Der Goethering bildet den westlichen Teil der Ringstraßen um das Nordend und verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen Nordring und Berliner Straße. Die Anbindung an die Berliner Straße verläuft über den Max-Willner-Platz. Im Norden geht der Goethering in den Nordring über.
Der Goethering ist für Autofahrende eine Hauptverkehrsstraße, sie gelangen darüber in die umliegenden Stadtteile - Kaiserlei, Hafen, Nordend - und zur Autobahn.
Folgende Ziele sollen - neben der Funktion als Hauptverkehrsader - erreicht werden:
- Aufenthaltsqualität und Erholungsmöglichkeiten sowie
- Platz für Freizeit- und Spielfunktionen schaffen,
- Fußgänger, Radfahrende, ÖPNV und Barrierefreiheit stärken,
- eine optionale Straßenbahntrasse prüfen und
- Klimaanpassungsmaßnahmen umsetzen.
Bürgerbeteiligung
Am 10. November 2025 wurden zwei Workshops zu unterschiedlichen Uhrzeiten angeboten, bei denen interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche einbringen konnten.
Bei einem ersten Beteiligungsformat (Stadtspaziergang) am 10. September wurden erste Ideen und Anregungen zur geplanten Umgestaltung gesammelt. Es gab einen lebendigen Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern, dem Jugendparlament, Unternehmerinnen und Unternehmern und weiteren Anliegerinnen und Anliegern des Planungsgebiets. Besonders im Bereich Verkehr wurden klare Anliegen deutlich: gewünscht sind beidseitige Gehwege, sichere Übergänge, eine durchgängige Radwegeverbindung sowie ausgewiesene Ladezonen. Darüber hinaus wurden zahlreiche Ideen für die Aufenthaltsqualität eingebracht – darunter kommunikative Sitzmöglichkeiten, konsumfreie Bereiche, Angebote für Sport und Spiel, mehr Sauberkeit und bessere Beleuchtung. Ein zentrales Thema war zudem die Begrünung: gewünscht werden mehr Bäume, zusätzliche Vegetation und ein durchgehender Grünraumkorridor vom August-Bebel-Ring bis hin zum Mainufer. Besonders die Anwohnerinnen und Anwohner des Goetherings wünschen sich zudem mehr Grünflächen direkt vor ihren Gebäuden und sprachen sich für eine Reduzierung des Schleichverkehrs im Wohnquartier aus, um die Lärmbelastung zu verringern und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu stärken.
Die Ideen und Anliegen fließen in die Entwicklung möglicher Varianten ein.
Folgende Schritte sind geplant:
Die Umsetzung der Maßnahmen ist für Ende 2027 geplant. Voraussetzung ist, dass alle Vorstufen im Zeitplan bleiben.
Vorher sind folgende Planungsschritte notwendig:
Vorstudie mit Variantenerarbeitung, Entscheidungsvorlage für die Stadtverordnetenversammlung
2026: Vergabeverfahren Planungsleistungen
2026 / 2027: Entwurfsplanung, Projektbeschluss
2027: Ausführungsplanung, Vergabe Bauleistung
Kontakt
Amt für Planen und Bauen