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© Markus Spiske on Unsplash
#StayAtHome #CoronaKrise #Covid_19
Die Ansagen und Hashtags sind klar. Bleibt zuhause! Vermeidet soziale Kontakte!
Das Coronavirus bestimmt momentan die Schlagzeilen und hat massive Auswirkungen auf unseren sonst so freien Alltag und unsere Gewohnheiten. Das betrifft natürlich auch die Freizeitgestaltung. Keine Theaterbesuche, keine Feste, keine Museumsbesuche, keine gemeinsamen Aktivitäten.
Trotz dieser Einschränkungen wollen wir zeigen, dass das kulturelle Leben in unserer Stadt nicht zum Erliegen kommt und haben daher die Seite "Kultur online" eingerichtet.

Eine virtuelle Führung durch eine Ausstellung, eine Lesung, ein Konzert, ein Bastelworkshop - um nur ein paar der möglichen neuen Formate zu nennen. All diese werden wir auf dieser Seite sammeln und ständig erweitern. Und wir freuen uns auch über Ihre Ideen für digitale Kulturangebote, die Sie gerne an romina.weber@offenbach.de senden können.

THEATERATELIER 14H präsentiert: CORONAver- „DICHTUNG – Poesie des Ungewöhnlichen“

Hauseigene Dichtung in digitaler Form und mit extrem hygienischem Abstand. Erscheint nicht ständig aber beständig!

dasensembleTHEATERATELIER14H: DICHTUNG in Zeiten von Corona – Folge III - Coronale Qual 


Kulturfonds Frankfurt RheinMain / OpenSpace - Eine Plattform für Künstler/innen

Seit dem shutdown des öffentlichen Lebens Mitte März liegt auch das kulturelle Leben brach – zumindest, soweit es Live-Erlebnisse angeht. Bundesweit wurden Tausende große und kleine Veranstaltungen bis auf Weiteres abgesagt. Im Zeitalter der Digitalisierung ergeben sich aus dieser ungewohnten Lage jedoch zahlreiche neue Möglichkeiten für die Künste. Das zeigen die vielen kreativen Beiträge auf allen Kanälen. So sieht auch der Kulturfonds die aktuelle Situation als Aufgabe und hat Künstler/innen aus dem Kreis seiner Projektpartner/innen, vor allem solche aus der Freien Szene, gebeten, sich mit dem aktuellen Schwerpunkt-Thema des Kulturfonds, Erzählung.Macht.Identität, in kleinen Slots für eine virtuelle Plattform zu beschäftigen. Mit diesem open space bietet der Kulturfonds Künstlerinnen und Künstlern aus der Region die Möglichkeit, kleinere Arbeiten oder Ausschnitte aus ihren Projekten auf seiner Website zu präsentieren. Die Beiträge ersetzen das Live-Erlebnis nicht, sondern sie ergänzen es. Die Plattform ist spartenoffen, möglich sind Hörstücke, Audiowalks oder Geschichten zum Herunterladen, Videos, Fotos, Texte oder Performances.

Banner Kulturfonds
© Kulturfonds Frankfurt RheinMain

Theaterclub Elmar: Märchen für Groß und Klein

Der Theaterclub Elmar und Hüpfburg Alarm präsentieren:

„Märchen für Groß und Klein“

Was bei all dem Streaming im Moment sehr kurz kommt sind Angebote für Kinder und Familien. Dies wollen wir ein wenig ändern und haben das Lagerstudio in einen Märchenfundus umgestaltet. Simon Isser schlüpft in die Rolle des Wilhelm Grimm und liest die berühmten Märchen der Brüder Grimm vor. Wir wollen auch die Kinder animieren uns Bilder zu den Märchen zu malen. Diese Bilder werden dann in kommenden Folgen vorgestellt und live gezeigt. Jeden Dienstag um 16 Uhr wird ein neues Märchen auf der Facebook Seite des Theaterclub Elmar und Hüpfburg Alarm ausgestrahlt.

