Sprungmarken
Suche
Suche

EVO-Vorstandsvorsitzender Dr. Meier mit den Lebensmittelspenden
Gemeinsam stark für Offenbach: EVO-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Meier hat Christine Sparr von der Offenbacher Tafel Lebensmittel mit Wert von rund 4.000 Euro überreicht. © EVO / georg-foto.de
Corona-Kraftwerksvorräte im Wert von rund 4.000 Euro

OFFENBACH, 4. Mai 2020. Die aktuelle Situation stellt vor allem die Versorgung hilfsbedürftiger Menschen vor große Herausforderungen. Mit einer Lebensmittelspende im Wert von rund 4.000 Euro unterstützt daher die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) die Offenbacher Tafel. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch, den wir in diesen Tagen erfahren. Mit der Spende der EVO können wir zahlreichen Menschen in unserer Stadt helfen, denen die Corona-Krise besonders stark zusetzt. Offenbach mag zwar keine reiche Stadt sein, dafür stehen wir aber zueinander wie nirgendwo anders“, sagte Christine Sparr, die Leiterin der Offenbacher Tafel, bei der heutigen Übergabe der Nahrungsmittel.

Ihren Worten zufolge ist die Zahl der Hilfsbedürftigen in den vergangenen Wochen angestiegen. Mittlerweile versorgt die Tafel rund 300 Menschen in Offenbach – darunter befinden sich unter anderem ein Frauenhaus, die Obdachlosenhilfe Gerberstraße, Bewohner der Hans-Böckler-Siedlung sowie einige Risikopatienten im Stadtgebiet. „Wir haben zu unserer Lebensmittelausgabe auch einen Lieferservice für die Menschen aufgebaut, die aufgrund von Corona das Haus nicht mehr verlassen sollen“, führte Sparr weiter aus. Für alle anderen hat die Tafel ihre Lebensmittelausgabe derzeit immer mittwochs an der Neusalzer Straße 77 geöffnet.

Bei den Lebensmitteln der EVO handelt es sich vor allem um haltbare Backwaren, Milchprodukte und Getränke – darunter sind unter anderem 780 Sahnejogurts, 20 Kisten Multivitaminsaft, 1.234 Magdalena-Küchlein und 31 Kisten Vollkornbrot. „Ob Vereine oder Initiativen - viele brauchen jetzt Hilfe. Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, dass sie nicht alleine sind und auf uns zählen können“, sagte Dr. Christoph Meier, EVO-Vorstandsvorsitzender.

Ursprünglich seien die Lebensmittel für die Mitarbeiter der EVO-Kraftwerke eingekauft worden. „Wir sind davon ausgegangen, dass unsere Mitarbeiter möglicherweise in Quarantäne gehen müssten, um die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger mit Strom und Wärme aufrechtzuerhalten“, berichtet Dr. Meier. Da bisher kein einziger bestätigter Corona-Fall bei der EVO aufgetreten ist, kann ein Kontingent der eingelagerten Vorräte freigegeben werden. „Die Lebensmittel kommen jetzt Menschen zugute, die sie gut gebrauchen können. Das freut uns sehr“, urteilte der EVO-Vorstandsvorsitzende.