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Kletterpark
© Stadt Offenbach
Unter dem Motto „Offenbach in action“ steht ein Tagesausflug, der Aktivität und Spaß für Groß und Klein an der frischen Luft bietet. Gemäß dem Motto haben wir die Route als Fahrradtour geplant. Sie kann aber auch mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln unternommen werden.Startpunkt für „Offenbach in action“ ist der Offenbacher Waldzoo in der Waldstraße 275. Wir empfehlen, um 10.00 Uhr mit der Route zu beginnen.

Lehrreich: Der Waldzoo ist ein rustikaler Streichelzoo - ideal für kleinere Kinder

Durchdringend und ein wenig heiser klingt das Schreien, das Besucher des Offenbacher Waldzoos schon auf dem Waldweg zum Eingang vernehmen. Wer sich da so herzerweichend bemerkbar macht, sind die beiden Esel Fritz und Gonzo. Sie sind fast so etwas wie die Maskottchen des privaten Tierparks. Nicht zuletzt wegen seiner treuen Augen ist Gonzo der Liebling vieler Kinder. Wer sich ihm behutsam nähert, der darf ihn auch streicheln. Der Waldzoo beherbergt zwar keine Elefanten und Giraffen. Dafür bietet er direkten Kontakt zu den Tieren.

Im Offenbacher Waldzoo geht es rustikal zu. Auf den unbefestigten Wegen laufen Ziegen frei herum und freuen sich über das Futter, das Kinderhände ihnen entgegenstrecken. Für 50 Cent sind die Futtertüten am Eingang erhältlich. Maiskörner, die am Boden liegenbleiben, werden garantiert vom Rüssel des Hängebauchschweins erfasst, der mit der Zuverlässigkeit eines Staubsaugers unermüdlich die Wege abtastet.

Überwiegend "Haustiere" sind im Offenbacher Waldzoo zu sehen: Schottische Hochlandrinder mit zottigem Fell und respekteinflößenden Hörnern, Hasen und Schafe, Ziegen und - nicht zu vergessen - Hausschwein Babe. Ponys gibt es ebenfalls: Shetland-Ponys in gewohnt kleiner und in besonders kleiner Ausführung - die so genannten Mini-Shettys.

Unter den rund 200 Zoo-Bewohnern gibt es auch einige Exoten: Ein Lama und einige Kängurus, Schildkröten und seit neuestem auch drei Maras, eine dem Meerschweinchen verwandte Art. Unter den gefiederten Zoo-Bewohnern sind Nymphensittiche, Papageien und Kakadus zu sehen.

Für den Besuch des Waldzoos schlagen wir mindestens eine Stunde vor.

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Spielen: Waldspielplatz im Leonhard-Eißnert-Park

Nach dem Besuch des Waldzoos lenken wir unser Rad vom Stadtrand aus über den Stadtteil Bieber Richtung Innenstadt. Wir fahren Richtung Stadthalle und biegen kurz vorher rechts in die Neue Schneise ein, dem Radweg Richtung Tempelsee folgend. Der Weg führt entlang des Offenbacher Stadtwaldes. Weiter geht es links über den Lohrweg und geradeaus über die Obere Grenzstraße am Amerika-Wäldchen vorbei. Dahinter biegen wir rechts in die Hölderinstraße ab, kreuzen den Heusenstammer Weg und folgen dann dem Tambourweg in den Waldpark. Nachdem wir die Bieberer Straße überquert haben, sind wir im Leonhard-Eißnert-Park angekommen. Der Park beginnt an der Bieberer Straße und grenzt direkt an das Stadion der Offenbacher Kickers.

Der Waldspielplatz im Leonhard-Eißnert-Park bietet Kindern verschiedene Spielmöglichkeiten in entspannter Park-Atmoshpäre. Zwischen den Bäumen sind verschiedene Klettergerüste und Hängebrücken angebracht. Darüber hinaus gibt es eine Rutsche.

