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Stadt Offenbach

Was im Bahnhofsumfeld passiert

Auf Grundlage des politischen Stadtverordnetenbeschlusses von 2024 zur Durchführung eines Wettbewerbs zur Entwicklung des Busbahnhofs und dessen Freiflächen, wurde ein mehrstufiges Werkstattverfahren mit fünf Planungsbüros durchgeführt. Dieses soll enger Abstimmung mit der Grundstückseigentümerin Deutsche Bahn Möglichkeiten ausloten, wie eine funktionale und attraktive Gestaltungsidee für das Bahnhofsumfeld aussehen könnte. Ziel ist, den Verkehrsknotenpunkt zukunftsorientiert, bedarfsgerecht und barrierefrei zu entwickeln. Mitte März 2026 fand die Jurysitzung zur freiraumplanerischen Fachwerkstatt „Mobilitätshub Hauptbahnhof“ statt.

Siegerentwürfe

Der Planungsprozess war in einem Werkstattverfahren organisiert. Das bedeutete: fünf Planungsbüros wurden beauftragt, Entwürfe und Ideen für die Neugestaltung des Hauptbahnhofsumfelds zu entwickeln. In einem vorstrukturierten Ablauf in mehreren Terminen präsentierten die Büros ihre Konzepte einer Expertengruppe und erhielten detailliertes Feedback zur Überarbeitung ihrer Pläne. In der letzten Werkstatt wurde aus den Beiträgen ein Zielkonzept abgeleitet. Dieses dient der Stadt Offenbach als Grundlage für die weitere Planung und Umsetzung, die in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn erfolgt. 

Nach Ansicht des Preisgerichts weisen beide Konzepte grundsätzlich besonders hohe Qualitäten auf, die teilweise aber in unterschiedlichen räumlichen Bereichen liegen und deren Umsetzungsfähigkeit erst bei den folgenden Planungs- und Entscheidungsschritte geprüft werden kann.

Zeitplan

Mit den Ergebnissen aus dem Werkstattverfahren ist ein wichtiger Grundstein gelegt, die umfassende Entwicklung des Bahnhofsumfelds anzugehen. Der Umbau ist abschnittsweise geplant. Auf Basis der prämierten Entwürfe sollen im nächsten Schritt einzelne Abschnitte identifiziert werden, in denen die Stadt kurz- und mittelfristig auf eine Realisierung hinwirken kann. In vielen Teilräumen ist hierbei die Deutsche Bahn als Eigentümerin großer Flächenanteile erste Ansprechpartnerin. Sie war bereits intensiv in das Werkstattverfahren eingebunden – die Gespräche zwischen Stadt und DB werden weiter vertieft. Erster Meilenstein ist der Abschluss eines Letters of Intent (LOI) – also einer gemeinsamen Absichtserklärung. Die Werkstattbeiträge sollen zudem im Verlaufe des Jahres 2026 auch vor Ort im Hauptbahnhof präsentiert werden. In dem Zuge haben Bürgerinnen und Bürger dann die Möglichkeit, ihre Rückmeldungen zu den Entwürfen mit in den weiteren Prozess einzubringen. Beides wird derzeit vorbereitet.

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