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Großes Kino fest im Blick: Ralph-Philipp Ziegler (Leiter des Amts für Kultur- und Sportmanagement), Sabine Süßmann (Orgateam Kino Kulinarisch), Britt Baumann (Abteilungsleiterin Kulturmanagement), EVO-Vorstandsvorsitzender Christoph Meier, Stadtkämmerer Peter Freier, Kinomacher Daniel Brettschneider, EVO-Technikvorstand Günther Weiß, Oberbürgermeister Horst Schneider (von links nach rechts). © EVO
Die Erfolgsfilmreihe „Kino Kulinarisch“ wird in der Alten Schlosserei der Energieversorgung Offenbach AG (EVO) ihr neues Zuhause finden. Künftig sind in der Alten Schlosserei mindestens sieben Kino-Erlebnisse jährlich geplant.

Oberbürgermeister Horst Schneider zeigte sich erfreut über die gute Kooperation zwischen EVO, der Stadtwerke Holding GmbH (SOH), dem Amt für Kultur- und Sportmanagement und dem Kinoverein. Gemeinsam sei es gelungen, ambitioniertem Kino in Offenbach eine Zukunft zu eröffnen, urteilten Schneider, Kinomacher Daniel Brettschneider und der EVO-Vorstandschef Christoph Meier dieser Tage in der Alten Schlosserei.

Für Oberbürgermeister Schneider ist und bleibt die Reihe „Kino Kulinarisch“ eine Offenbacher Kulturinstitution: „Der Besuch der Filmreihe ist mittlerweile ja so etwas wie ein besonderes Ritual geworden. Die Alte Schlosserei der EVO bietet den passenden Rahmen für Andrang, Catering und Geselligkeit." Der Offenbacher Kulturdezernent und designierte Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke begrüßte die gelungene Kooperation außerordentlich: „Als Fan von Kino Kulinarisch freue ich mich, dass die Reihe ohne Unterbrechung weitergeht. Sie hat sich inzwischen soweit etabliert, dass sie auch die Alte Schlosserei spielerisch ausfüllen kann. Toll, dass dieses ambitionierte Kinokonzept in Offenbach Erfolg und Zukunft hat! Mein Dank geht an alle Partner, die sich so schnell zusammengefunden haben!“

Stadtkämmerer Peter Freier freute sich, dass die EVO mit dem Ausbau ihres kulturellen Engagements in der Alten Schlosserei den Wandel Offenbachs von einer Industriestadt zu einem Zentrum für kreative Ideen und neuen Gründergeist fördere. Die Veranstaltungshalle mit ihrem Industrie-Charme liege goldrichtig – inmitten des Nordends, unweit der Autobahn und in Fußnähe des neuen Hafenviertels. Die gute Lage samt S-Bahn-Nähe und kostenfreien Parkplätzen werde zunehmend auch Gäste aus der gesamten Region anziehen. Nach seiner Einschätzung trägt die Kulturreihe der EVO in der Alten Schlosserei seit Jahren dazu bei, dem Offenbacher Nordend ein neues und unverwechselbares Gesicht zu geben.

Für den SOH-Geschäftsführer Peter Walther besteht kein Zweifel daran, dass Offenbach als kleine Großstadt ein Kinoprogramm braucht, das nicht nur die sogenannten Blockbuster zeigt, sondern Raum für individuelle und charmante Filme jenseits des Mainstream bietet. Wie die stets ausverkauften Abende von Kino Kulinarisch zeigten, existiere dafür in Offenbach ein entsprechend großes Publikum.

„Kultur kommt bei uns nicht aus dem Katalog von Veranstaltungsagenturen“, urteilte EVO-Vorstandschef Meier. Nach seinen Worten setzt die EVO bei der Kulturförderung seit Jahren auf sinnvolle Kooperationen mit Vereinen und Institutionen in der Region. Damit sei die Alte Schlosserei als Zeugnis der Offenbacher Industriegeschichte längst selbst zu einem Stück Offenbacher Kultur geworden.

Kino-Macher Daniel Brettschneider begründete den Umzug der Reihe vom Ledermuseum zur EVO mit folgenden Worten: „Wir haben uns mit den Gala-Vorstellungen bei der EVO immer unheimlich wohl gefühlt. Die herzliche Zusammenarbeit, der Raum, das Ambiente, die ganze Atmosphäre der Alten Schlosserei ist für die Verbindung von Kino und Kulinarik – von entspanntem, gemeinsamem Erleben und Genießen ­– einfach ideal.“ Die Gäste speisten künftig wie bei der Gala gemeinsam an langen Tafeln, „das ist ein Erlebnis mit ganz eigenem Charakter“, führte der Initiator der Kinoreihe aus. Der Umzug der Kinoreihe sei letztlich aus organisatorischen wie logistischen Gründen notwendig geworden, urteilte der Kinomacher.

Die Alte Schlosserei bietet Brettschneider zufolge mehr Raum und eine starke Atmosphäre. Die neue Reihe beginne am 16. Februar 2018. Am bewährten Erfolgskonzept soll sich nicht ändern: Bei einem Kino-Eintrittspreis von 9 Euro können die Gäste nach wie vor spontan entscheiden, ob sie zusätzlich auch speisen möchten. Für den Eröffnungsabend wird mit dem Oscar-Anwärter „The Big Sick“ eine herausragende Culture-Clash-Komödie mit passenden pakistanischen Köstlichkeiten serviert. Neben der EVO, der SOH und dem Kulturmanagement der Stadt blieben dem Kinoverein AVIO catering & event und das Immobilienbüro Hinkel als langjährige Partner erhalten.