Wochenbericht vom 24. bis 30. November 2025
01.12.2025
Ruhestörungen
Die Stadtpolizei musste bei 23 Ruhestörungen einschreiten, davon waren sechs im gewerblichen Bereich.
Der Stadtpolizei erhielt eine Beschwerde über nächtlichen Baulärm in einem Restaurant. Eine Streife traf in den frühen Morgenstunden vor Ort mehrere Mitarbeitende einer Renovierungsfirma an, die Fliesen verlegten. Die Mitarbeitenden der Stadtpolizei beendeten die Arbeiten und hielten den Vorfall schriftlich fest, anschließend leiteten sie die Anzeige an das Ordnungsamt weiter.
Die Stadtpolizei erhielt eine Beschwerde über eine Ruhestörung in einer Wohnung. Gegen 22.30 Uhr forderten die Einsatzkräfte den Mieter auf, die Musik leiser zu stellen. Gegen 1.15 Uhr ging erneut eine Beschwerde ein. Die Stadtpolizei beendete die Feier und leitete eine Anzeige ein. Der Mieter trägt die Kosten des Einsatzes.
Bei einer Ruhestörung in der Stadthalle Rumpenheim traf die Stadtpolizei vor Ort auf eine stark aufgeheizte Stimmung. Die Streife kontaktierte die verantwortliche Person, um den Sachverhalt zu klären. Während die Streife die Situation untersuchte, kam es zu einer größeren Schlägerei, bei der sich zwei Personen verletzten. Die Stadtpolizei forderte zusätzliche Einsatzkräfte an und alarmierte zwei Rettungswagen. Obwohl die Veranstaltung längst beendet war, weigerten sich die Gäste, den Ort zu verlassen. Der Stadtpolizei gelang es schließlich die Situation zu entschärfen, der Fall wurde anschließend von der Landespolizei übernommen.
Hilflose Personen
Die Stadtpolizei kümmerte sich in dieser Woche um acht hilflose Personen. Für einige musste ein Rettungswagen hinzugezogen werden.
Verkehr
Die Verkehrspolizei hat an 45 verschiedenen Orten mit mobilen Geschwindigkeitsmessgeräten kontrolliert. Hierbei erteilte sie in 339 Fällen Verwarn- oder Bußgelder wegen des Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Für die Zulassungsstelle Offenbach wurden 31 neue Kraftfahrzeuge zur zwangsweisen Abmeldung erfasst. Dies betrifft in der Regel Fahrzeuge für welche die Versicherung oder die Steuer nicht gezahlt wurden oder welche aufgrund erheblicher Mängel nicht mehr verkehrssicher sind. Des Weiteren führte die Stadtpolizei im Auftrag anderer Behörden zehn Ermittlungen an den jeweiligen Wohnadressen von Fahrzeughalter*innen durch.
Insgesamt wurden 14 Fahrzeuge aufgrund erheblicher Verkehrsstörungen abgeschleppt. Dazu zählen blockierte Feuerwehrzufahrten sowie Ein- und Ausfahrten, zugeparkte Kurvenbereiche oder unberechtigt zugeparkte Schwerbehindertenparkplätze. 1889 falsch parkende Fahrzeuge erhielten ein Knöllchen.
Einer Streife fiel ein mutmaßlich überladener Transporter auf, weshalb sie das Fahrzeug anhielt und kontrollierte. Der Fahrer lieferte Zeitungspakete aus. Die Stadtpolizei brachte das Fahrzeug zu einer speziellen Waage. Hier bestätigte sich der Verdacht der Überladung. Der Fahrer durfte einen Teil der Ladung vor Ort lagern und somit seine Fahrt fortsetzen. Die Stadtpolizei leitete wegen des Verstoßes ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.
Einer Streife kam ein Auto mit geöffneter Kofferraumklappe entgegen. Die Stadtpolizei hielt die Fahrerin an und kontrollierte sie. Erst nachdem die Frau ausgestiegen war und hinter das Fahrzeug trat, verstand sie den Grund der Kontrolle. Die Stadtpolizei bemerkte bei der Kontrolle, dass die Frau nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest ergab 0,9 Promille. Die Stadtpolizei brachte die Frau zur Blutentnahme auf das Revier der Landespolizei.
