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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 3. November bis 9. November

10.11.2025

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei war bei 23 Ruhestörungen im Einsatz. Fünf davon im gewerblichen Bereich.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um zehn hilflose Personen.

Auf der Stadtwache erschien eine ältere Frau und gab an, die Orientierung verloren zu haben. Da die Frau in der Lage war, Zusammenhänge zu verstehen, entschieden die Mitarbeitenden der Stadtpolizei, die Frau nach Hause zu bringen.

Verkehr

Die Messbeamten der Verkehrspolizei haben an 51 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 182 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

Insgesamt 39 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, ein zugeparkter Kurvenbereich oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Erfasst wurden zudem 2313 falsch parkende Fahrzeuge.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 43 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden 13 Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Während einer Verkehrskontrolle fielen Mitarbeitenden der Stadtpolizei mehrere Behälter mit verderblichen Lebensmitteln auf. Die mit Fleisch gefüllten Backwaren waren in Zeitungspapier eingeschlagen und wurden ungekühlt transportiert. Der Fahrer gab an, die Lebensmittel zu Hause zubereitet zu haben, um sie in einem Restaurant zu verkaufen. Die Stadtpolizei zog das Veterinäramt hinzu. Der Fahrer erhielt ein Verwarngeld. Anschließend entsorgte die Stadtpolizei die 40 Kilogramm Backwaren in der Müllverbrennungsanlage.

Gefahrenabwehr / Präventivmaßnahmen

Jemand meldete eine Frau, die sich unerlaubterweise Zugang zu einem Treppenhaus verschafft hatte und dort vor den Wohnungseingängen randalierte. Eine Streife traf vor Ort auf die Frau: Sie war betrunken und befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand. Nach der Kontrolle war die Frau im Begriff ohne auf den Verkehr zu achten auf die Straße laufen. Obwohl die Streife Schlimmeres verhindern konnte, verhielt sich die Frau zunehmend aggressiver, beleidigte die Einsatzkräfte und schlug eine Stadtpolizistin. Die Einsatzkräfte forderten einen Rettungswagen an und die Frau wurde in eine psychiatrische Abteilung eingeliefert.

Eine Streife stellte ein Auto fest, das mit eingeschaltetem Licht auf einem Fahrradweg parkte. Im Auto entdeckte die Stadtpolizei eine schlafende Person auf dem Rücksitz. Erst nach mehrmaligem Klopfen gegen die Fensterscheibe reagierte die Person und öffnete die Fahrertür. Die Einsatzkräfte nahmen einen starken Alkoholgeruch wahr. Auch der Motor des Autos war noch warm, weshalb die Stadtpolizei davon ausging, dass der Mann kurz zuvor mit dem Auto gefahren war. Ein Atemalkoholtest ergab 2,38 Promille. Die Einsatzkräfte stellten den Fahrzeugschlüssel sicher und ließen das Auto abschleppen. In der Nacht erhielt die Stadtpolizei den Anruf, dass eine Person auf dem Verwahrhof des Abschleppdienstes randalierte. Hierbei handelte es sich um den betrunkenen Fahrer, der sein Auto mit seinem Ersatzschlüssel abholen wollte. Ein weiterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,75 Promille. Da der Mann sich weigerte, sein Auto stehen zu lassen, erteilte die Stadtpolizei einen Platzverweis und stellte auch den Ersatzschlüssel sicher.

Ein Zeuge meldete der Stadtpolizei eine Gruppe Jugendlicher, die Straßeneinrichtungen beschädigten. Vor Ort traf die Stadtpolizei auf sieben Jugendliche und auf den Zeugen. Der Mann gab an, einer der Jugendlichen sei so lange auf einem Mülleimer herumgesprungen, bis sich dieser verformte. Die Stadtpolizei nahm den Jugendlichen mit auf die Stadtwache, dort holte ihn sein Vater ab. Da es sich um Sachbeschädigung handelt, muss der Jugendliche für den entstandenen Schaden aufkommen.

Eine Streife war wegen einer Hundeermittlung für das Kassen- und Steueramt unterwegs. Als die Mitarbeitenden der Stadtpolizei den Hausflur betraten, kam ihnen eine Frau entgegen und blockierte den Weg. Sie verweigerte die Angaben zu ihrer Person und störte den Einsatz erheblich. Es gelang der Streife an der Frau vorbei zu kommen. Die Tochter der Frau öffnete den Einsatzkräften die Tür zur Wohnung, allerdings drängte sich die Frau erneut an der Streife vorbei. Die Frau versuchte den Einsatzkräften den Zugang zur Wohnung zu verwehren und beleidigte die Stadtpolizei währenddessen. Die Stadtpolizei protokollierte den Vorfall.

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei unterstützte in dieser Woche drei Veranstaltungen.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 24 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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