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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 27. Oktober bis 2. November

03.11.2025

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei war bei 22 Ruhestörungen im Einsatz. Acht davon im gewerblichen Bereich.

Bei einer privaten Ruhestörung meldete eine Frau laute Musik. Eine Streife fuhr zum Ort und bemerkte, dass es sich wohl um einen Radiowecker handelte. Die Frau gab an, dass das Radio seit mehreren Tagen und Nächten ununterbrochen laufen würde. Die Streife klopfte an die Tür der Nachbarwohnung, in der eine 84-jährige Frau wohnte, die aber nicht reagierte. Die Nachbarin gab an, dass sie die Frau am Vortag, vielleicht aber auch den Tag davor, das letzte Mal gesehen habe. Die Streife ließ daraufhin die Wohnungstür von der Feuerwehr öffnen. Hierbei kam es durch Brecheisen und Hammerschlägen zu einem erheblichen Lärm, auf den die 84-Jährige reagierte. Da sie schwerhörig war, konnte die Streife erst mit ihr kommunizieren, nachdem sie ihr Hörgerät angelegt hatte. Die 84-jährige Frau gab an, die Nachbarin wolle sie ärgern und sie sei selbst Opfer von Ruhestörungen. Aufgrund der vorliegenden Umstände (starke Gehörlosigkeit) wurde dies als unwahrscheinlich angenommen. Da die Frau zudem angab, sie hätte das Radio aus Rache absichtlich laufen gelassen, ist von vorsätzlicher Ruhestörung auszugehen. Die Frau wurde diesbezüglich ermahnt, die Kosten für den Einsatz werden ihr auferlegt.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um sechs hilflose Personen. 

Verkehr

Die Messbeamten der Verkehrspolizei haben an 35 verschiedenen Messstellen mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 458 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

Insgesamt 33 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, ein zugeparkter Kurvenbereich oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Erfasst wurden zudem 1771 falsch parkende Fahrzeuge.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 46 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden 23 Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Gefahrenabwehr / Präventivmaßnahmen

Die Stadtpolizei wurde zu einem Auffahrunfall in die Mainstraße gerufen. Es war ein leichter Auffahrunfall, allen Beteiligten ging es gut. Der Unfallverursacher war mit einem Atemalkoholtest einverstanden, dieser ergab 0,38 Promille. Aufgrund dessen wurde die Landespolizei hinzugezogen und übernahm im weiteren Verlauf die Maßnahmen.

Eine Streife bemerkte ein Fahrzeug, welches unbeleuchtet und mit quietschenden Reifen vom Platz der Deutschen Einheit auf die Kaiserstraße einbog. Das Fahrzeug hielt innerhalb einer Bushaltestelle, um Fahrgäste aufzunehmen. Beim Erblicken der Streife erschrak der Fahrer, öffnete ruckartig die Fahrertür und versuchte, wegzurennen. Die Streife hielt ihn auf. Die Stadtpolizisten nahmen deutlichen Alkoholgeruch war. Auf Nachfrage gab er an, Alkohol getrunken zu haben, und stimmte einer Atemalkoholkontrolle zu. Diese ergab 1,51 Promille. Die Streife brachte ihn für eine Blutentnahme zum Revier der Landespolizei.

Einer Streife fiel ein mit zwei Personen besetzter Motorroller auf. Die hintere Person, ein Kind, trug keinen Helm. Die Streife sprach den Fahrer an einer roten Ampel an. Das Kind sprang daraufhin von dem Roller und lief davon. Der Fahrer gab an, keinen Führerschein zu haben. Der Roller war zudem als gestohlen gemeldet. Der Fahrer wurde zur Stadtwache gebracht und im weiteren Verlauf nach dem Fertigen einer Anzeige an die Eltern übergeben.

Eine Frau meldete telefonisch eine körperliche Auseinandersetzung auf offener Straße. Eine Person sei bereits flüchtig, eine weitere Person läge mutmaßlich schwer verletzt am Boden. Als die Streifen etwa eine Minute später vor Ort waren, trafen sie einen auf dem Boden liegenden Mann mit schweren Kopfverletzungen an. Dieser war nicht bei Bewusstsein, atmete jedoch. Die Stadtpolizisten leiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und riefen den Rettungsdienst sowie die Polizei hinzu. Eine Nahbereichssuche nach dem Täter war erfolglos. Während der Behandlung im Rettungswagen kam die Person wieder zu sich und begann zu randalieren. Eine Streife begleitete den Rettungsdienst ins Krankenhaus. Auch hier randalierte der Mann weiter, sodass er in ein Fixierbett gebracht und stationär aufgenommen wurde.

Die Verantwortliche einer Bar meldete Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen. Als die Streife vor Ort eintraf, hatten die Personen die Bar bereits verlassen. Gemäß der Betreiberin sei eine Gruppe von drei Männern mit zwei Frauen aneinandergeraten. Die Streife traf die beiden Frauen im nahen Umfeld der Bar an. Da beide minderjährig waren, die Wohnorte nicht im nahen Umfeld von Offenbach lagen und die Eltern nicht erreichbar waren, wurde Kontakt zum Bereitschaftsdienst des Jugendamtes aufgenommen. Hier wurde entschieden, dass beide Mädchen in Obhut genommen werden. Sie wurden in verschiedene Jugendhäuser gebracht.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 18 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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