Wochenbericht vom 1. bis 7. September 2025
12.09.2025
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei rückte zu 41 Einsätzen aus, darunter zehn im gewerblichen Bereich.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei organisierte für fünf Personen Hilfe, in mehreren Fällen wurde der Rettungsdienst hinzugezogen.
Verkehrsmaßnahmen
Die Verkehrspolizei erfasste an 46 Messstellen 442 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit und leitete Verfahren ein.
1722 Fahrzeuge erhielten Verwarnungen oder Bußgelder wegen Falschparkens oder anderer Verstöße im ruhenden Verkehr.
Die Stadtpolizei bearbeitete 47 Anfragen der Zulassungsstelle zur Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge.
14 Autos wurden abgeschleppt, die anderen erhielten eine teure Verwarnung.
Des Weiteren ermittelte die Stadtpolizei 36 Fahrer*innen an den jeweiligen Wohnadressen der Fahrzeughalter*innen, weil sie ihr Bußgeld für das Überfahren einer roten Ampel oder zu schnell Fahren nicht bezahlt haben.
Ein Autofahrer parkte nach einer erstmaligen Verwarnung erneut auf der gegenüberliegenden Straßenseite in zweiter Reihe. Auf Ansprache reagierte der Fahrer aggressiv und uneinsichtig. Während der Kontrolle warf die Person mehrere Gegenstände wie die Warnweste achtlos auf den Boden. Es folgten mehrere Anzeigen, die zur Überprüfung der Fahreignung während der Probezeit führen werden und eine Mitteilung an die zuständige Führerscheinstelle.
Gefahrenabwehrmaßnahmen / Präventivkontrollen
Eine Frau meldete der Stadtpolizei telefonisch, dass sie sich ausgesperrt hatte, während sich ihre zweijährige Tochter allein in der Wohnung aufhielt. Es gelang einer Streife, die Wohnung durch entsprechendes Werkzeug ohne größere Beschädigung zu öffnen. Die besorgte Mutter war sichtlich erleichtert, eine Untersuchung durch einen Rettungsdienst lehnte die Frau jedoch ab.
Ein Mann rief die Stadtpolizei, weil er vermutlich einen Giftköder gefunden hatte. Eine Streife gab jedoch schnell Entwarnung, da es sich nur um eine überreife Banane, gespickt mit hölzernen Zahnstochern, handelte.
Die Landespolizei bat die Stadtpolizei um Hilfe bei einem entlaufenen Hund im Bereich des Stadions. Vor Ort wurde der unbeaufsichtigte Hund gefunden. Nach Rücksprache mit der Feuerwehr, die den Transport von Fundtieren gewährleistet, stellte sich heraus, dass der Hundebesitzer aus vorherigen Fällen bereits bekannt war. Obwohl die Streife den Hundebesitzer an seinem Wohnort antraf, stimmte der Mann erst nach Androhung rechtlicher Konsequenzen zu, seinen Hund selbst einzufangen. Es folgten Berichte an das Veterinäramt und eine Anzeige.
Eine Streife hielt ein Fahrzeug an und kontrollierte den Fahrer, da er mit selbst gemalten Kennzeichen unterwegs war. Der Fahrer händigte mehrere Fahrzeugdokumente sowie einen Nicht-EU-Führerschein aus. Die Stadtpolizei bat die Kooperationsstreife der Landespolizei um Unterstützung. Während der Kontrolle kam der Bruder des Fahrers hinzu und verhielt sich aggressiv, weshalb der Mann der Örtlichkeit verwiesen wurde. Hierbei fiel einem Streifenbeamten auf, dass die Person in ein im Ausland zugelassenes Fahrzeug stieg und wegfahren wollte. Auch hier führten die Einsatzkräfte eine Kontrolle durch. Der Mann händigte ebenfalls einen Nicht-EU-Führerschein aus. Auch in diesem Fall kam der Verdacht des Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf. Beide Personen wurden auf das Revier gebracht. Nicht in der Europäischen Union ausgestellte Führerscheine müssen spätestens sechs Monate nach Einreise umgeschrieben werden, andernfalls verlieren sie ihre Gültigkeit.
Zeug*innen meldeten einen sexuellen Übergriff an der Bushaltestelle Marktplatz. Vor Ort traf eine Streife auf den betrunkenen Täter, die betroffene Person und mehrere Zeug*innen. Die Stadtpolizei brachte die beteiligten Personen einzeln auf die Stadtwache und übergab sie für weitere Ermittlungen der Landespolizei.
