Wochenbericht vom 8. bis 14. September 2025
15.09.2025
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei rückte zu 25 Einsätzen aus, darunter drei im gewerblichen Bereich.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei organisierte für vier Personen Hilfe, in mehreren Fällen wurde der Rettungsdienst hinzugezogen.
Verkehrsmaßnahmen
Die Verkehrspolizei erfasste an 44 Messstellen 242 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit und leitete Verfahren ein.
1265 Fahrzeuge erhielten Verwarnungen oder Bußgelder wegen Falschparkens oder anderer Verstöße im ruhenden Verkehr.
Die Stadtpolizei bearbeitete 40 Anfragen der Zulassungsstelle zur Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge. Insgesamt 25 Autos wurden abgeschleppt.
Des Weiteren ermittelte die Stadtpolizei 36 Fahrerinnen und Fahrer an den jeweiligen Wohnadressen der Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter, weil sie ihr Bußgeld für das Überfahren einer roten Ampel oder zu schnell Fahren nicht bezahlt haben.
Gefahrenabwehrmaßnahmen
Der Betreiber eines Kiosks in der Berliner Straße meldete der Stadtpolizei eine betrunkene Frau, die sich den Kundinnen und Kunden gegenüber aggressiv verhielt. Die eintreffende Streife nahm die Frau mit auf die Stadtwache, da sie keine Ausweisdokumente bei sich trug. Auf der Stadtwache wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der 2,49 Promille ergab. Die Stadtpolizei erteilte eine Platzverweisung für den Bereich des Kiosks und entließ die Frau. Die Frau fiel jedoch erneut auf, als sie vor der Stadtwache mehrfach die Fahrbahn überquerte ohne dabei auf den Verkehr zu achten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei schritten ein und halfen der Frau. Die Frau fiel ein drittes Mal auf, als ein Gewerbetreibender am Marktplatz die Frau aufgrund ihres Verhaltens aufforderte, sein Geschäft zu verlassen. Da die Frau auch diesmal eine ausgesprochene Platzverweisung missachtete, entschied die Stadtpolizei, die Frau auf der Stadtwache ausnüchtern zu lassen.
Vor der Stadtwache auf der Berliner Straße brannte ein Transporter. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei sperrten den Bereich weiträumig und leiteten den Verkehr um. Nach etwa einer Stunde gab die Stadtpolizei den Verkehr wieder frei.
Zeuginnen und Zeugen meldeten der Stadtpolizei eine lautstarke Auseinandersetzung zwischen zwei Personen im Bereich der Bushaltestelle am Marktplatz. Die Stadtpolizei traf vor Ort auf die beiden gemeldeten Personen, die lautstark diskutierten. Eine der beiden Personen konnte sich ausweisen und erhielt von der Stadtpolizei einen Platzverweis. Die zweite Person lehnte die Kontrolle ihrer Personalien ab, weshalb die Streife die Person auf die Stadtwache brachte. Da sich die Person auch dort weiterhin stark uneinsichtig verhielt und darüber hinaus keinerlei Dokumente mit sich führte, brachte die Stadtpolizei die Person auf das Revier der Landespolizei. Auf der Fahrt dorthin verhielt sich die Person weiterhin auffällig und griff einen Mitarbeiter der Stadtpolizei an. Auf dem Revier der Landpolizei ergab ein Alkoholtest, dass die Person 2,62 Promille im Blut hatte. Die Person äußerte unterdessen mehrfach verbale Drohungen gegen die Einsatzkräfte. Schließlich wurden mehrere Strafanträge gestellt und die Stadtpolizei übergab die Person an die Landespolizei.
Die Feuerwehr bat die Stadtpolizei aufgrund eines Feuers am Ringcenter um Unterstützung. Eine Papierpresse stand dort in Brand. Gemeinsam entschieden die Einsatzkräfte, den Container zum Wertstoffhof zu bringen und dort zu entleeren. Die Stadtpolizei unterstützte die Fahrt des Müllfahrzeuges durch ein Sondersignal. Auf dem Gelände des Wertstoffhofes konnte der Brand gelöscht werden.
Einer Fußstreife fiel in der Nähe der Haltestelle Marktplatz eine Personengruppe auf, die Alkohol konsumierte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei forderten die Gruppe auf, die Örtlichkeit zu verlassen. Erst nach mehrfachen Wiederholungen der Stadtpolizei kamen die Personen der Aufforderung nach. Während des Verlassens des Ortes fiel eine Person innerhalb der Gruppe auf, die mehrfach ihren Mittelfinger ausstreckte. Zusätzlich beleidigte sie die Einsatzkräfte mehrfach. Nach Abschluss der Kontrolle sprach die Stadtpolizei der Person eine Platzverweisung aus. Außerdem erhielt die Person mehrere Strafanzeigen.
Mitarbeitende eines Hotels baten die Stadtpolizei um Hilfe bei Streitigkeiten hinsichtlich der Zahlung von Hotelgebühren. Vor Ort traf die Stadtpolizei auf den Hotelgast und die Mitarbeitenden. Der Gast gab an, das Hotelzimmer bereits am Vortag bezahlt zu haben, eine Mitarbeiterin konnte jedoch keine Buchung im System feststellen. Auf Videoaufnahmen des Hotels stellte die Stadtpolizei fest, dass der Gast dem Nachtportier am Vortag tatsächlich Bargeld überreicht hatte. Es werden nun hotelinterne Ermittlungen eingeleitet, der Hotelgast konnte dagegen vor Ort entlassen werden.
