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Umfrage
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Wie geht gute Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Offenbach am Main? Die Antwort auf diese Frage soll eine Arbeitsgruppe im Auftrag der Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit den Dienstleister Kokonsult entwickeln. Um Beteiligung auf die Offenbacher Themen, Projekte und Zielgruppen zu definieren wurde vor gut einem Jahr eine trialogische Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Sie setzt sich aus Bürgerinnen und Bürgern, Stadtverordneten und Vertreterinnen und Vertretern aus städtischen Fachämtern zusammen. Sie hat die Aufgabe in einem vielseitigen Diskussionsprozess das für Offenbach richtige Set an Leitlinien zu finden. Damit soll ein verlässlicher und verbindlicher Rahmen sowohl für die Bürgerschaft als auch für die Politik, die Verwaltung und andere Akteure geschaffen werden. An diesem Prozess wurden und werden die Offenbacherinnen und Offenbacher – auch mit dem Blick auf verschiedenste Zielgruppen – beteiligt. Im Internet hat das Thema schon jetzt seinen Platz und Informationen werden bereitgehalten zu den laufenden und geplanten Vorhaben und Dialogangeboten der Stadt.

Was denken die Bürgerinnen und Bürger über ihre Stadt? Bei was möchten sie gerne mitreden, beteiligt sein und welche Erfahrungen liegen vor? Aus diesem Meinungsbild heraus soll im Diskurs entstehen, was sich dann „Offenbacher Leitlinien für die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern“ nennt und den Stadtverordneten Anfang 2020 zum Beschluss vorgelegt wird.

Unter dem Motto und mit dem eigens entwickelten Signet „Offenbach am Main beteiligt“ kontaktierte Kokonsult gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgruppe bereits im Mai und Juni beim Mainuferfest und am Wochenmarkt Bürgerinnen und Bürger. Ein kurzer Fragebogen wurde dort bereits 117-mal ausgefüllt. Noch bis zum 1. August haben Bürgerinnen und Bürger online die Möglichkeit, unter www.offenbach.de/agellbbb Antworten auf vier Fragen einzureichen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger mitmachen desto besser.

Bereits jetzt lassen sich schon erste Erkenntnisse formulieren. Zur Frage „Was bedeutet Dir Offenbach am Main?“ wurde besonders häufig ‚Heimat’ oder ‚Zuhause’ gesagt. Es kamen auch beschreibende Worte häufig vor, z. Beispiel vielfältig, bunt, multikulturell. In der zweiten Frage interessierte, für welche Themen sich die Offenbacherinnen und Offenbacher interessieren. Top-Thema ist mit Abstand Mobilität und Verkehr. Aber auch das Stadtbild und die Frage, wie sich die Stadt entwickelt – und hier vor allem das Thema Grüne Stadt mit Freiräumen. Weitere Themen sind Soziales und Integration sowie Sauberkeit und Umwelt. Die dritte Frage wollte wissen, wie Bürgerbeteiligung sein müsste, damit man Lust habe hinzugehen. Hier gab es drei Aspekte: Kontinuität und Regelmäßigkeit, analoge und digitale Beteiligungsmöglichkeiten – aber auch die Atmosphäre, die auch ein Gemeinschaftsgefühl bedienen soll. Das heißt, es wurden Orte wie Cafés vorgeschlagen und dort wo schon viele Menschen sind – aber auch ein Picknick.

Im Herbst folgen weitere Dialogangebote. Was gerade läuft und los ist, wird immer im Newsletter und auf der Internetseite der Stadt Offenbach zu finden sein. Interessierte melden sich für den Newsletter mit dem Titel ‚Bürgerbeteiligung’ unter www.offenbach.de/newsletter im Internet an.

Offenbach am Main, 23. Juli 2019