Sprungmarken
Suche
Suche

In einer virtuellen Vorstandssitzung haben die beteiligten Partnerstädte und -kreise die neue touristische Destination FrankfurtRheinMain formal gegründet und den Marketing-Aktionsplan 2021 beschlossen.

Weiterhin wurden der Aufnahme weiterer Mitglieder - der Stadt Aschaffenburg und des Main-Taunus-Kreises - zugestimmt. Demnach sind nun die Städte Offenbach, Frankfurt, Hanau, Darmstadt und Aschaffenburg sowie die Kreise Offenbach, Groß-Gerau, der Wetteraukreis und der Main-Taunus-Kreis Teil des neu gegründeten Tourismus-Netzwerkes.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, der für Offenbach an der ersten Sitzung der Destination teilgenommen hat, betonte die Vorteile der Zusammenarbeit im Fremdenverkehr: „Durch den Zusammenschluss der Städte und Kreise zu einer gemeinsamen Destination FrankfurtRheinMain können wir Offenbach noch besser als in den bisherigen Arbeitskreisen vermarkten. Die Kooperation bietet Offenbach die Möglichkeit, stärker als attraktives und zentral in Rhein-Main gelegenes Ziel für Geschäftsreisende sowie für Besucherinnen und Besucher sichtbar zu werden. Offenbach bietet sich hervorragend an, um nach der Corona-Pandemie wieder die Region mit ihren Sehenswürdigkeiten, ihrer Natur, den Landschaftsräumen und Orten zu entdecken.“

„Abseits vom Trubel der Nachbarmetropole bietet Offenbach selbst auf kurzen Wegen zahlreiche Möglichkeiten für Entdeckungstouren und für Entspannung“, so Schwenke weiter. Als Beispiele für die vielen von Auswärtigen geschätzten Angebote in Offenbach nennt der Oberbürgermeister etwa den Wilhelmsplatz, das Mainufer oder den Wetterpark: „Der Wilhelmsplatz lädt zur Einkehr in die hoch gelobte Gastronomie oder zum Bummeln auf dem schönsten Wochenmarkt der Region ein. Wer in einem Offenbacher Hotel verweilt und nach einer anstrengenden Tagung nicht mehr lange fahren möchte, kann sich bei einem Spaziergang am Hafen oder am Mainufer entspannen. Und der Wetterpark ist für wissbegierige Erwachsene gleichermaßen einen Besuch wert wie für Familien mit Kindern. Denn neben den vielen spielerischen, kindgerechten Präsentationen von Wetterphänomenen gibt es auch für Erwachsene viel Wissenswertes zu entdecken.“

Offenbach aus der Luft, hier Berliner Strasse und Buesingpark
© Fotodesign Häsler / Stadt Offenbach

Hintergrund

Am 10. Februar 2020 wurde die Absichtserklärung zur Gründung der touristischen Destination FrankfurtRheinMain nach den Vorgaben des Tourismuspolitischen Handlungsrahmens 2015 des Landes Hessen unterzeichnet. Die Geschäftsstelle der Destination FrankfurtRheinMain ist bei der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main (TCF) angegliedert. Thomas Feda, Geschäftsführer der TCF, ist gleichzeitig Destinationsmanager. Ein politischer Vorstand, der aus den Landräten und Oberbürgermeistern der Destinationspartner besteht, ist als Gremium für grundsätzliche und strategische Fragen verantwortlich. Der Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main, Peter Feldmann, ist Vorsitzender dieses Vorstandes.

Die inhaltliche Ausrichtung der Destination wurde in einem strategischen Handlungsrahmen gemeinsam mit den Partnern entwickelt. Dieser Handlungsrahmen wird durch einen jährlichen Marketing-Aktionsplan ergänzt. Der Fokus der Vermarktung liegt im Inland, sowohl auf Tagesgäste im Radius von bis zu zwei Autostunden als auch auf Übernachtungsgäste aus dem gesamten Bundesgebiet. Des Weiteren soll die Region gezielt in einzelnen Auslandsmärkten wie die Niederlande, Schweiz und Österreich beworben werden. 

Inhaltliche Themen des Aktionsplans umfassen die Bereiche Kunst & Kultur, Aktiv & Gesundheit und Genuss & Kulinarik. Außerdem wird der Tagungs- und Kongressstandort FrankfurtRheinMain besonders herausgestellt.

19. März 2021