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Das Landgrafenhaus Hessen-Homburg ließ bei der Gestaltung der rund 360 Hektar großen Gartenlandschaft Bad Homburg auch zeitgenössische Ideale der Gartenkunst des 18. und 19.Jahrhunderts einfließen. Daraus entstand ein Gartenkunstwerk, das sich durchaus mit den Gärten Dessau-Wörlitz, Potsdam oder Bad Muskau vergleichen lässt. In diese traumhafte Kulisse lädt Gästeführerin Anita Kremer am Samstag, 27. Juli, um 14 Uhr.

Dabei führt die Gartentour erst durch den Gustavsgarten, der seinerzeit als romantischer kleiner Lustgarten im englischen Stil angelegt und später vielfältig genutzt wurde, bis der Frankfurter Bankier Wertheimber 1898 dort eine prächtige Villa mit Pförtnerhaus, Remise und Gewächshaus erbauen ließ.

In der Villa Werheimber sind heute das Stadtarchiv Bad Homburg und eine Gedenkstätte für den Dichter Friedrich Hölderlin untergebracht. Von dort fällt der Blick auf den weißen Tempel und die Brücke im kleinen Tannenwald mit seinem Teich.

Das Schweizerhaus, die Meierei sowie der wiederhergestellte Eiskeller sind die besonderen Höhepunkte des zweiten Gartens. Dem schließt sich der dritte Garten, der Schloßgarten unterhalb des Bad Homburger Schlosses, an.

Karten für dies erfrischend kühle historische Gartentour sind zum Preise von 15 Euro im OF InfoCenter im Salzgäßchen 1 erhältlich. Abfahrt ist um 14 Uhr vor dem Rathaus in der Berliner Straße 100.

19.07.2019