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Die Stadt Offenbach rief im Jahr 2010 den Klima- und Umweltschutzpreis ins Leben. Ab 2021 wurden zwei separate Auszeichnungen verliehen: eine für Klimaschutz und Klimaanpassung, die andere für Umweltschutz. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgte durch die Kommission für Umweltschutz. Im Juli 2025 trat eine neue Richtlinie in Kraft, die das bürgerliche Engagement in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz sowie Klimaanpassung fördert. Diese Richtlinie löste den bisherigen Klima- und Umweltschutzpreis ab.
Mit der Förderrichtlinie Gemeinwohlorientiertes Engagement unterstützt die Stadt Offenbach gezielt gemeinwohlorientierte Projekte im Klima-, Umweltschutz sowie in der Klimaanpassung.
Gewinnerinnen und Gewinner des Klima- und Umweltschutzpreises nach Jahren:
2023: Zukunftsfähige Rechenzentren, Balkonkraftwerke, Engagement Nachhaltigkeit und "Trash to Treasure"
Gewonnen haben den Preis 2023 in der Kategorie „Klimaschutz und Klimaanpassung“ die Lokale Agenda 21 mit dem Projekt „Zukunftsfähige Rechenzentren, Balkonkraftwerke & Engagement Nachhaltigkeit“ und in der Kategorie „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“ die Gewerblich-technische Schulen (GTS) mit dem Projekt „Trash to Treasure“.
Die Lokale Agenda 21 hat mit ihrem Projekt unter anderem gefordert, dass eine Leitlinie für die Ansiedlung von Rechenzentren in Offenbach erarbeitet wird. Zusammen mit dem BUND wurde von der Lokalen Agenda 21 ein Positionspapier zu umweltfreundlichen Rechenzentren veröffentlicht. Darüber hinaus stellt die Lokale Agenda Informationen für Balkonkraftwerke zur Verfügung und fordert deren pragmatische Anwendung. Die Lokale Agenda 21 wurde mit dem Klimapreis für 25 Jahre Initiative, Ausdauer und Begeisterung für Klima- und Umweltschutzfragen belohnt.
Das Projekt „Trash to Treasure“ findet in Zusammenarbeit mit den Schülerinnen und Schülern der Gewerblich-technische Schulen statt. Dabei werden Abfälle aus dem 3D-Druck der Schule sowie gespendete Plastikdrehverschlüsse von Flaschen zu Gebrauchsgegenständen wie Möbel, Küchenutensilien oder Spielzeug recycelt.
2022: Nachbarschaftsprojekt "Birkenplätzchen" und Naturschutzprojekt der IGS Schillerschule
In der Kategorie „Klimaschutz und Klimaanpassung“ hat das Nachbarschaftsprojekt "Birkenplätzchen" unter anderem dafür gesorgt, dass am Birkenplätzchen Linden, ein Mirabellenbaum und Johannisbeersträucher gepflanzt wurden. Außerdem wurde, um die Biodiversität zu fördern, eine Rasenfläche in eine Insektenwiese umgestaltet. Durch zwei aufgestellte Bänke lädt der Platz nun zum Verweilen und Beobachten ein. Für die Zukunft sind ein Insektenhotel und öffentliches WLAN geplant.
In der Kategorie „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“ hat die IGS Schillerschule für 7. und 8. Klassen das Wahlpflichtfach „Garten“ eingeführt. Gemeinsam wurde seit April 2022 eine 200 Quadratmeter große Fläche vor der Turnhalle mit Hilfe eines Baggers vorbereitet und anschließend mit heimischen und insektenfreundlichen Stauden, Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Durch das Engagement der Schule lernen Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Biodiversität und werden in den praktischen Naturschutz eingebunden.
2021: Flächenbegrünung, Bau von Nistkästen und Anlegen einer Blumenwiese
Kategorie „Klimaschutz und Klimaanpassung“: Lebenszeiten e. V.
Gewonnen hat der Verein Lebenszeiten e. V. mit dem Projekt „Begrünung der Flächen rund um das Mehrgenerationenwohnhaus Weikertsblochstraße 58 und Schaffung von Aufenthaltsqualität“.
Konkret wurden ein Grünstreifen neugestaltet, die Dachterrasse wurde begrünt und Hochbeete wurden aufgestellt und bepflanzt. Zur Bewässerung der Pflanzen wurden Regentonnen beschafft. Für die Zukunft sieht der Verein sogar eine Dachbepflanzung vor.
Kategorie „Umweltschutz: Natur, Wasser, Boden“: CariJob Quartiersmanagement
Gewonnen hat das CariJob Quartiersmanagement im Stadtteilbüro Lauterborn mit dem Projekt „Aktion mit Kindern Nistkästen bauen und eine Blumenwiese anlegen“.
