dafür, dass die Stadtpolizei drei Mal von der Schulleitung um Hilfe gebeten wurde. Weil die Eltern eine Entscheidung der Schule nicht nachvollziehen konnten, kam es zu lautstarken Diskussionen im Sekretariat. Die Mitarbeiter*innen fühlten sich hierdurch bedroht. Eine angeforderte Streife vermittelte zwischen den Parteien. In einem anderen Fall fehlte ein schulpflichtiger Schüler seit Beginn des Schuljahres unentschuldigt. Die Stadtpolizei traf den Jungen sowie dessen Mutter zu Hause an. Die Stadtpolizei brachte die beiden zur Schulleitung. Im dritten Fall verirrte sich eine Schülerin in die falsche Schule. Das Sekretariat nahm Kontakt mit den Erziehungsberechtigten auf, die das Mädchen in die richtige Schule brachten.
Im Rathaus sorgte ein Bürger für einen Einsatz der Stadtpolizei. Der Mann führte einen Elektroroller mit sich. Als der Pförtner dem Mann erklärte, dass der Roller vor dem Gebäude abgestellt werden müsse, reagierte dieser aufbrausend. Die Streife erklärte dem Mann die rechtlichen Grundlagen und zeigte ihm den Ausgang.
Eine Frau bat die Stadtpolizei um Hilfe, weil eine Bekannte trotz mehrerer Aufforderungen die Wohnung nicht verlassen wollte. Als die Einsatzkräfte die Dokumente der Frau überprüften, stellte sich heraus, dass sie die visafreie Zeit in der EU bereits deutlich überschritten hatte. Da es sich hierbei um eine Straftat nach dem Aufenthaltsgesetz handelt, brachte die Streife die Frau zum Revier der Landespolizei.
Ein Mann pöbelte eine Frau in der Tiefgarage am Rathaus an. Die Frau hatte zuvor ihre Unterstützung angeboten, da der Mann hilflos im Umgang mit dem Zahlautomaten wirkte. Eine Streife der Stadtpolizei traf den Mann im gemeldeten Bereich an. Als Grund für seine Reaktion gab er die Höhe der Parkgebühren an. Der Mann erhielt einen Platzverweis, mit der Möglichkeit, sein Fahrzeug aus der Garage zu fahren. Obwohl er die Tiefgarage verließ, ließ er sein Auto stehen.
Eine Frau klingelte an der Stadtwache und berichtete, dass auf der gegenüberliegenden Straße ein Mann eine Frau geschlagen habe. Die Einsatzkräfte suchten den Ort auf, fanden jedoch weder die beschriebene Frau noch den Mann vor. In der Nähe fiel der Stadtpolizei ein Mann auf, der sich auffällig verhielt und schließlich flüchtete. Die Einsatzkräfte fanden den Mann in einer nahe gelegenen Tiefgarage, er versteckte sich zwischen den parkenden Autos. Der Mann gab zu, dass es sich um eheliche Streitigkeiten gehandelt habe, bestritt jedoch seine Frau geschlagen zu haben. Aufgrund der Zeugenaussagen mehrerer Personen, brachten die Einsatzkräfte den Mann zur Stadtwache und übergaben ihn anschließend der Landespolizei.
Personen, die von (partnerschaftlicher) Gewalt betroffen sind, erhalten beim Frauenhaus Offenbach Hilfe und Beratung. Die Frauenberatungsstelle ist unter 069-816557 sowie unter beratungfrauenhaus-offenbachde erreichbar.
Im Bürgerbüro fiel einer Mitarbeiterin bei der Zulassung eines Fahrzeuges auf, dass die vorgelegte Bescheinigung der Hauptuntersuchung eines Fahrzeuges mutmaßlich eine Fälschung war. Eine hinzugerufene Streife teilte diesen Grundverdacht. Die Stadtpolizei stellte die Personalien der Person fest und stellte das Dokument als Beweismittel sicher. Die Frau gab an, das Fahrzeug gebraucht gekauft und das Dokument vom Verkäufer erhalten zu haben. Die Stadtpolizei übergab den Fall an die Landespolizei. Die Stadtpolizei verweist in diesem Zuge auf generell erhöhte Aufmerksamkeit beim Kauf von gebrauchten Fahrzeugen. Es ist immer ratsam, im Zuge einer Probefahrt eine professionelle Prüfstelle aufzusuchen und die Dokumente sowie das Fahrzeug prüfen zu lassen.
Dem Außendienst des Gewerbeamtes lagen Meldungen über einen unzulässigen Friseurbetrieb im Keller eines Wohnhauses vor. Die Mitarbeiter*innen des Gewerbeamtes und die Stadtpolizei fanden vor Ort tatsächlich einen Friseurarbeitsplatz vor. Der angetroffene Mann gab an, er würde lediglich Familienangehörigen die Haare schneiden. Da diese Aussage durch Zeugenaussagen widerlegt wurde, erwarten den Mann nun mehrere Anzeigen.
Ein Mann bat eine Streife um Feuer für seine Zigarette. Als der Mann anschließend mit seiner angezündeten Zigarette ging, bemerkte eine Mitarbeiterin der Stadtpolizei einen sehr langen Gegenstand auf dem Rücken des Mannes, der einem Schwert ähnelte. Die Streife führte den Mann auf die Stadtwache. Bei dem verdächtigen Gegenstand handelte es sich tatsächlich um ein circa. 1,50 Meter langes abgestumpftes Stahlschwert in einer Tragevorrichtung. Der Mann gab an, er wolle mit dem Schwert an Schaukämpfe in Frankfurter Parkanlagen teilnehmen. Die Stadtpolizei erklärte dem Mann, dass der Transport von Waffen dieser Art außerhalb verschlossener Behältnisse nicht zulässig ist. Die Mitarbeiter*innen der Stadtpolizei stellten das Schwert sicher und übergaben es der Waffenbehörde. Der Mann erhielt eine Anzeige.
Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war diese Woche bei mehreren Veranstaltungen und Demonstrationen im Einsatz. Die Stadtpolizei sorgte für einen reibungslosen Ablauf bei der Lederwarenmesse und verhinderte Störungen. Ebenso begleitete die Stadtpolizei das Turmfest in Bieber sowie eine religiöse Veranstaltung. Mitarbeiter*innen der Stadtpolizei begleiteten auch das Heimspiel der Offenbacher Kickers.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust wenden sie sich bitte an fundbuerooffenbachde.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.