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Imbiss am Mittag: Restaurant Poseidon

Vom Spielplatz aus ist es nur einen Katzensprung bis zum Restaurant Poseidon. Es liegt gegenüber des Parks an der Bieberer Straße. Hier kann man griechische Spezialitäten und typisch mediterrane Gerichte genießen. Neben verschiedenen Platten und Fleischgerichten wird immer frischer Fisch angeboten. Für Kinder gibt es kleine Portionen.

Aktiv: Kletterpark - Ein Waldspaziergang in bis zu 15 Metern Höhe

Nach der Mittagspause werden wir wieder aktiv. Wir gehen zurück in den Leonhard-Eißnert-Park, wo sich auch der FunForest Kletter-Park befindet.

Offenbach aus luftiger Höhe überblicken. Die Fun Forest GmbH betreibt im Leonhard-Eißnert-Park einen Abenteuer-Kletterpark. Auf dem circa drei Hektar großen Gelände sind in fünf bis fünfzehn Meter Höhe mehr als 140 Bäume mit circa 12.000 Meter Stahlseil und Stegen verbunden. Gesichert mit Helm und Gurt geht es über die 14 Parcours, von denen zwei speziell für Kinder ab drei Jahren geeignet ist.

Für Sicherheit ist selbstverständlich gesorgt. Denn hinter dem Abenteuer-Park steht ein erfahrenes Team professioneller Kletterexperten. Sie bekommen eine ausführliche Einweisung und für die Parcours ein Klettersteigset mit Gurt und Helm. Sie bekommen vor dem Klettern eine ausführliche Einweisung und ein Klettersteigset mit Gurt und Helm. Ihre Ausrüstung wird vor der Anwendung noch einmal genauestens überprüft. Ein Sicherungsstahlseil begleitet Sie über die ganze Strecke. Ihr Gurt ist dort mit Sicherungsleinen über 2 Karabinerhaken eingehängt. Unser permanentes Sicherungssystem "Coudou Pro" verhindert eine versehentliche Komplettaushängung. Dies bedeutet vor allem für Schulklassen und Kinder maximale Sicherheit, stressfreie Betreuung und somit mehr Spaß für alle Besucher. Wagen Sie sich über Wackelbrücken und schwingen Sie sich mit Seilen von Plattform zu Plattform!

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Entspannen: Leonhard-Eißnert-Park

Nach der aufregenden Kletterpartie ist eine Pause angesagt. Der Leonhard-Eißnert-Park bietet neben Sport- und Freizeitaktivitäten natürlich auch genügend Raum zur Erholung und Entspannung im Grünen. Weder ausgefeilte Gartenarchitektur noch akkurate Blumenbeete prägen die Anlage. Denn die Offenbacher sollen den Park vielfältig und ungezwungen nutzen – das war die Vision des Namensgebers, Leonhard Eißnert (1866 – 1949), der als städtischer Dezernent den Park ab 1911 anlegen ließ. Er wollte der Stadtbevölkerung einen Ausgleich zu den teilweise sehr beengten Wohnverhältnissen bieten.

Waldpark, so hieß der mit 22 Hektar größte Offenbacher Park, bevor er den Namen des späteren Bürgermeisters erhielt. Auch heute noch besteht ein großer Teil des Parks aus einem mit Spazierwegen durchzogenen Wald. Die Baumarten, die sich im Leonhard-Eißnert-Park finden, sind vielfältig: Neben Buchen, Kiefern und Eichen gibt es auch ungewöhnliche Arten, wie den Mammut-, den Lebensbaum oder den rotlaubigen Bergahorn.

Erst in den 1960er Jahren wurde die Anlage zu einem echten Volkspark. Auf einem Zehntel der Fläche, insgesamt 2,5 Hektar, entstand ein Freizeitpark mit Minigolf-Anlage, Erfrischungskiosk und Wassersprühfeld. Seither gehört auch die Jugendverkehrsschule zum Bild des Parks. Generationen von Offenbachern haben hier gelernt, wie sie sich im Straßenverkehr verhalten müssen. Das ist auch heute noch so.

