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Der für Juni anberaumte Beschluss der Stadtverordneten wird voraussichtlich auf den 24. August verschoben. Der Grund dafür ist, dass der Projektbeschluss in der neuen Koalition intensiv beraten wurde. Das erklärte Oberbürgermeister Horst Schneider in einer Pressekonferenz am 14. Juni und betonte, dass eine sehr große Mehrheit hinter dem Projektbeschluss stehe.

Der im Juni 2015 gefällte Grundsatzbeschluss bleibt bestehen. Ziel ist es, den Marktplatz so umzubauen, dass Menschen sich dort gerne länger aufhalten. Das heißt konkret: Die bisherige Trennwirkung für Fußgänger zwischen Wilhelmsplatz und Fußgängerzone wird beseitigt und die Verkehrsfläche um ein Drittel reduziert. Die Zelthaltestelle für den Busverkehr wird auf die Berliner Straße in Höhe des Stadthauses verlegt, der Pkw-Durchgangsverkehr darf vorerst weiter über den Marktplatz rollen. Eine weitere wichtige Änderung ist, dass die Linksabbiegerspur auf der Berliner Straße zur Schloßstraße aufgegeben wird. Dies ermöglicht an dieser Stelle eine eigene Rechtsabbiegerspur für Busse zum Marktplatz. Künftig dürfen Verkehrsteilnehmer aus Westen kommend stattdessen in den Großen Biergrund abbiegen. Von dort aus soll künftig auch die Zufahrt zum neuen Parkhaus des abgerissenen Toys-R-Us-Gebäudes erfolgen. Entsprechend wird die Einbahnrichtung in der Ziegelstraße umgekehrt.


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