Ein Lastkraftwagen blieb an der Bahnunterführung in der Dietesheimer Straße in Bieber stecken. Das Fahrzeug verkeilte sich an der Brücke und wurde durch Feuerwehr und Abschleppdienst geborgen. Eine Streife übernahm die Absicherung und Verkehrslenkung. Der Dauer des Einsatzes dauerte circa zwei Stunden.
Der Stadtpolizei wurden mehrere auffällige Personen im Stadtwald gemeldet. Laut einer Anruferin trugen die Personen schwarze Kleidung, Masken der Bewegung „Anonymous“ und beförderten mehrere Gegenstände in den Wald. Vor Ort traf die Stadtpolizei auf drei Personen. Sie teilten den Einsatzkräften mit, an einem Social Media-Trend teilzunehmen und Videoaufnahmen davon ins Internet stellen zu wollen. Die Einsatzkräfte durchsuchte die Personen und das Auto, wobei sie keine auffälligen Gegenstände feststellten. Die Stadtpolizei übermittelte die Personalien der Personen an die Landespolizei, für den Fall, dass im Nachgang noch strafbare Handlungen gemeldet würden.
Drei Männer sprachen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtpolizei an der Seitentür der Stadtwache an. Eine der Personen wies auf ihre Verletzungen an der Stirn und auf Schürfwunden hin. Die Männer gaben an, sie seien von sechs Personen körperlich angegriffen worden. Während der weiteren Befragung klopfte eine weitere, bislang unbekannte Person an die Scheibe des Vorraums der Stadtwache. Der Mann hatte eine Stichverletzung im rechten Unterbauchbereich. Die Stadtpolizei informierte umgehend die Landespolizei und den Rettungsdienst und versorgte den Mann bis die Rettungskräfte eintrafen. Die Person gab an, von den drei Männern im Vorraum der Stadtwache mit einem Messer angegriffen worden zu sein. Daraufhin untersuchte die Stadtpolizei die drei Männer und fand mehrere Messer. Die drei Tatverdächtigen wurden auf das Revier der Landespolizei gebracht. Die verletzte Person kam in ein Krankenhaus. Nach einer Operation befindet sie sich nicht mehr in Lebensgefahr.
Die Stadtpolizei wurde zur Hilfe gerufen, weil ein Mann an einem Wohnhaus randalierte. Ein Zeuge gab an, der Mann sei bereits gegangen. Eine weitere Zeugin kannte den Mann jedoch und gab an dieser wohne im Haus nebenan. Die Zeugin vermutete, der Mann habe sich im Haus geirrt und beim Versuch hineinzugelangen eine Glasscheibe in der Haustür beschädigt. Die Streife suchte den Mann auf und traf diesen betrunken und torkelnd in seiner Wohnung an. Der Mann erhielt eine Strafanzeige.
Die Rettungsleitstelle informierte die Stadtpolizei über eine blutende Person, die die Stadtwache aufsuchen werde. Zwei Personen betraten kurze Zeit später die Stadtwache. Eine der Personen war an der Nase verletzt und blutete stark. Die Person gab an, in einer Bar von mehreren Personen mit Faustschlägen angegriffen worden zu sein. Eine Streife leistete bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes Erste Hilfe. Auch eine zweite Streife wurde angefordert. Die Stadtpolizei nahm die Personalien der involvierten Personen auf und ermittelte, dass ein Gast die Person geschlagen habe. Der Täter war jedoch nicht mehr vor Ort, weshalb der Fall der Landespolizei übergeben wurde.
Die Stadtpolizei wurde gerufen, als eine Person auf die Gleise der S-Bahnstation am Marktplatz geschubst worden war. Als die Stadtpolizei vor Ort eintraf, sahen die Einsatzkräfte eine Person auf dem Boden des Bahnsteigs liegen, mehrere Personen leisteten bereits Hilfe. Während Erste Hilfe Maßnahmen durchgeführt wurden, befragten die Einsatzkräfte mehrere Zeugen. Außerdem führten die Einsatzkräfte eine Nahbereichsfahndung durch. Ein Zeuge erkannte die mutmaßliche Täterin, die im nahgelegenen Bahnsteigbereich stand. Die Stadtpolizei nahm die Frau vorläufig fest und brachte sie zur Stadtwache. Kurze Zeit später trafen der Rettungsdienst und die Landespolizei ein.
Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war diese Woche bei mehreren Veranstaltungen im Einsatz. In einem Fall kontrollierte die Stadtpolizei eine vermeintliche illegale Kinoveranstaltung, die jedoch genehmigt war. In einem weiteren Fall half die Stadtpolizei bei einem blockierten Stellplatz für einen Container aus, es konnte ein alternativer Stellplatz bereitgestellt werden. Zudem begleitete die Stadtpolizei den Aktionstag der Wohnungslosen.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust wenden sie sich bitte an fundbuerooffenbachde.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.