Zum lebenden Teil eines Kunstwerks werden Kinder beim Spielen im Wassersprühfeld. Der Offenbacher Maler und Bildhauer Ludwig Plaueln schuf die sandsteinfarbenen, sprühenden Betonskulpturen. Bei warmem Sommerwetter wird das Sprühfeld zum Spielfeld: Ihre Kinder können sich unter den Wasserfontänen abkühlen. Die angrenzende, weitläufige Rasenfläche bietet Platz für Spiel und Erholung. Im hinteren Bereich der lang gestreckten und von Bäumen gesäumten Rasenfläche befindet sich das Gefallendenkmal, das an die gefallenen Offenbacher Soldaten aus den beiden Weltkriegen erinnert

Historisches: Aussichtsturm Bieber – Zeugnis von Bürgersinn und Heimatverbundenheit

Nach der Erholung im Park fahren wir am späten Nachmittag zum Aussichtsturm Bieber. Wir radeln an der Nordseite des Parks entlang und am Stadion der Offenbacher Kickers vorbei Richtung Bieber (dem Radweg folgend). Über die Fußgängerbrücke gelangen wir direkt zum Aussichtsturm.

Vom 24 Meter hohen Turm auf dem Bieberer Berg hat man einen weiten Ausblick bis in den Spessart und auf die Frankfurter Skyline. Drei Gemarkungen grenzen Am Turm aneinander: Bieber, Bürgel und Rumpenheim. Obwohl der Turm knapp 10 Meter von der Bieberer Gemarkungsgrenze auf Rumpenheimer Gebiet steht, trägt er den Namen Bieberer Aussichtsturm – wegen seiner geografischen Nähe zu Bieber und seinem Standort auf dem Bieberer Berg.

Errichtet wurde der Turm ab dem Jahr 1880 vom „Verschönerungsverein" der Stadt Offenbach, der neben dem Bau des Aussichtsturms auch Ausbau und Pflege von Spazierwegen, das Aufstellen von Ruhebänken und Schutzhütten zum Programm hatte. Im Jahr 1882 wurde der Turm fertig gestellt und im Rahmen eines großen Festes eingeweiht. Danach löste sich der Verschönerungsverein auf, der Turm geriet für viele Jahre in Vergessenheit. 1984 übernahmen der Verein Die Offenbacher 03 und der Musikverein Eintracht 1898 eine gemeinsame Patenschaft für den Turm und sorgen seitdem für seine Pflege.

Biergarten: Wirtshaus „Zur Käsmühle“

Wir schwingen uns wieder auf das Fahrrad und radeln die Linzer Straße hinunter Richtung Bieber. Hinter der S-Bahnstation geht es links in die Dietesheimer Straße, die unterhalb der S-Bahnlinie verläuft. Am Friedhof Bieber vorbei folgen wir der Dietesheimer Straße, die über die B 448 und direkt zur Käsmühle führt. Auf dem Weg kann man noch einmal die Natur hautnah erleben. Der Radweg führt durch das Naturschutzgebiet Kuhmühlgraben, direkt an der Bieber entlang.

Im Wirtshaus „Zur Käsmühle“ können Sie täglich von 11.00 – 23.00 Uhr gutbürgerliche hessische Küche mit saisonalen Spezialitäten in einer gemütlichen Atmosphäre genießen. In dem beliebten Ausflugslokal ist im Sommer die Gartenwirtschaft mit 300 Plätzen besonders beliebt, ein Spielplatz u.a. mit Torwand und ein Behinderteneingang sind ebenso wie ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden.

Im Biergarten an der Käsmühle endet unsere Route. Hier können Sie sich von der Radtour erholen und den Tag gemütlich ausklingen lassen.