Im Rahmen der Verkehrssicherungswoche fuhr die Stadtpolizei mehrere Grundschulen an und kontrollierte den Verkehr. Neben vielen positiven Rückmeldungen gab es auch vereinzelt Eltern, die für die getroffenen Maßnahmen kein Verständnis hatten. Die Stadtpolizei klärte die Eltern auf und verwarnte sie.
Gefahrenabwehr / Präventionsmaßnahmen
Eine Familie meldete der Stadtpolizei, dass sich der erwachsene Sohn vor ihrer Wohnung aufhalten und dort randalieren würde. Als die Streife vor Ort eintraf, war der Sohn bereits auf dem Weg nach Hause. Die Eltern erklärten der Stadtpolizei, ihr Sohn befände sich in einem psychotischen Schub, darüber hinaus würde er an der Hand bluten. Auf dem Weg zur Wohnung des Mannes traf die Streife den Mann auf der Straße. Der Mann wirkte verwirrt und schrie während der Kontrolle laut los. Der Mann musste aufgrund seines impulsiven Verhaltens von der Streife fixiert werden. Aus Gründen der Eigen- und Fremdgefährdung zog die Stadtpolizei einen Rettungswagen hinzu, der den Mann in die Psychiatrie brachte.
Auf der Stadtwache erschien eine Mutter zusammen mit ihrer dreijährigen Tochter. Die Frau war vor dem gewalttätigen Vater des Kindes geflohen und bat die Stadtpolizei um Unterbringung. Die Stadtpolizei beriet die Frau in einem Aufklärungsgespräch und vermittelte sie anschließend an die Landespolizei, um strafrechtliche Maßnahmen gegen den Mann einzuleiten. Betroffene können sich jederzeit an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 116 016, auch per Chat und Online-Beratung, wenden.
Ein Mann beleidigte vor der Stadtwache Mitarbeitende der Stadtpolizei, weshalb sie den Mann zunächst kontrollierten und anschließend eine Platzverweisung aussprachen. Ein Atemalkoholtest ergab 3,06 Promille. Die Stadtpolizei entschied, den Mann in Gewahrsam zu nehmen, da er der Platzverweisung nicht nachgekommen war.
Einsätze und Veranstaltungen
Die Stadtpolizei war in dieser Woche täglich auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt im Einsatz. Hierbei gab es keine nennenswerten Vorkommnisse.
Ermittlungen und Fundsachen
Auf Anfrage von Ämtern und Behörden führte die Stadtpolizei 25 Aufenthaltsermittlungen durch. Hierbei geht es in erster Linie um Überprüfung ehelicher Lebensgemeinschaften und Fälle, in denen dringende behördliche Post aufgrund eines fehlenden Briefkastens oder/und einer fehlenden Klingel nicht zugestellt werden konnte.
Die Stadtpolizei hat zu den Schließzeiten des Fundbüros diese Woche mehrere Fundsachen entgegengenommen. Bei Verlust bitte an fundbuerooffenbachde wenden.
Ihr Kontakt bei der Stadtpolizei
Servicestelle - 069 8065-2860
Bitte melden Sie Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung ohne aktuelle Gefahrenlage, von Montag bis Freitag, zwischen 8 Uhr und 15 Uhr, unter der Rufnummer 069 8065-2860 oder per E-Mail an buergerservice-stadtpolizeioffenbachde
Notfalltelefon - 069 8065-3195
Bitte nur bei wirklich dringlichen und unaufschiebbaren Eilfällen anrufen. Die Rufnummer muss für Notfälle freigehalten werden, um einen schnellen und hilfreichen Einsatz zu gewährleisten.
Autowracks und Falschparker
Autowracks: Bitte unter 069 8065-2559 oder per E-Mail an autowrackoffenbachde melden.
Falschparker: Diese müssen rechtssicher gemeldet werden. Bitte nutzen Sie hierfür das unten stehende Online-Formular oder laden Sie sich das Formular als PDF herunter und reichen es dann ein. Fügen Sie aussagekräftige Bilder dazu.