Dabei wurden in Zusammenarbeit mit dem NABU Mühlheim-Offenbach Projekte mit Kindern aus diesem Stadtteil durchgeführt, um die nähere Umgebung naturnah zu gestalten und heimische Arten auch der urbanen Umgebung Lebensraum zu gewähren und sie zu unterstützen. Gemeinsam mit Kindern wurden Nistkästen gebaut und in der Nähe der eigenen Wohnungen aufgehängt. Auch eine Blumenwiese wurde angelegt.
2020: Wildblumenwiesen und Bienenhotel der Humboldtschule
Die Schule hat die Auszeichnung für die Gestaltung einer naturnahen Wildblumenwiese und den Aufbau eines Wildbienenhotels erhalten. Dazu wurde im Schulhof ein 15 Quadratmeter großes Rasenstück in eine Blühwiese umgewandelt. Der Bereich ist mit großen Sandsteinen eingefasst, sodass allen Schülerinnen und Schülern deutlich ist, dass dieser Bereich den Insekten vorbehalten bleibt und nicht betreten werden soll. Dabei wurde der Standort der Wildblumenwiese jedoch so gewählt, dass ein Beobachten der Insekten jederzeit von mehreren Seiten aus möglich ist.
Das Preisgeld soll für Sitzgelegenheiten als Ruheplätze im Schulgarten zur Beobachtung von Insekten genutzt werden.
2019: Vereinigung für Vogel- und Naturschutz
Die Umweltkommission wählte das Projekt „Schutz der heimischen Vogelwelt in Offenbach am Main – Biodiversität“ der Vereinigung für Vogel- und Naturschutz Offenbach am Main aus, die das mit 1.000 Euro dotierte Preisgeld für ihre Arbeit im Naturschutz verwenden wird.
Die Vereinigung, die 1926 gegründet wurde, kümmert sich um etwa 300 Nisthilfen. Diese sind unter anderem auf dem alten Friedhof, im Schlosspark Rumpenheim oder im Dreieichpark zu finden. Hiermit setzt die Vereinigung für Vogel- und Naturschutz Offenbach am Main vorbildlich die Ideen des Natur- und Artenschutzes um.
2018: Schulgarten, Mülltrennkonzept und Kunstprojekt
Hinsichtlich der drei eingereichten Vorschläge hat die Kommission für Umweltschutz entschieden, das Preisgeld mit 500 Euro, 300 Euro und 200 Euro zu teilen. Ausgezeichnet wurden der „Schulgarten“ der Humboldtschule, das „Mülltrennkonzept“ der Geschwister-Scholl-Schule und das Projekt „Aus Schrott wird Kunst“ der ASB Kita Frankfurter Straße.
2017: Grünes Klassenzimmer und Bau von Nisthilfen
Die Kommission für Umweltschutz hat diesmal die Entscheidung getroffen, das Preisgeld zu teilen. Das Projekt der Schillerschule „Grünes Klassenzimmer“ und das des Imkervereins „Bau von Nisthilfen für bedrohte Insekten“ wurden ausgewählt.
Die Schillerschule hat mit dem sehr schönen Naturgarten vorbildlich die Ideen des Natur- und Artenschutzes umgesetzt. Vom Preisgeld wurden bereits Pflanzen, Samen und ein Bienenvolk gekauft. Weitere Obstbäume, ein Bienenbeobachtungskasten oder Wachsplatten werden noch erworben.
Der Imkerverein wird vom Preisgeld Nisthilfen zur ökologischen Aufwertung des Vereinsgeländes aufstellen und Kokons mit Wildbienen und Hummelvölker kaufen. Ziel des Vereins ist es, insbesondere jüngere Menschen für die Problematik des Insektensterbens zu sensibilisieren.
2016: Bienenprojekt in der Kinder- und Jugendfarm
Mit Hilfe von Bienenvölkern auf dem Gelände der Kinder- und Jugendfarm sensibilisiert Corinna Böhme-Prömper mit dem Projekt "Königreich der Bienen bei Biene Maja und Co" die Kinder und Jugendlichen für Bienen: Was blüht gerade? Welche Blüten besuchen Bienen? Was können Familien auf dem Balkon oder im Garten für Bienen tun?
Ihre Begeisterung für Bienen hat Frau Böhme-Prömper beim Imkerkurs des Offenbacher Imkervereins entdeckt. Von dem Preisgeld soll eine Honigschleuder für die Farm gekauft werden.
2015: Arbeitsgemeinschaft Sumpfschildkröte
Die nachgezüchteten Schildkröten werden vor dem Auswildern bis zu zwei Jahre betreut, um sie vor Feinden zu schützen. Um die letzten Bestände der Sumpfschildkröte in Hessen zu retten und wieder überlebensfähige Bestände der vom Aussterben bedrohten Reptilien aufzubauen, hat die AG Sumpfschildkröte 1999 ein umfangreiches hessenweites Hilfsprogramm ins Leben gerufen. Inzwischen ist die Gruppe deutschlandweit vernetzt und die Bestände der Sumpfschildkröte haben sich verbessert. Weitere Informationen online: Artenschutzprojekt Sumpfschildkröte (Öffnet in einem neuen Tab)
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