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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 13. bis 19. Oktober

20.10.2025

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei rückte zu 17 Einsätzen aus, davon drei im gewerblichen Bereich.

Eine Frau meldete der Stadtpolizei eine Ruhestörung in einer Bar. Die Frau gab an, dass Strom aus dem Keller des Gebäudes abgezapft werde. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hörten sie laute Musik und Gespräche. In der Bar traf die Stadtpolizei auf fünf Personen. Im Keller fand die Stadtpolizei ein verlegtes Stromkabel und mehrere Verteilersteckdosen. Die Stadtpolizei zog die Landespolizei hinzu, da der Strombezug aus einem gemeinschaftlich genutzten Bereich ein mutmaßlicher Straftatbestand ist. Die Stadtpolizei schloss die Bar, alle Anwesenden verließen die Örtlichkeit.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei organisierte in dieser Woche für zehn Personen Hilfe.

Ein Taxifahrer meldete der Stadtpolizei einen Fahrgast, weil der Mann die Fahrt nicht bezahlen konnte. Der Mann hatte mehrere körperliche Einschränkungen und befand sich in einer hilflosen Lage. Eine Kontrolle der Stadtpolizei ergab, dass der Mann aus einer psychiatrischen Abteilung kam. Die Einsatzkräfte verständigten einen Rettungswagen und begleiteten den Transport.

Der Stadtpolizei wurden zwei bewusstlose Personen auf einer Parkbank in der Herrnstraße gemeldet. Vor Ort traf die Stadtpolizei auf eine auf dem Boden sitzende Frau und auf einen Mann, der unter einer Sitzbank lag. Der Mann befand sich in einem Zustand, in dem ein Alkoholtest nicht möglich war. Der Mann widersetzte sich der Kontrolle der Stadtpolizei, weshalb die Einsatzkräfte dem Mann kurzzeitig Handschellen anlegten. Die Stadtpolizei rief für die Frau einen Rettungswagen hinzu, da sie unkontrolliert zuckte.

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 15 Messstellen insgesamt 51 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit erfasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.

Eine Verwarnung oder ein Bußgeld wegen Falschparkens oder anderer Verkehrsverstöße im ruhenden Verkehr gab es für 2392 Fahrzeuge.

Die Stadtpolizei erfasste 69 Ersuchen der Zulassungsstelle um Entstempelung nicht versicherter Fahrzeuge.

Insgesamt 42 Autos wurden abgeschleppt.

Des Weiteren ermittelte die Stadtpolizei 27 Fahrer*innen an den jeweiligen Wohnadressen der Fahrzeughalter*innen, weil sie ihr Bußgeld für das Überfahren einer roten Ampel oder zu schnell Fahren nicht bezahlt haben.

In der Bahnhofsstraße parkten vor einer Disko und im Kreuzungsbereich der Luisenstraße mehrere Fahrzeuge, die zu erheblichen Behinderungen führten. Gegen drei Uhr morgens verwarnte die Stadtpolizei insgesamt 51 Fahrzeuge. Ein Großteil der Fahrzeuge stand auf den umliegenden Gehwegen, im absoluten Halteverbot und in den Kurven. Ein zeitgleich laufender Rettungsdiensteinsatz wurde hierdurch behindert.

Gefahrenabwehr / Präventivkontrollen

Der Stadtpolizei wurde ein Mann gemeldet, der sich zunächst auffällig verhielt und anschließend in einem nicht ansprechbaren Zustand auf der Straße lag. Eine Streife traf den Mann vor Ort an. Die Einsatzkräfte weckten den Mann und fragten ihn nach seinem Ausweis. Der Mann taumelte, stürzte und prallte auf den Hinterkopf. Die Stadtpolizei forderte daraufhin einen Rettungswagen an. Nachdem sich der Mann eigenständig aufgesetzt hatte, beleidigte er die Mitarbeitenden der Stadtpolizei. Das Vorzeigen seiner Personalien verweigerte der Mann. Auch eine umfassende medizinische Untersuchung des Rettungsdienstes war nicht möglich, da der Mann diese ablehnte. Die Stadtpolizei brachte den Mann schließlich auf die Stadtwache.

In der Nähe einer Bushaltestelle griff ein Mann eine Person mit Pfefferspray an, anschließend flüchtete der Täter. Die Stadtpolizei führte eine Nahbereichssuche nach dem Täter durch, konnte den Mann jedoch nicht finden. Die Stadtpolizei zog die Landespolizei hinzu und übergab die betroffene Person an den Rettungsdienst.

