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Stadt Offenbach

Schultheis-Weiher: Tauchen für den Naturschutz

03.03.2022

Am kommenden Wochenende (5. und 6. März) nehmen wieder Mitglieder des VDST (Verband Deutscher Sporttaucher e.V.) und des NABU Projekts „Tauchen für den Naturschutz“ eine naturschutzfachliche Bestandsaufnahme im Schultheis-Weihers vor. „Die Zusammenarbeit mit dem NABU ist uns wichtig, weil hier unter anderem Gewässerdaten für unser langfristiges Monitoringprogramm gesammelt werden, das die Sicherung und Verbesserung der Biodiversität in unserem heimischen Gewässer unterstützt. Auch vor dem Hintergrund der neuen Phosphateliminationsanlage (PE-Anlage) sind die Tauchgänge wichtig. Nur durch eine umfassende gewässerökologische Begleitung mit regelmäßigen Wasseranalysen lassen sich die Auswirkungen der Nährstoffentnahme bewerten“, betont Heike Hollerbach, Leiterin des Amtes für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Die PE-Anlage wird zurzeit am Südufer des Schultheis-Weihers installiert und soll Mitte April in Betrieb genommen werden.

Blick auf invasive Arten

Um den ökologischen Status eines Gewässers zu beurteilen, werden aus dem Vorkommen der Wasserpflanzen Rückschlüsse auf den Gewässerzustand und die Wasserqualität gezogen. Dabei sind Arten von Interesse, die potenziell besonderen Einfluss auf das Ökosystem nehmen können. Besondere Aufmerksamkeit wird invasiven Arten gewidmet und solchen, die durch starkes Gründeln oder Fraß die Unterwasservegetation schädigen können.

Von der Häufigkeit und Ausprägung von Wühlspuren am Gewässerboden kann auf das Vorkommen und die Aktivität gründelnder Fische wie Karpfen, Brassen und Schleien geschlossen werden.

Durch das Suchen nach gegrabenen Höhlen und das Absuchen und Ableuchten von Unterständen kann das Artenspektrum von Flusskrebsen erfasst werden. Bei der Suche an Totholz oder Steinen wird zudem auf aufsitzende Muscheln geachtet. Großmuscheln hinterlassen gelegentlich Spuren im Sediment oder es sind zumindest Ein- und Ausströmöffnungen sichtbar.


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