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Stadt Offenbach

Nothilfefonds für Menschen in finanziellen Schwierigkeiten

19.01.2023

Helfen gemeinsam in finanzieller Not: EVO-Vertriebsleiterin Bettina Buchert, EVO-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Meier, Caritas-Bereichsleiterin Anette Bacher und Geschäftsführer im Evangelischen Regionalverband Manfred Oschkinat (v.l.n.r.)

STADT UND KREIS OFFENBACH, 19. Januar 2022. Wer unverschuldet in Not geraten ist und seine Energierechnung nicht mehr zahlen kann, für den hat die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) einen Nothilfefonds ins Leben gerufen. „In Zusammenarbeit mit der Caritas und dem Evangelischen Regionalverband übernehmen wir für unsere Haushaltskunden, die in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und keine staatlichen Hilfen erhalten, einmalig einen Teil der Kosten für eine Jahresrechnung Strom, Erdgas oder Fernwärme“, berichtet der EVO-Vorstandsvorsitzende Dr. Christoph Meier.

Kunden der EVO, die sich in finanzieller Not befinden, sollen sich direkt an die beteiligten Verbände wenden. Diese beurteilen die jeweilige Lebenssituation und erstellen mit den Kunden den Nothilfeantrag. Daran bemisst sich auch die Höhe der Förderung. Auf diese Weise soll den Menschen schnell und unbürokratisch geholfen werden. Der Nothilfefonds kann einmalig in Anspruch genommen werden. „Unser gemeinsames Ziel ist es, Klienten, welche unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, durch eine Sozialberatung und finanzielle Unterstützung schnell zu entlasten und Sperrungen zu vermeiden“, führt Dr. Meier weiter aus.

„Ich freue mich, dass wir mit diesem Angebot gerade den Menschen, die immer ohne staatliche Unterstützung auskommen müssen, weil sie knapp über der Bemessungsgrenze liegen, in dieser finanziell belastenden Situation helfen können“, führt Anette Bacher, Bereichsleiterin des Caritasverbands Offenbach, weiter aus. „Die Menschen, die in der Allgemeinen Sozialberatung zu uns kommen, berichten vielfach von Belastungen durch die steigenden Energiepreise. Wer bereits zuvor finanziell an seinen Grenzen war, steht nun erst recht unter Druck. Ich bin sehr dankbar, dass die EVO hier gesellschaftliche Verantwortung übernimmt und diese Menschen durch den Fonds niedrigschwellig Hilfe in ihrer Sorge und Not erhalten“, urteilt Manfred Oschkinat, Geschäftsführer des Fachbereich Beratung, Bildung, Jugend im Evangelischen Regionalverband. 

Um die Energiekosten abzudämpfen, empfiehlt die EVO weiterhin allen ihren Kundinnen und Kunden, auf den Gas-, Strom- und Fernwärmeverbrauch zu achten. Haushalte können mit einfachen und wirkungsvollen Schritten  ihre Kosten und Energieverbrauch nennenswert senken. Zahlreiche Tipps zum Energiesparen finden sich unter www.evo-ag.de/energiespartipps. In Not geratene Kunden finden hier weitere Informationen zum Nothilfefonds:

 

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