Einer Streife fiel ein auffälliges Fahrzeug auf. Als die Stadtpolizei das Fahrzeug genauer kontrollierte, stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Wagen entsiegelte Kennzeichen hatte. Der Fahrer ignorierte die Signale der Stadtpolizei und beschleunigte stattdessen den Wagen. Die Streife verfolgte das Fahrzeug und forderte den Fahrer mehrfach zum Anhalten auf. Außerdem forderte die Streife Unterstützung an. Der Fahrer setzte seine Fahrt unbeirrt, unter teils erheblichen Geschwindigkeitsverstößen und weiteren Gefährdungen fort. Dabei fuhr der Fahrer beispielsweise über Rot und beschädigte eine Verkehrsinsel. Im Verlauf der Fahrt fuhr das Fahrzeug über eine hohe Bordsteinkante. Hierbei hob der Wagen von der Fahrbahn ab, überflog die dortige Mittelinsel und prallte in mehrere abgestellten Fahrzeuge. Die Insassen des Wagens verließen schnell die Örtlichkeit. Trotz einer Vollbremsung hatte auch der Streifenwagen einen Unfall, dabei verletzten sich die Mitarbeitenden der Stadtpolizei, weshalb ein Rettungswagen angefordert wurde. Bei einer Nahbereichssuche fand die Stadtpolizei den Fahrer in einem Gebüsch. Der inzwischen eingetroffene Rettungswagen brachte die verletzten Einsatzkräfte in die Klinik und die Stadtpolizei übergab den Fall der Landespolizei.

Die Friedhofsverwaltung meldete der Stadtpolizei illegale Filmaufnahmen auf dem Friedhofsgelände. Die Friedhofsverwaltung bat die Stadtpolizei um Unterstützung. Eine Streife traf vor Ort auf die Verantwortlichen, allerdings stellten die Mitarbeitenden der Stadtpolizei keine Dreharbeiten auf dem Gelände fest. Die Stadtpolizei kontrollierte die Personalien der Personen und bat sie anschließend den Friedhof zu verlassen.

In der Strahlenberger Straße fiel ein Fahrzeug auf, das auf einem Radweg stand. Als die Streife das Fahrzeug kontrollierte, bemerkte die Stadtpolizei, dass darin zwei Personen schliefen, während der Motor lief. Der Mann auf dem Fahrersitz gab an, keinen Führerscheins zu besitzen. Ein Alkoholtest ergab 0,16 Promille. Der Mann auf dem Beifahrersitz zeigte seinen Führerschein vor, sein Alkoholtest ergab 0,75 Promille. Die Streife stellte den Fahrzeugschlüssel sicher.

Früh morgens erschien eine Person auf der Wache, deren Kleidung zerrissen war und die mehrere sichtbare Prellungen im Gesicht hatte. Die Person gab an, in einer Bar angegriffen worden zu sein. Die Streifen fuhren zur Bar und alarmierten die Landespolizei. Als die Streife die Bar erreichte, war diese bereits verschlossen, weshalb die Stadtpolizei den Hintereingang aufsuchte. Dort verließen zwei Personen die Bar. Auf eine der Personen traf die Personenbeschreibung zu, auch passten andere Umstände zum geschilderten Tathergang. Die Stadtpolizei wartete gemeinsam mit den beiden Personen auf die Landespolizei.

Ein Fahrzeug mit ausländischen Kennzeichen parkte in der Fußgängerzone am Platz der Deutschen Einheit. Der Fahrer lief gerade zum Fahrzeug, als die Stadtpolizei auf dem Weg zu ihm war, um ihn zu kontrollieren. Bevor die Stadtpolizei den Mann ansprechen konnte, startete der Fahrer den Motor und fuhr rückwärts. Die Einsatzkräfte forderten den Mann auf, seine Ausweispapiere und den Führerschein vorzuzeigen. Der Fahrer gab an, seinen Führerschein im Ausland vergessen zu haben. Nach Rücksprache mit der Landespolizei, brachten die Einsatzkräfte den Mann auf das Revier der Landespolizei. Es stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besitzt.

Veranstaltungen

Die Stadtpolizei unterstützte diese Woche mehrere Veranstaltungen.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei etliche Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkasten oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte. Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche auch mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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