Wochenbericht vom 22. bis 31. Dezember 2025
01.01.2026
Ruhestörungen
In der Woche rund um Weihnachten und Silvester stiegen die Ruhestörungen auf 35 an, wovon nur acht im gewerblichen Bereich waren.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um 16 hilflose Personen. Auch in dieser Woche musste für einige ein Rettungswagen gerufen werden.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an vier verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Es gab in 51 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Fünf Fahrzeuge mussten aufgrund von erheblichen Verkehrsstörungen abgeschleppt werden. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 914 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 49 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden sechs Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Streifendienst / Gefahrenabwehr
Einer Streife fiel ein Fahrzeug auf, welches an einer roten Ampel die Haltelinie überfuhr. Die Streife hielt das Auto an und nahm beim Herantreten an das Fahrzeug Alkoholgeruch wahr. Der Fahrer gab an, dass er nur ein Glas Bier getrunken habe. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,81 Promille. Eine protokollierte Messung mit dem geeichten Atemalkoholmessgerät im Revier der Landespolizei ergab einen Wert von 0,460 mg/l. Die Stadtpolizei fertigte eine Anzeige an.
Drei Personen meldeten im Bereich der Obermühlstraße / Seligenstädter Straße ein Fahrzeug, welches schon längere Zeit hin und her fuhr. Eine Streife fuhr zu dem Ort, während des Gesprächs mit den Mitteilern kam das Fahrzeug erneut langsam angefahren. Der Fahrer war kaum ansprechbar. Im Fahrzeug lagen Bierdosen griffbereit offen in der Mittelkonsole, eine weitere Dose war im Beifahrerfußraum. Auf die Ansprache der Streife reagierte der Fahrer extrem verzögert, er roch zudem nach Alkohol. Als der Fahrer aus dem Fahrzeug stieg, schwankte er stark. Er verweigerte einen Atemalkoholtest und gab von sich aus an, dass das Fahrzeug gestohlen sei. Aufgrund der mutmaßlich vorliegenden Straftaten wurde die Landespolizei hinzugezogen.
Als eine Streife die Stadtwache verließ, wurde sie auf ein Auto aufmerksam, welches in der Zufahrt zur Stadtwache stand. Um das Fahrzeug herum standen vier bis fünf Männer. Diese wurden aufgefordert, das Fahrzeug zu entfernen. Das machten die Männer auch. Beim Rangieren des Streifenwagens sah die Streife einen weiteren Mann, der offensichtlich weinend an der Bushaltestelle in Höhe des Seiteneingangs der Stadtwache stand. Die Streife stieg aus und konnte erkennen, dass der Jugendliche offensichtlich mit Reizstoff attackiert wurde. Der Jugendliche bejahte, dass er mit Pfefferspray besprüht wurde. Die Täter waren bereits entwichen. Die Streife begleitete den Jungen in die Stadtwache, zeitgleich wurde eine Nahbereichsfahndung eingeleitet. Die Leitstelle informierte die Landespolizei und den Rettungsdienst. Bei der Sichtung der Videoüberwachungsanlage konnten die geflüchteten Personen der Gruppe zugeordnet werden, welche sich zuvor an dem Auto aufhielt. Der Geschädigte wurde durch die Kollegen der Landespolizei befragt, eine Versorgung durch den Rettungsdienst war nicht mehr notwendig. Das Tatfahrzeug wurde wenige Stunden später vor einem Club in der Berliner Straße gefunden. Es handelte sich um einen Mietwagen. Der Fahrer gab an, dass er mit der Tat nichts zu tun habe. Er hätte von nichts gewusst und habe dann noch versucht einen der Fahrgäste festzuhalten. In dem Videomaterial war zu sehen, dass dieser nach der Tat in sein Fahrzeug stieg und wegfuhr, ohne dem Opfer Erste Hilfe zu leisten oder die Streife zu verständigen, die unmittelbar hinter ihm wartete. Es wurden Berichte für die Landespolizei verfasst.
Jemand meldete lautstarke Streitigkeiten in einer Wohnung, es wären laute Schläge sowie Schreie wahrnehmbar. Die Streife fuhr schnell zum Tatort. Unmittelbar nach deren Eintreffen machte sich ein Mann bemerkbar. Dieser erklärte der Streife, dass er sich mit seiner Freundin gestritten habe und diese danach gegangen sei. Sie sei psychisch erkrankt und eine mögliche Eigen- und Fremdgefährdung sei nicht auszuschließen. Zu einer möglichen Körperverletzung innerhalb der Wohnung sei es nicht gekommen. Während die Streife die Personenbeschreibung aufnahm, sah sie eine Frau, die mit schnellen Schritten auf die Streife zulief. Diese war stark aufgebracht und aggressiv. Sie befand sich wohl in einem akuten psychischen Ausnahmezustand. Der Aufforderung, sich auszuweisen, kam sie nicht nach. Stattdessen versuchte sie, in die Wohnung zu flüchten. Da die Frau laut schrie, wurde sie aufgefordert, sich zu beruhigen. Hierauf reagierte diese jedoch weiterhin sehr aufbrausend, schrie lautstark und ging bedrohlich auf die Kollegen zu. Sie ballte ihre Faust, in der sie einen Schlüssel hielt, und schlug einem Stadtpolizisten auf den Hinterkopf. Dieser konnte den Schlag nicht abwehren und erlitt eine blutende Verletzung am Hinterkopf. Bei dem Versuch, die Frau zu fixieren, leistete diese weiterhin erheblichen Widerstand, trat um sich und schlug mit den Fäusten. Hierbei traf sie den zweiten Kollegen im Knie- und Bauchbereich. Unter erheblichen Mühen gelang es, die Frau unter Kontrolle zu bringen. Die angeforderte Unterstützungsstreife traf ein und führte die Frau aus dem Treppenhaus. Auch hierbei leistete sie erneut Widerstand. Die Frau wurde schließlich durch die Landespolizei auf die Dienststelle gebracht. Die Stadtpolizisten wiederum mussten ins Sana-Klinikum.
In einem Supermarkt wurden Streitigkeiten gemeldet. Vor Ort traf die Stadtpolizei einen Mann an. Dieser wollte den Supermarkt nicht verlassen und leitstete beim Hinausbegleiten Widerstand. Der Mann erhielt einen Platzverweis und wurde zur Stadtwache gebracht.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war in dieser Woche täglich auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt im Einsatz. Hierbei gab es keine nennenswerten Vorkommnisse.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei sieben Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.