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Stadt Offenbach

Wochenbericht vom 10. bis 16. November

17.11.2025

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei war bei 14 Ruhestörungen im Einsatz. Fünf davon im gewerblichen Bereich.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um neun hilflose Personen.

Der Stadtpolizei wurde eine hilflose Person mit Platzwunde am Kopf nach einem Treppensturz gemeldet. Die verletzte Person lag mit dem Gesicht nach unten auf einem Treppenaufgang und war stark betrunken. Die Stadtpolizei forderte einen Rettungswagen an und leistete Erste Hilfe. Der Rettungsdienst brachte die Person in eine Klinik.

Verkehr

Die Messbeamten der Verkehrspolizei haben an 43 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei wurden in 198 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit erteilt.

Insgesamt 26 Fahrzeuge mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, ein zugeparkter Kurvenbereich oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Erfasst wurden zudem 2185 falsch parkende Fahrzeuge.

Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 42 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge, für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden 22 Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Da ein Auto in eine Fußgängerzone fuhr, hielt die Stadtpolizei das Fahrzeug an und kontrollierte den Fahrer. Der Mann gab an, keine Ausweispapiere mit sich zu führen. Weil die Daten, die der Mann angegeben hatte, nicht im System gefunden werden konnten, brachten die Einsatzkräfte den Mann auf die Stadtwache. Es stellte sich heraus, dass der Mann falsche Angaben zu seiner Person gemacht hatte und keinen Führerschein besaß. Auch fuhr der Mann das Auto ohne das Wissen des Eigentümers. Die Stadtpolizei übergab den Mann der Landespolizei.

Gefahrenabwehr / Präventivmaßnahmen

Der Stadtpolizei wurde eine stark betrunkene Escortdame in einem Hotel gemeldet, weil sie einen Kunden mutmaßlich angegriffen und im Zimmer randaliert haben soll. Die Stadtpolizei fand sie allein im Zimmer vor. Die Stadtpolizei forderte die Frau nach einer Kontrolle auf, das Zimmer zu verlassen. Da sich die Frau weigerte, das Hotel zu verlassen, brachte die Stadtpolizei die Frau zunächst aus dem Haus und anschließend auf die Stadtwache.

Eine Streife wurde in der Nacht zum Mittwoch auf ein Auto aufmerksam, das deutlich zu schnell fuhr. Die Streife entschloss sich, das Fahrzeug anzuhalten und zu kontrollieren. Die Streife verlor zwischenzeitlich den Sichtkontakt zum Auto, weil der Fahrer stark beschleunigte und davonfuhr. Die längere Verfolgungsfahrt endete in einem Hinterhof. Als die Einsatzkräfte das Kennzeichen überprüften, stellten sie fest, dass das Auto zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Stadtpolizei forderte zur Unterstützung der Kontrolle weitere Streifen der Stadt- und Landespolizei an und übergab anschließend den Fall der Landespolizei.

In der Nacht zum Sonntag wurde eine Streife auf ein Auto aufmerksam, das beim Abbiegen fast die Kontrolle verlor. Der Fahrer widersetzte sich mehrfach den Anweisungen der Stadtpolizei und führte gefährliche Fahrmanöver durch, weshalb eine Kontrolle zunächst nicht möglich war. Als das Auto kurze Zeit später stoppte, stellten sich die Mitarbeitenden der Stadtpolizei vor das Auto, um die Weiterfahrt zu verhindern. Anschließend kontrollierte die Stadtpolizei den Fahrer. Der Mann ignorierte mehrfach die Anweisungen der Einsatzkräfte und verhielt sich zunehmend aggressiv. Er leistete im weiteren Verlauf erheblichen Widerstand, weshalb ihn die Einsatzkräfte fixierten. Währenddessen bedrohte und beleidigte der Mann die Mitarbeitenden der Stadtpolizei. Im Auto fand die Stadtpolizei offene alkoholische Getränke. Ein Atemtest ergab 1,16 Promille. Die Stadtpolizei brachte den Mann auf das Revier der Landespolizei, da sich der Mann weiterhin uneinsichtig und aggressiv verhielt. Das Leihfahrzeug wurde abgeschleppt, da in der Autovermietung niemand mehr zu erreichen war.

Einer Streife fiel ein mit laufendem Motor abgestelltes Fahrzeug im absoluten Halteverbot auf. Auf das Klopfen der Stadtpolizei reagierte der schlafende Mann nicht. Da das Fahrzeug unverschlossen war, öffneten die Einsatzkräfte die Fahrertür und stellten den Motor ab. Der Mann wirkte benommen und betrunken, auch roch es im Auto nach Alkohol. Ein Alkoholtest ergab 1,5 Promille. Der Mann konnte sich nicht erinnern, wie und wann er das Auto geparkt hatte. Die Stadtpolizei brachte den Fahrer auf das Revier der Landespolizei.

Der Stadtpolizei wurde eine Frau gemeldet, die vor einem Lokal randalierte. Die Frau ist der Stadtpolizei bereits aus früheren Fällen bekannt. Sie machte einen verwahrlosten Eindruck und wirkte verwirrt, weshalb die Frau in die Psychiatrie gebracht wurde.

Der Stadtpolizei wurden mehrere umgefahrene Poller im Bereich der Hafeninsel gemeldet. Da Fahrerflucht begangen wurde, fand die Streife an der Unfallstelle lediglich Karosserieteile vor. In einer Nebenstraße stellte die Stadtpolizei ein Auto fest, dessen Beschädigungen mit dem Unfallgeschehen übereinstimmten. Ein Zeuge sagte der Stadtpolizei, dass er die Fahrerin in einen der Hauseingänge habe gehen sehen. Die Stadtpolizei konnte die Frau, die für den Unfall verantwortlich war, ermitteln. Die Stadtpolizei übergab den Fall anschließend an die Landespolizei.

Die Stadtpolizei fand in einem Kiosk mehrere Tütchen mit jeweils einem Gramm „Cannabisblüten“, die nach bisherigen Erkenntnissen zum Verkauf bestimmt waren. Die Stadtpolizei stellte die illegalen Betäubungsmittel sicher. Bei den aufgefundenen Substanzen handelte es sich um Produkte mit verbotenen Inhaltsstoffen, unter anderem Hexahydrocannabinol (HHC), die gemäß geltender Rechtslage nicht verkauft werden dürfen.

Eine Streife wurde auf einen Gassigeher aufmerksam, der einen mutmaßlichen Listenhund mit sich führte. Da der Mann nicht in der Lage war, den Hund zu kontrollieren, entschloss sich die Streife zu einer Kontrolle. Da der Mann keine Nachweise zur Haltung vorlegen konnte, stellte die Streife den Hund sicher. Während der gesamten Kontrolle zeigte sich der Mann uneinsichtig, beleidigte mehrfach die Einsatzkräfte und bezeichnete die Kontrolle als rassistisch motiviert.

Einsätze und Veranstaltungen

Die Stadtpolizei unterstützte in dieser Woche eine Veranstaltung.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 31 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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