Wie Wetter und Gesundheit zusammenhängen
Unser Körper muss immer eine Kerntemperatur von 37 °C aufrechterhalten – egal ob es draußen heiß oder kalt ist. Wenn sich das Wetter ändert, passt sich unser Körper automatisch daran an. Bei gesunden Menschen läuft das meist reibungslos und völlig unbemerkt ab.
Wer ist besonders gefährdet?
Manche Menschen haben Schwierigkeiten, ihre Körpertemperatur zu regulieren. Für sie können schon normale Temperaturschwankungen – also nicht nur extreme Hitze oder Kälte – zum Problem werden. Besonders betroffen sind:
- Ältere Menschen
- Menschen mit Herz- oder Kreislauferkrankungen
- Menschen mit Atemwegserkrankungen
- Suchtkranke
- Menschen mit geringer körperlicher Fitness
Was passiert im Körper?
Wenn der Körper seine Temperatur reguliert, werden dabei viele verschiedene Systeme gleichzeitig beansprucht:
- das Herz-Kreislauf-System
- das Hormonsystem
- der Wasserhaushalt
Da der Körper der Temperaturregulierung dabei höchste Priorität einräumt, können andere Bereiche – vor allem Herz und Kreislauf – relativ schnell unter Druck geraten.
Der thermische Gefahrenindex
Um das gesundheitliche Risiko durch Außentemperaturen besser einschätzen zu können, gibt es den sogenannten thermischen Gefahrenindex.
Er basiert auf der sogenannten Gefühlten Temperatur, die nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch Faktoren wie Wind und Sonneneinstrahlung berücksichtigt. Der Index zeigt an, wie stark das aktuelle Wetter die Gesundheit von Menschen belasten könnte.
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