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Nordseite des Isenburger Schlosses
© Stadt Offenbach
Nahe des Mainufers befindet sich das Isenburger Schloss. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wählt das Grafengeschlecht Isenburg Offenbach als Residenz und Sitz seiner Landesverwaltung. An der Stelle einer zerbröckelnden gotischen Wasserburg lassen sie ein repräsentatives Schloss erbauen.
1559 ist es fertiggestellt, 1564 brennt es nieder. Beim Wiederaufbau erhält es die Galerien, die es noch heute der Stadt zuwendet. Nachdem die Grafen Isenburg 1748 zu Fürsten erhoben sind, benutzen sie als Wohnsitz nicht mehr das Schloss, sondern bequemere Häuser im Zentrum der Stadt. 1816 verlieren sie die Herrschaft über ihr Fürstentum. Offenbach fällt an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Seit dem Beginn der 2000er Jahre wird das Schloss von der Hochschule für Gestaltung genutzt.
Während die nördliche, dem Main zugewandte Front einer trutzigen Festung gleicht, wird der Betrachter überrascht sein, welcher Anblick sich ihm vom Innenhof aus bietet: Mit ihren anmutigen Galerien gilt die Südfassade des Isenburger Schlosses als eines der schönsten Zeugnisse der Renaissance nördlich der Alpen.