Der Stadtpolizei wurden zwei Personen gemeldet, die sich unerlaubt in einem privaten Hof aufhielten. Vor Ort traf eine Streife zwei betrunkene Männer an. Einer der Männer verhielt sich aggressiv und unkooperativ. Die zweite Person störte die Einsatzkräfte während der Kontrolle erheblich, weshalb die Stadtpolizei eine Unterstützungsstreife anforderte. Die störende Person erhielt von der Stadtpolizei eine Platzverweisung. Auch nach mehrmaliger Aufforderung der Stadtpolizei, weigerte sich die Person den Ort zu verlassen, weshalb die Platzverweisung mittels körperlichem Zwang umgesetzt werden musste. Die andere Person versuchte das Eingreifen der Einsatzkräfte zu verhindern. Als die Stadtpolizei androhte, Pfefferspray einsetzen zu müssen, zog sich die Person zurück. Beide Personen erhielten nach Abschluss der Kontrolle eine Platzverweisung und verließen den privaten Hof.
Aufgrund eines Verkehrsverstoßes hielt die Stadtpolizei den Fahrer eines Autos an und kontrollierte ihn. Der Mann verhielt sich sehr aggressiv: Er vertrat die Meinung, es sei nicht die Aufgabe der Stadtpolizei, Kontrollen dieser Art durchzuführen. Nachdem die Stadtpolizei die Personalien des Fahrers kontrolliert hatte, bat sie den Mann, alle mitführungspflichtigen Gegenstände wie beispielsweise das Erste-Hilfe-Set vorzuzeigen. Auch währenddessen gab der Mann herablassende Kommentare von sich. Das im Kofferraum gefundene Erste-Hilfe-Set warf der Mann anschließend achtlos in sein Auto. Der Mann weigerte sich, nachzusehen, ob das Set bereits abgelaufen war. Alle deeskalierenden Versuche der Stadtpolizei blieben ohne Erfolg. Es folgen nun mehrere Anzeigen aufgrund der Verkehrsverstöße und eine Mitteilung an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde.
Als eine Streife an einer Personengruppe vorbeifuhr, zeigte eine der Personen den Mittelfinger, weshalb die Streife eine Personenkontrolle durchführte. Die Streife fragte den Mann, weshalb er den Mittelfinger gezeigt hatte, dieser lieferte jedoch keine Erklärung. Außerdem roch der Mann stark nach Alkohol und verhielt sich zunehmend aggressiv. Eine weitere Person der Gruppe begann die Kontrolle mit einem Smartphone zu filmen. Mehrfache Anweisungen der Stadtpolizei, sich zu entfernen, wurden ignoriert. Nachdem eine Unterstützungsstreife eintraf, beruhigte sich die Situation und es gelang der Stadtpolizei, die Personalien aller Personen aufzunehmen. Alle Beteiligten erhielten eine Platzverweisung für den Bereich und wurden vor Ort entlassen. Eine der Personen fiel im Laufe der Nacht erneut durch laute Schreie am Marktplatz auf. Die Streifen erkannten mehrere gefährliche Gegenstände in dessen Händen, weshalb die Einsatzkräfte eingriffen. Nachdem die Situation unter Kontrolle war, stellte die Stadtpolizei fest, dass der Mann unter anderem eine zerbrochene Glasflasche sowie eine etwa 30 Zentimeter lange Eisenstange mit sich führte. Darüber hinaus blutete der Mann im Gesicht und an den Händen, sodass die Stadtpolizei einen Rettungswagen rief. Nach Angaben des Mannes, sei er von mehreren Personen attackiert worden, weshalb die Stadtpolizei umgehend Fahndungsmaßnahmen einleitete und die Ermittlungen der Landespolizei übergab.
Eine 85-jährige Frau störte eine Feier. Nachdem die Frau sich zu Beginn sehr freundlich verhielt, änderte sich das Verhalten der Frau nur wenig später. Sowohl die Gäste der Veranstaltung, als auch die Streife wurden von der Frau beleidigt. Da sie ebenfalls versuchte die Einsatzkräfte anzugreifen, nahm die Stadtpolizei die Frau in Gewahrsam und brachte sie zur Stadtwache. Dort stellte die Stadtpolizei die Personalien der Frau fest. Die 85-Jährige war nicht in der Lage sich zeitlich und örtlich zu orientieren, weshalb sie ins Krankenhaus gebracht wurde.
Veranstaltungen
Die Stadtpolizei unterstützte diese Woche mehrere Veranstaltungen und Demonstrationen. Die Stadtpolizei besetzte unter anderem die Stadionwache beim Heimspiel der Offenbacher Kickers und begleitete eine Veranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und ein Musikfestival.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust wenden sie sich bitte an fundbuerooffenbachde.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.