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Baustelle in der Bieberer Straße
Aufgrund der Erneuerung von Gasanschlüssen kommt es zu Behinderungen in der Bieberer Straße. © Stadt Offenbach am Main

In den vergangenen Tagen hat die Einrichtung eines Halteverbots in der Bieberer Straße und die leider verspätete Mitteilung der Energienetze Offenbach GmbH (ENO), dort die Gas-Hausanschlüsse zu erneuern, für Irritationen gesorgt. Konkret plant das Unternehmen die Gasanschlüsse in der Bieberer Straße von Hausnummer 4 bis 17 teilweise zu erneuern. Damit der Kampfmittelräumdienst eine Kampfmittel-Sondierung durchführen konnte, musste ein umfangreiches Halteverbot eingerichtet werden. Diese Arbeiten wurden am 16. April durchgeführt und abgeschlossen. Die ENO bedauert, dass es zu Verzögerungen dieser Maßnahme kam. Auch war eine Erweiterung des Halteverbotes im kompletten Bereich der Hausnummern 1 bis 28 notwendig, das heute wieder aufgehoben werden soll.

Im Zuge der anstehenden Arbeiten an den Gas-Hausanschlüssen werden die Halteverbotsschilder nur noch punktuell aufgestellt und zwar jeweils vor dem Haus, an dem die Arbeiten an den Anschlüssen erfolgen werden. Die Erneuerung von Hausanschlüssen sind laut ENO kleinere Maßnahmen, die nur zu vergleichsweise geringen Behinderungen führen sollen. Die Eingänge zu den Häusern und Geschäften werden, wenn notwendig, mittels Fußgängerbrücken gewährleistet, so dass alle Geschäfte und Eingänge, die betroffen sind, jederzeit erreichbar sind. Die Arbeiten an den Anschlüssen werden voraussichtlich fünf Wochen andauern. Ursprünglich war diese Maßnahme der ENO bereits für das Jahr 2017 vorgesehen und den Hauseigentümern entsprechend angekündigt worden. Aufgrund der Planungen für den Marktplatz-Umbau im vergangenen Jahr wurde die Maßnahme dann jedoch zurückgestellt. Ziel war es seitens der Stadt, diese Arbeiten der ENO – wie andere auch – in das Projekt „Umbau Marktplatz“ zu integrieren, um zusätzliche Behinderungen zu vermeiden. Zwischenzeitlich hat sich die ENO jedoch entschieden, die Gasanschlüsse in der Bieberer Straße doch noch vorab umzusetzen. Das Unternehmen äußerte auf Nachfragen unsererseits Bedauern, dass keine weitere adäquate Information der Anlieger erfolgte.

Oberbürgermeister Dr. Schwenke hat sich auf höchster Stelle für mehr Sensibilität in der Kommunikation der EVO/ENO eingesetzt. Das Unternehmen hat versichert, dass es dafür Sorge tragen will, dass alle notwendigen Informationen zu den weiteren bis Ende 2019 geplanten ENO-Maßnahmen im Baugebiet rechtzeitig bekanntgegeben werden.

16. April 2018


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