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Das Stadtparlament hat einen Prozess zur Entwicklung von Leitlinien angestoßen, der ermitteln soll, wie Bürgerbeteiligung in Offenbach gestaltet wird. Die Arbeit an den Leitlinien wurde einer Arbeitsgruppe übertragen, unterstützt durch externe Dienstleister und begleitet durch das Amt für Öffentlichkeitsarbeit. In die Arbeitsgruppe entsendet das Stadtparlament auch Angehörige der Fraktionen. Mitglieder der Arbeitsgruppe sollen unter anderem sechs zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger sein, die zugleich den Durchschnitt der Bevölkerung abbilden. Das Amt für Öffentlichkeitsarbeit hat gemeinsam mit dem Bürgerbüro Verfahren für die Zufallsauswahl entwickelt und erste Einladungen in zwei Staffeln versendet. 

Darüber hinaus konnten sich bis zum 28. März 2018 Bürgerinnen und Bürger für die Teilnahme an der Arbeitsgruppe bewerben. Aus dieser Gruppe hat die Leiterin des Stadtverordnetenbüros Waltraud Schäfer sechs Bürger ausgelost. Für die Stadtverwaltung entsenden sechs Ämter ihre Vertreter.

Der Beschluss des Stadtparlamentes kann im Internet nachgelesen werden:

PIO: Politisches Informationssystem Offenbach 2016-21/DS-I(A)0288 Beschluss - Prozess zur Entwicklung von Leitlinien zur Bürgerbeteiligung

 

Erste Sitzung der Arbeitsgruppe

Die Arbeitsgruppe hat das erste Mal am Donnerstag, 19. April, im Rathaus getagt und sich zunächst über den Arbeitsauftrag, die Zusammensetzung des Gremiums und die ersten Schritte ausgetauscht. Die Arbeitsgruppe wird nicht öffentlich tagen, aber regelmäßig über ihre Arbeit informieren. Im weiteren Verlauf sind auch öffentliche Bürgerworkshops geplant. Als ersten Schritt hat die Arbeitsgruppe das Amt für Öffentlichkeitsarbeit beauftragt, ein Moderationsbüro für die Prozesssteuerung zu engagieren. Zusätzlich wurde die Darmstädter Bürgerbeauftragte als fachkundige Referentin eingeladen. Für die Zusammenarbeit nutzen alle Teilnehmenden eine gemeinsame Cloud-Plattform der Stadt Offenbach am Main.