Wochenbericht vom 8. bis 14. Dezember 2025
15.12.2025
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei war bei 16 Ruhestörungen im Einsatz, sechs davon im gewerblichen Bereich.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um vier hilflose Personen. Auch in dieser Woche musste für einige ein Rettungswagen gerufen werden.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 29 Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Es gab in 111 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Insgesamt 28 Fahrzeuge wurden aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. Zudem gab es eine Abschleppaktion in der Mühlheimer Straße: Die Stadtpolizei ließ sechs Anhänger, welche länger als 14 Tage im Verkehrsraum parkten, entfernen. Darüber hinaus gab es 1751 Knöllchen für falsch parkende Fahrzeuge.
Die Stadtpolizei erfasste 28 neue Fahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden 13 Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst / Gefahrenabwehr
Einer Streife fiel ein Auto mit auffälligem Fahrverhalten auf. Der Fahrer fuhr Schlangenlinien und überfuhr mehrfach die Leitlinien auf der Fahrbahn. Bei der Kontrolle stellte sie fest, dass der Wagen keinen Versicherungsschutz und die Beifahrerin ein abgelaufenes Visum hatte. Die Streife zog zur Klärung der Aufenthaltserlaubnis die Landespolizei hinzu. Aufgrund der nicht vorhandenen Versicherung wurde das Fahrzeug noch vor Ort zwangsweise abgemeldet.
Eine Streife kam zufällig zu einem Verkehrsunfall ohne Personenschaden hinzu und sicherte diesen ab. Im Zuge der Unfallaufnahme nahm sie Alkoholgeruch wahr. Der mutmaßliche Unfallverursacher war mit einem Atemalkoholtest einverstanden, dieser ergab 1,85 Promille. Aus diesem Grund wurde die Landespolizei hinzugezogen.
Aufgrund einer Ruhestörung betrat eine Streife eine Bar in Bieber. Zwei Personen suchten fluchtartig die Toilette auf. Eine weitere Person stellte sich der Streife in den Weg, um dies zu verbergen. Eine vierte Person entfernte sich in einem weiteren Raum von den dortigen Geldspielgeräten. Alle Personen waren augenscheinlich minderjährig. Die Stadtpolizei durchsuchte die Jugendlichen, die unter anderem Utensilien zum Drogenkonsum dabei hatten. Sie fand in der Bar zudem eine Pfefferpistole sowie mutmaßliches Betäubungsmittel. Da es zudem mehrere erhebliche Verstöße im gewerblichen Bereich gab, wurde die Bar geschlossen und versiegelt. Die Streife übergab die Jugendlichen der Landespolizei.
Eine Frau, welche mit dem gemeinsamen Kind den hier lebenden Ehemann besuchte, benahm sich aufgrund von Drogen- und Alkoholkonsum erheblich daneben und musste die gemeinsam bewohnte Unterkunft verlassen. Da die Frau ihrem Ehemann gegenüber sehr aggressiv war, verblieb das Kind bei dem Vater. Die Stadtpolizei informierte die Fachbehörden.
Eine Frau bedrohte Mitarbeiter im Stadthaus, nachdem sie die Mitarbeiter telefonisch angeschrien und beleidigt hatte. Obwohl sie sogar eine E-Mail erhielt von weiteren Kontaktaufnahmen abzusehen, suchte sie das Amt auf, um ihren Unmut vor Ort persönlich kund zu tun. Die Dame wurde sodann durch eine Streife aus dem Gebäude begleitet.
Jemand meldete ein Fahrzeug, welches seit Stunden mit laufendem Motor in einer Hofeinfahrt parken würde. Eine Streife fuhr zum Ort. Die Fahrzeugführerin lag augenscheinlich leblos auf dem Fahrersitz. Da die Türen nicht verriegelt waren, öffnete die Streife die Beifahrertür und weckte die Frau. Diese machte einen stark verwirrten Eindruck, auf dem Schoß lagen Betäubungsmittel. Sie gab an, nicht zu wissen, warum sie den ganzen Morgen dort parkte und wollte sich nicht zum Sachverhalt äußern. Sie bestätigte jedoch, Betäubungsmittel konsumiert zu haben und keine Fahrerlaubnis zu besitzen. Das Fahrzeug gehörte einem Kunden ihres Freundes, welcher eine Werkstatt besitzt. Die Stadtpolizei informierte den Fahrzeughalter. Dieser war überrascht, als er vom Verbleib seines Fahrzeuges hörte. Die Streife nahm der Frau den Fahrzeugschlüssel ab. Gegen die Frau wurden Verfahren eröffnet.
Ein Bürger kam auf der Stadtwache und berichtete, dass der Aufzug der S-Bahn-Haltestelle Marktplatz steckengeblieben wäre. Eine Streife ging zur Haltestelle und beruhigte die im Inneren befindliche Mutter mit Kind. Die hinzugerufene Feuerwehr befreite schließlich die zwei.
Eine Frau meldete auf der Stadtwache, dass ein Kleinkind im Bereich des Marktplatzes ohne Aufsicht unterwegs sei. Eine Streife traf den Jungen sitzend unter einem Straßenschild an, mehrere Passanten kümmerten sich um ihn. Der Junge zeigte sich offen und begleitete die Stadtpolizisten zur Stadtwache. Ein Anruf bei der Leitstelle der Landespolizei ergab, dass keine Vermisstenmeldung vorlag. Aufgrund des Alters von etwa drei Jahren gestaltete sich die Kommunikation hinsichtlich des Namens und Wohnorts schwierig. Nach kurzer Zeit meldete sich die Leitstelle, da eine Angehörige des Jungens sich gemeldet hatte. Sie erschien kurze Zeit später auf der Wache und erklärte, der Junge sei im Trubel der Fußgängerzone abhandengekommen.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war in dieser Woche täglich auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt im Einsatz. Hierbei gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. Zudem wurde eine Kundgebung gegen Rechts begleitet. Auch hier gab es keine nennenswerten Vorfälle.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei zwölf Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.