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Der Blitzbaum ist ein gutes Beispiel für einige „emotionalisierte“ Darstellungen im Wetterpark. Ein vom Blitz getroffener Eichenstamm steht auf einer Metallplattform. Mit der Hand kann die Spur eines Blitzes verfolgt werden. Erläuterungen direkt am Stamm weisen auf die unterschiedliche Beschaffenheit von Bäumen hin.
Schüler am Exponat Gewitter
© Stadt Offenbach

In Weich- oder Hartholzbäumen hinterlassen Blitzeinschläge unterschiedliche Spuren. Weichholz hat einen hohen und gleichmäßigen Flüssigkeitsgehalt. Die Feuchtigkeit erhitzt sich bei einem Einschlag sehr schnell. Wasser dehnt sich aus. Der Baum zerreißt. Eine Eiche wie im Wetterpark ist ein Hartholzgewächs. Der Blitz wird unterhalb der Rinde abgeleitet. Der fingerdicke Blitzkanal, der so entsteht, ist nachvollziehbar.

Eine weitere Hinweisplatte gibt Auskunft über Gewitter und ihre Entstehung, über Hagelkörner und Blitze und über den Donner. Misst man beispielsweise Licht und Schallausbreitung, kann die Entfernung eines Gewitters bestimmt werden. Um elektrische Ladung experimentell kennen zu lernen, wird auf ein einfaches Experiment verwiesen: Wird ein Kamm an der Kleidung gerieben, entsteht Ladung, die sich knisternd mit Funken über das Haar entlädt. Bei Führungen werden häufig Themen wie die Gefahrenabwehr von Blitzschlägen sowie alte Gewitterregeln angesprochen

Wetterpark-Führer Dr. Werner Horst erläutert die Station Gewitter