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Hier finden Sie alle Blog-Beiträge aus den Jahren 2013 und 2014.
2010 haben die Stadtverordneten das "integrierte Handlungskonzept" für die Umgestaltung des Offenbacher Marktplatzes beschlossen. 2012 war der Auftakt zur Umgestaltung mit öffentlichen Workshops und Aktionen. 2013 diskutierten u.a. Einzelhändler und Gastronomen über mögliche Verkehrslösungen.

9. Forum Marktplatz

Ende Oktober: Am Mittwoch, den 30. Oktober, fanden 60-70 Interessierte den Weg in die Mensa der Rudolf Koch Schule, um sich den Planungsstand für den Marktplatz vorstellen zu lassen und gemeinsam darüber zu diskutieren.

Wir danken allen für ihr Engagement. Für alle, die nicht dabei sein konnten, haben wir das Protokoll der Veranstaltung zum Download hinterlegt.

Umgestaltung des Marktplatzes markiert „Schlussstein in der Innenstadtgestaltung“

4. September 2013: In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich viel getan in der Offenbacher Innenstadt, beispielsweise wurde mit dem S-Bahn-Bau aus einer vierspurigen Berliner Straße ein zweispuriger Boulevard, die Straßenbahn verschwand aus der Frankfurter Straße, der Wilhelmsplatz ist seit seinem Umbau noch schöner und mit dem Bau von KOMM und GMO (Geschäftshaus Marktplatz Offenbach) wurden wichtige Akzente für den Einzelhandel gesetzt. „Wer Offenbach aus dem Kern heraus zukunftsfähig machen will, kommt um die Neugestaltung des Marktplatzes nicht herum“, so Oberbürgermeister und Planungsdezernent Horst Schneider bei der Vorstellung des Verkehrsmanagementplans. „Wir wissen um die Defizite des Bereiches in puncto Aufenthaltsqualität und Gesamteindruck als Eingangstor in die Innenstadt“, so Schneider weiter, „ und haben deshalb im vergangenen Jahr die Bürger nach ihren Wünschen an den Platz gefragt.“

Projekt Umbau Marktplatz – Kurzübersicht

Anlass für den Umbau:

Der Marktplatz ist eines der „Haupteingangstore“ zur Innenstadt. Er hat eine große Bedeutung für die Erreichbarkeit der Innenstadt und ist eine wichtige Verbindungsachse im Gesamtgefüge Wilhelmsplatz – Frankfurter Straße und Kleiner Biergrund – Große Marktstraße – Kaiserstraße. In seiner jetzigen Form wird er vor allem als Verkehrsschneise und Busterminal wahrgenommen. Die heutige Gestaltung des öffentlichen Raums (Bodenbeläge, Möblierung, Beleuchtung, Reste der zweiten Ebene, u.a.) weist erhebliche Defizite auf. 

Ziel der Neugestaltung:

Das Profil des Marktplatzes als Treffpunkt und Kreuzungspunkt vieler Wege und somit Umsteige- und Ankunftsort soll geschärft werden. Ziel ist es, die Funktion des Platzes als zentrale Verkehrsachse und Bindeglied in die Innenstadt zu untersuchen. Es gilt den eigentlichen Platzcharakter zu entdecken und durch neue Nutzungen und entsprechende Gestaltung neue Aufenthaltsqualität zu schaffen. Dem soll eine Erneuerung der Möblierung und Beleuchtung entsprechend der Nutzung und Funktion folgen.

Planungsgebiet:

Das Planungsgebiet umfasst den Marktplatz von der Berliner Straße bis zur Geleitsstraße und die Bieberer Straße bis zur Einmündung Großer Biergrund.

Planungsprozess:

Im ersten Halbjahr 2012 fand unter dem Namen “Marktplatz-Forum” eine umfangreiche Bürgerbeteiligung zum Umbau des Marktplatzes statt. Die Ergebnisse und alle Blogeinträge dazu finden Sie auf der Seite Bürgerbeteiligung 2012.

Am 12.09.2013 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Offenbach einen Grundsatzbeschluss für den Umbau des Marktplatzes und die Durchführung eines Wettbewerbes gefasst.

Aufbauend auf den Ergbnissen der Bürgerbeteiligung und dem Beschluss der Stadtverordneten wird nun ein Gestaltungswettbewerb ausgelobt. An dieser Stelle werden Sie über den Fortgang des Planungsprozesses informiert.

4 Antworten auf Projekt Umbau Marktplatz – Kurzübersicht

 

  1. Barbara Meyer sagt:

    In der neuesten Ausgabe der “fairkehr” – eine Zeitschrift des VCD (Verkehrsclub Deutschland) wird genau das Thema “Gleichberechtigung auf der Strasse” aufgegriffen. In der Schweiz gibt es bereits einige gut funktionierende Modelle wie Rad, Auto, Fussgänger in der Stadt gut miteinander auskommen können. Sicher eine gute Anregung bzw. Ideengeber für das Marktplatz-Projekt (Ausgabe: fairkehr 4/2013). Link: http://www.fairkehr-magazin.de/4_2013_interview_frehn_verkehr.html

  2. Elke von Busekist sagt:

    Ich fände es gut, wenn man den MarktPLATZ endlich auch als solchen wahrnehmen könnte und ihn nicht nur als äußerst belebte Straße sieht. Man sollte als Fußgänger gemütlich schlendern können, ohne gleich überfahren zu werden. Allerdings würde ich mir auch wünschen, dass man den Platz als Radfahrer von Nord nach Süd durchfahren könnte; denn die Querung der Innensatdt als Radfahrer ist zu Geschäftsöffnungszeiten von Süd nach Nord nur schwer möglich.

  3. ASHOP-OFFENBACH sagt:

    Die Idee mit dem Umbau finden wir als Unternehmen natürlich Prima.
    Da es selbstverständlich nach Ende des Umbaus, super aussehen wird und auch zu positiven Vorteil ergeben wird. Allerdings sollte während des Umbaus alles gut geplant sein so dass die Fachhändler/Läden nicht drunten leiden. Damit ist gemeint, dass es kein Chaos gibt während dem Umbau, das die Fußgänger während der Umbaufasse nicht reißen Umstände haben den Marktplatz zu überqueren.

  4. BewohnerOF sagt:

    Eng dürfte es in der Bieberer Straße werden, wenn dort auch Busse in die andere Richtung fahren sollen.