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Stadt Offenbach

Wochenbericht der Stadtpolizei vom 15. bis 21. Dezember 2025

22.12.2025

Ruhestörungen

Die Stadtpolizei war bei 23 Ruhestörungen im Einsatz, sieben davon im gewerblichen Bereich.

Hilflose Personen

Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um zehn hilflose Personen. Auch in dieser Woche musste für einige ein Rettungswagen hinzugezogen werden.

Verkehr

Die Verkehrspolizei hat an 17 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Es gab in 54 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.

Insgesamt 28 Autos mussten aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten, Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 

Für die Zulassungsstelle Offenbach hat die Stadtpolizei 34 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden elf Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.

Streifendienst / Gefahrenabwehr

Einer Streife fiel eine Frau auf, welche andere Passanten ohne Grund bedrohte und körperlich anging. Die Störerin wirkte psychotisch und in einem Wahn. Sie gab an, dass andere Menschen sie bedrohen würden. Sie konnte nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Während der Maßnahme versuchte sie sich mehrfach zu entfernen und leistete körperlichen Widerstand, sodass sie fixiert werden musste. Vor Ort war ein Zeuge, der das Verhalten vor dem Eintreffen der Streife per Video festgehalten hatte. Eine telefonische Rücksprache mit dem Ehemann der Frau ergab, dass diese bereits mehrfach ein solches Verhalten gezeigt hatte. Sie wurde in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

Die Leitstelle der Feuerwehr forderte eine Streife zur Unterstützung an, nachdem die Feuerwehr mehrfach Falschmeldungen durch eine bereits bekannte Frau erhielt. Eine Streife nahm vor Ort Schreie im dritten Obergeschoss wahr. Zunächst reagierte niemand auf Klopfen und Klingeln. Erst nachdem die Streife mit einer mitgeführten Tür-Ramme einen Schlag zur Androhung der zwangsweisen Öffnung auf die Tür abgab, öffnete eine Bewohnerin die Tür. In der Wohnung lag ein Mann in einer Blutlache, während dessen erwachsene Tochter weinend auf ihm lag. Nach problematischen Befragungen der Personen erhellte erst ein Gespräch mit dem gesetzlichen Betreuer der Familie die Situation. Der Mann war demnach aufgrund zu hohen Alkoholgenusses gestürzt. Während der Wartezeit auf den Rettungsdienst verschlechterte sich der Gemütszustand der Tochter drastisch und sie begann, die Mutter aggressiv anzugehen. Die Tochter war aufgrund ihrer psychischen Erkrankung bereits in der Vergangenheit mehrfach aufgefallen. Aufgrund der akuten Fremdgefährdung und des psychischen Zustandes wurde die Tochter in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Der Vater wurde zuvor zur medizinischen Behandlung eingeliefert.

Eine Passantin meldete einen Mann, welcher sich vor ihr entblößt hatte. Die Frau gab der Streife gegenüber an, ein jung wirkender Mann habe sich ihr angenähert und nach der Uhrzeit gefragt. Anschließend habe er die Hose heruntergezogen, seinen Genitalbereich entblößt und sein Glied angefasst. Die Mitteilerin sei daraufhin sofort in ihre nahestehende Wohnung gelaufen und habe umgehend die Stadtpolizei verständigt. Die Streife traf in der Umgebung des Tatorts einen annähernd auf die Beschreibung passenden Mann, welcher sich jedoch als der Falsche herausstellte. Auch die Befragung von Passanten verlief ohne Ergebnis. Die Maßnahme wurde nach erfolgloser Nachbereichsfahndung beendet.

Eine Streife stellte an einem Haus einen Wasserrohrbruch fest. Aus einer an der Hauswand verlaufenden Wasserleitung trat fortlaufend Wasser aus. Da sich im betroffenen Bereich offene elektrische Leitungen befanden, wurde aufgrund der Gefahr die Feuerwehr eingeschaltet. Diese musste zwei Türen öffnen, um zum Schadensort zu gelangen. Hiernach konnte das gebrochene Rohr geschlossen werden. Der Raum, in welchem sich das Rohr befand, stand bereits mehrere Zentimeter unter Wasser.

Der Fahrer eines Abschleppdienstes meldete einen Streit mit dem Fahrer eines Fahrzeuges. Eine Streife fuhr zu dem angegebenen Ort. Ein Fahrzeug hatte verbotswidrig auf einem Carsharing-Parkplatz geparkt. Das Fahrzeug war bereits auf der Brille des Schleppers aufgeladen, als der Fahrer eintraf und sich provokativ ins Fahrzeug setzte und dieses nicht mehr verlassen wollte. Da der Fahrer weder seine Abschleppkosten begleichen noch eine Meldeanschrift in Deutschland vorweise konnte, wurde das störende Fahrzeug abgeschleppt.

Eine Anruferin meldete eine lautstarke Explosion an einer Bar in der Berliner Straße. Eine unbekannte Person hatte einen Sprengsatz gegen die Fensterscheiben der Bar geworfen, hierbei kam es zu einem Flammenüberschlag. Die Streife eilte zur Örtlichkeit. Zeitversetzt trafen Kräfte der Landespolizei ein und übernahmen die Ermittlungen. Bis zum Eintreffen weiterer Einsatzkräfte wurde die Örtlichkeit durch die Stadtpolizei großräumig abgesperrt und gesichert.

Veranstaltungen

Die Stadtpolizei war in dieser Woche täglich auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt im Einsatz. Hierbei gab es keine nennenswerten Vorkommnisse. Zudem wurde eine Großveranstaltung im Stadion mit über 17.000 Besucher*innen begleitet. Die vor Ort getroffenen Verkehrslenkungsmaßnahmen erwiesen sich als sehr effektiv, sodass alle Besucher*innen rechtzeitig zum Veranstaltungsbeginn im Stadion waren. Auch die Heimreise verlief zügig und ohne großen Stau.

Ermittlungen und Fundsachen

Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei neun Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.  

Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.


Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei

Servicestelle - 069 8065-2860

Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde

Notfalltelefon - 069 8065-3195

Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.

Autowracks und Falschparker

Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden. 

Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.

  • Dezernat IV

    Stadtpolizei

    Die Stadtpolizei sorgt rund um die Uhr für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Offenbach am Main. Die objektive, messbare Sicherheit und das subjektive Sicherheitsgefühl sind wesentliche Elemente der Lebensqualität. Die Stadtpolizei sorgt dafür, dass Sie sich sicher fühlen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in Offenbach am Main.

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