Wochenbericht vom 17. bis 23. November 2025
24.11.2025
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei musste bei 20 Ruhestörungen einschreiten, davon waren fünf im gewerblichen Bereich.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um 15 hilflose Personen. Für einige musste ein Rettungswagen hinzugezogen werden. Darunter ein bewusstloser Mann, der jedoch atmend vorgefunden wurde. Auch er wurde von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 55 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei erteilte sie in 251 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 55 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden 15 Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Insgesamt wurden 19 Fahrzeuge aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 691 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen.
Einer Streife der Verkehrspolizei fiel ein fahrendes Fahrzeug auf, welches zur zwangsweisen Stilllegung aufgrund fehlender Versicherung ausgeschrieben war. Sie forderte eine Streife zur Unterstützung an. Die Verkehrspolizisten sprachen an einer Ampel die Fahrerin an. Diese zeigte sich jedoch uneinsichtig und fuhr einfach weiter. Als die Frau zu einem Supermarkt einbog, gelang es den Verkehrspolizisten sie bis zum Eintreffen der Streife aufzuhalten. Die Frau zeigte sich weiterhin uneinsichtig. Die Stadtpolizei entstempelte die Kennzeichen vor Ort und stellte eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Versicherung.
Bei einer Kontrolle am Platz der Deutschen Einheit wurden mehrere Fahrzeuge verwarnt, die unberechtigterweise in der Fußgängerzone fuhren. Während der Kontrolle kamen zwei Männer zu einem Fahrzeug gelaufen und fuhren los. Die Streife hielt den Wagen an und bemerkte beim Herantreten an das Fahrzeug einen starken Cannabisgeruch. Der Fahrer gab an, am Vorabend Cannabis konsumiert zu haben. Er war mit einem Drogenvortest einverstanden. Dieser war positiv auf THC und Kokain. Er wurde daraufhin als Beschuldigter in einem Strafverfahren belehrt und der Landespolizei übergeben.
Gefahrenabwehr / Präventionsmaßnahmen
Bei einem gemeldeten Streit in einem Hinterhof fand die Stadtpolizei einen auf dem Boden hockenden Mann mit einer Wunde an der Lippe. Da dieser einen stark unterkühlten Eindruck machte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Dies machte den Mann scheinbar nervös und er wollte gehen. Die Stadtpolizei hielt ihn auf und entdeckte dabei eine klaffende Platzwunde am Hinterkopf, die erstversorgt wurde. Da der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung bestand, rief die Stadtpolizei eine Streife der Landespolizei hinzu. Ein Stadtpolizist begleitete die Fahrt im Rettungswagen, bei der der Mann ruhig blieb.
Ein Mann meldete telefonisch, dass seine Eltern ihn unberechtigterweise festhielten. Eine Streife fuhr vor Ort und erfuhr, dass der Mann unter Schizophrenie leidet und zuletzt immer wieder aggressive Phasen hatte. Da man eine Fremdgefährdung nicht ausschließen konnte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Der Mann ließ sich freiwillig in die Klinik transportieren.
Bei einer Meldung zu Baulärm in einer Nachbarwohnung konnte eine Streife vor Ort keinen Lärm feststellen. Der Mitteiler äußerte seinem Nachbarn gegenüber jedoch Morddrohungen bei wiederholten Störungen. Aufgrund dieser Aussagen erfolgte eine mündliche und schriftliche Gefährderansprache, bei der die Person darauf hingewiesen wird, dass sie als potentielle Gefahr eingestuft wird. Der Mann revidierte daraufhin seine vorherigen Aussagen.
Eine Streife fiel ein Fahrzeug auf, das mit laufendem Motor auf dem Gehweg parkte. Im Fahrzeug befanden sich drei schlafende Personen. Sie reagierten zunächst weder auf Klopfen noch auf mehrfache mündliche Ansprache. Nach kurzer Zeit öffnete der Fahrer die Tür, schlief jedoch unmittelbar und ohne jegliche Reaktion erneut ein. Der Fahrer reagierte schließlich teilweise auf Ansprache und gab an, Alkohol konsumiert zu haben. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Da ein möglicher Betäubungsmittelkonsum aufgrund des verzögerten Verhaltens des Fahrers nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Landespolizei hinzugezogen.
Vor der Wache randalierte ein Mann, warf Flaschen umher und schrie. Eine Streife nahm den Mann mit auf die Wache. Auf den Überwachungskameras wurde gesehen, dass er unter anderem Glasflaschen gegen Poller geworfen hatte. Der Mann befand sich zudem in einer psychischen Ausnahmesituation und gab an, Personen verletzen zu wollen. Ein Rettungswagen brachte ihn in eine psychiatrische Abteilung. Hierbei ging er die Mitarbeiter des Rettungsdienstes aggressiv an und beleidigte den behandelnden Arzt.
Passanten meldeten einen Mann, der in der Fußgängerzone Äste von Bäumen abbrach und auf Passanten warf. Nach kurzer Suche traf eine Streife den Mann an. Im Zuge der Kontrolle stellte sie fest, dass der Mann ausreisepflichtig war. Er wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen.
Bei der Verkehrssicherungswoche vor Grundschulen rannte ein Listenhund vor einer Schule unangeleint über die Straße. Ein älterer Herr lief ihm hinterher und versuchte, den Hund einzufangen. Da gerade Schulschluss war, waren viele Kinder unterwegs. Einer Streife gelang es, den Hund einzufangen. Dieser wirkte freundlich aufgeregt. Da sich der Hund immer wieder aus dem mutmaßlich defekten Halsband löste, wurde er schließlich nach Hause getragen.
Jemand meldete eine unzulässige Räumung seiner Kellerräume. Vor Ort stellte eine Streife fest, dass die Hausverwaltung die Räumung eines gemeinschaftlichen Fahrradkellers veranlasst hatte, nachdem hierüber fristgerecht informiert wurde. Der Mitteiler hatte sich nicht um die Entfernung seiner unzulässig dort gelagerten Habseligkeiten gekümmert und störte die beauftragte Firma bei der Räumung. Hierbei war er den Mitarbeitern gegenüber teils aggressiv. Die Streife blieb bis zum Abschluss der Arbeiten vor Ort.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war in dieser Woche täglich auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt im Einsatz. Hierbei gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. Weiterhin wurde beim Heimspiel des OFC die Stadionwache besetzt. Auch das Heimspiel verlief ohne nennenswerte Ereignisse.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 25 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.