Kommunale Wärmeplanung
In Offenbach steht die Wärmewende an. Aber wie geht man dabei vor und welche Energieversorgung ist für Offenbach zielführend? Der Wärmeplan zeigt als Fahrplan, wie die Wärmewende in der Stadt Offenbach gestaltet werden kann.
Auf dieser Seite
Aktuelles zur Wärmewende in Offenbach
Der Wärmeplan wurde am 25.06.2026 von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Der Wärmeplan steht im Bereich Downloads dieser Webseite zum Herunterladen bereit.
Zusätzlich finden Sie eine Karte der Wärmeversorgungsgebiete auf dieser Webseite, die zeigt, welche Gebiete bereits Fernwärme, Nahwärme oder dezentrale Versorgung nutzen bzw. zukünftig berücksichtigt werden.
Die zentralen Ergebnisse des Wärmeplans sind auf der folgenden Seite zusammengefasst.
Einleitung
Der Endenergieverbrauch im Wärmebereich der Stadt Offenbach wird maßgeblich von privaten Haushalten geprägt (ca. 34 %). Erdgas dominiert die Wärmeversorgung (ca. 23 %), gefolgt von Fernwärme (11 %) und Heizöl (5 %) im Jahr 2022. Damit trägt die Wärmeversorgung stark zum Energieverbrauch und zu den CO2-Emissionen bei, weil viele Verbraucher mit fossilen Brennstoffen heizen.
Die Wärmewende der Stadt Offenbach ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. Der Wärmeplan zeigt potenzielle Wege auf, wie eine nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung im Stadtgebiet bis zum Jahr 2045 gestaltet werden könnte. Die Stadt Offenbach hat gemäß dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) die Erstellung eines Wärmeplans bis Ende Juni 2026 erarbeitet. Hauptverantwortlich für den Wärmeplan ist das Amt für Umwelt und Klima.
Die wichtigsten Ergebnisse des Wärmeplanes
Wie sind die Ergebnisse des Wärmeplans entstanden?
Wie sieht die heutige Wärmeversorgung in Offenbach aus?
Welche Potenziale für eine klimafreundliche Wärmeversorgung gibt es?
Wie kann eine klimaneutrale Wärmeversorgung im Jahr 2045 aussehen?
Wie wird die Wärmeversorgung in Offenbach zukünftig organisiert?
Wo kann ich das zukünftige Wärmeversorgungsgebiet für mein Gebäude sehen?
Wie soll die Wärmewende in Offenbach umgesetzt werden?
Was bedeutet der Wärmeplan für mich?
Wo finde ich weitere Informationen?
Der Wärmeplan ist ein wichtiger Baustein der Wärmewende in Offenbach. Nach Erstellung des Wärmeplanes ergeben sich viele Fragen zu Heizungsmodernisierung, energetischer Sanierung, Fernwärme, Wärmepumpen, Geothermie oder Fördermöglichkeiten.
Die Stadt Offenbach möchte daher ihr Informations- und Beratungsangebot zur Wärmewende kontinuierlich ausbauen. Auf dieser Webseite finden Sie zukünftig Informationen zum Wärmeplan, zu Beratungsangeboten, Fördermöglichkeiten, Heizungsoptionen, Veranstaltungen und weiteren Themen rund um die Wärmewende.
Downloads / Dokumente des Wärmeplanes
- Gesamtbericht - Wärmeplan der Stadt Offenbach am MainPDF-Datei26,83 MB
- Anhang 1 - Vorkommen primäre HeizsystemePDF-Datei2,43 MB
- Anhang 2 - Energiebedarf in kWh im Status QuoPDF-Datei891,47 kB
- Anhang 3 - Gebietssteckbriefe des kommunalen WärmeplanesPDF-Datei13,60 MB
- Anhang 4 - Energiebedarf in kWh im ZielszenarioPDF-Datei1,13 MB
Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung
Die Erstellung des Wärmeplans wurde von Beginn an durch Öffentlichkeits- und Beteiligungsarbeit begleitet. Ziel war es, die Wärmeplanung nicht nur als technisches Fachkonzept zu entwickeln, sondern als Orientierungshilfe für die gesamte Stadtgesellschaft – insbesondere für Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer - auf dem Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung.
Beteiligung der Öffentlichkeit
Gemäß den Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes wurde der Entwurf des Wärmeplans öffentlich für die Bestandsanalyse, Potenzialanalyse sowie für das Zielszenario und der Umsetzungsstrategie ausgelegt. Bürgerinnen und Bürger sowie Träger öffentlicher Belange hatten die Möglichkeit, sich über die Inhalte der Wärmeplanung zu informieren und Stellungnahmen innerhalb einer Frist von 30 Tagen einzureichen.
Alle eingegangenen Hinweise wurden fachlich geprüft und in die finale Fassung des Wärmeplans aufgenommen.
Beteiligung relevanter Akteure
Neben der Öffentlichkeitsbeteiligung wurden zahlreiche Akteure in den Planungsprozess eingebunden. Dazu gehörten insbesondere:
- verschiedene Fachämter der Stadt Offenbach
- die Energieversorgung Offenbach AG (EVO)
- die Stadtwerke Offenbach
- weitere Fachakteure aus den Bereichen Energie, Planung und Wirtschaft
Durch diese Zusammenarbeit konnten lokale Kenntnisse, bestehende Planungen und praktische Erfahrungen in die Wärmeplanung einfließen.
Information und Kommunikation
Um die Öffentlichkeit kontinuierlich über den Fortschritt des Wärmeplanes zu informieren, wurden verschiedene Kommunikationskanäle genutzt:
- die Webseite zum Wärmeplan
- ein städtischer Newsletter zur Wärmewende
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Social-Media-Beiträge
- Informations- und Plakatkampagnen
Die Webseite diente dabei als zentrale Anlaufstelle für Informationen rund um den Wärmeplan.
Öffentliche Informationsveranstaltung am 14.04.2026
Ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit war die Informationsveranstaltung zur Wärmewende am 14. April 2026 in der Alten Schlosserei auf dem Betriebsgelände der EVO. Ziel der Informationsveranstaltung war es, Bürgerinnen und Bürger frühzeitig über die geplanten Schritte der Wärmewende zu informieren, Fragen zu sammeln und Transparenz in den Prozess zu bringen.
Über 200 Teilnehmende, überwiegend Eigentümerinnen und Eigentümer, nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch.
Die Mentimeter-Fragerunde ermöglichte es den Teilnehmenden, während der Veranstaltung Fragen zu stellen; diese wurden im Nachgang von EVO und der Stadt Offenbach beantwortet. Ein entsprechendes Dokument mit den Fragen und Antworten steht zum Download bereit.
Vorgestellt wurden unter anderem:
- Zukünftige (gesetzliche) Anforderungen an die Heizungsanlagen im Wohnungsbau – Vortrag von Herrn Dr. Lambrecht, Physiker, Gründer und Partner von econsult sowie Mitglied im Gutachterteam des BMWE zur GEG-Novellierung
- Offenbachs Weg zur Wärmewende - Vortrag von Frau Fiebig, Amtsleiterin des Amtes für Umwelt und Klima
Zukunft Fernwärme - weiteres Vorgehen, - Vortrag von Herrn Wallouch, kommissarischer Vertriebsleiter der EVO AG
Die Präsentationen von Frau Fiebig und Herrn Wallouch sowie die Antworten aus der Mentimeter-Fragerunde können Sie in der untenstehenden Downloadbox herunterladen:
Downloads / Dokumente der Informationsveranstaltung
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Amt für Umwelt und Klima
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Kaiserstraße 39
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