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Wie lässt sich unsere „Atmosphäre“ darstellen? Der Wetterpark erläutert diesen Begriff am Beispiel eines Hohlkörpers, der einem Pyramidenstumpf ähnlich ist und auf vier Metallbeinen steht. Es ist möglich den Hohlkörper zu betreten, der nach oben hin offen und an den Seiten mit weißen Kunststoffplanen bespannt ist. Sie dienen der Information: Text und Abbildungen verdeutlichen den chemischen und physikalischen Aufbau der Atmosphäre.
Wetterpark - Station Atmosphäre
© Eibe Sönnecken

Zur „Besucheraktivierung“ wird zunächst die Frage nach den Farben des Himmels gestellt. Die Antwort ist durch einen Vergleich zwischen den, je nach Tageszeit unterschiedlichen, Lichtverhältnissen und der Schautafel möglich. Denn je nach Tagesgang ist der Weg, den das Sonnenlicht bei seinem Eindringen in die Atmosphäre zurücklegt, unterschiedlich lang. Die Troposphäre (Wetterschicht) wird zur didaktischen Reduktion mit der Schale eines Apfels verglichen.

Denn „die Troposphäre verhält sich zur Erde etwa wie die Schale zum Apfel“. Die Station Atmosphäre empfängt den Besucher mit folgendem Hinweis: „Die Atmosphäre ist der Ort des Wetters und unser Lebensraum. Sie ist ein gigantischer See aus Luft. Wie für den Fisch das Wasser, bestimmt die Luft die Qualität unseres Lebensraums.“ Besucher der Station empfinden beim Aufenthalt im Hohlkörper, dass es dort „wärmer“ oder „weniger windig“ sei, manchmal antworten sie, dass der Horizont durch die Seitenwände der Station verdeckt wird und man nun einen „freien“ Blick auf den Himmel und damit die Atmosphäre hat.

Wetterpark-Führer Dr. Werner Horst erläutert die Station Atmosphäre