Auch auf YouTube wird es die Märchen jede Woche zum immer wieder anschauen geben. Wir freuen uns auf viele kleine und auch große Zuschauer.

https://www.theaterclub-elmar.de/

Märchen für groß und klein © Theaterclub Elmar

t-raum präsentiert: Es ist Zeit: Helga-Zeit

t-raum-online-produktion mit Sarah C. Baumann
ab Samstag, dem 30. Mai 2020
15.00 Uhr im t-raum-YouTube-Kanal

Am Samstag, den 30. Mai 2020 geht auf dem YouTube-Kanal des Offenbacher t-raum an der Wilhelmstraße 13 eine neue Kabarettfigur online. Sarah C. Baumann ist dann als „Helga“ in losen Abständen mit neuen Beiträgen zu sehen. Da es nicht jedes Mal einen Reminder geben kann, empfiehlt der t-raum Interessenten den Kanal am besten zu abonnieren: https://www.youtube.com/channel/UCvHSBq7YnrZM5akEzRGGB7Q.

Szenenfoto Helga
© Sarah C. Baumann

Helga ist im t-raum Kosmos gelandet – Im Gepäck 60 Jahre ordentlich strukturiertes Leben, eine Jugend im schönen süddeutschen Lande – von vielen irdischen Freuden beglückt und einigen menschlichen Katastrophen gebeutelt.

Mit einer Prise Frechheit, einer Hand voll Humor, viel Herz und offenen Sinnen greift sie in ihrem Programm alltägliche Themen auf, zieht sie durch ihre assoziativen Gehirnwindungen, zerlegt sie, jede Logik durcheinander werfend, irrwitzige Zusammenhänge herstellend, ein eigensinniges Weltbild gestaltend – um schlussendlich mit einem verschmitzten Fragezeichen zurück zu bleiben. Viel Spaß beim „alles auf den Kopf stellen“!

Das Nutzung des Kanals ist für die Zuschauer natürlich kostenfrei, jedoch freut sich das t-raum-Team über „Eintrittsspenden“ in jeder Höhe, die helfen, die weiterhin andauernde Schließung des Theaters zu überstehen.

Kontakt: https://www.of-t-raum.de/contact/ oder infoof-t-raumde


Frist bis 25. Juni verlängert: Malwettbewerb - Maskottchen gesucht!

Offenbach-Post, Kulturamt und Jugendkunstschule (JuKu) veranstalten für die Hefteinlage "Drinnen & Draußen" einen Malwettbewerb für Kinder von 4-12 Jahren.

„Drinnen & draußen“ heißt die Heftbeilage, die zweimal pro Jahr mit der Offenbach-Post erscheint.
Es ist das offizielle Kultur- und Sportmagazin der Stadt Offenbach und bietet immer am letzten März- und Septemberwochenende einen Überblick über die Veranstaltungen der folgenden sechs Monate. Nun wird das unterhaltsame Info-Heft um eine Kategorie erweitert: Neben Kultur- und Sportveranstaltungen werden künftig auch solche für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Damit diese auf den ersten Blick zu erkennen sind, wird ein Maskottchen benötigt und hierzu benötigen wir eure kreative Hilfe!

Banner Malwettbewerb
© Amt für Kulturmanagement

Der Main fließt nicht nur durch Offenbach, sondern auch als kurvenreicher Zeitstrahl durch unser „Drinnen & draußen“-Heft. Passend dazu sollen sich die Maskottchen-Entwürfe am Thema Wasser orientieren. Ob Fisch oder Meerjungfrau, ob Angler, Delfin oder doch ein selbst erdachtes Fantasiewesen – der Kreativität sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt.


Die Bilder bitte senden an:
Jugendkunstschule Offenbach
Stichwort: „Maskottchen“
Herrnstr. 61
63065 Offenbach


Mathildenviertel eröffnet „Kinder-Brettspielothek“

Das Quartiersmanagement Mathildenviertel hat in der vergangenen Woche die „Kinder-Brettspielothek“ eröffnet. Nach dem Vorbild der „Offenen Bücherschränke“ können Kinder im Stadtteilbüro am Mathildenplatz seit Mittwoch, 20. Mai 2020, Bücher und Spiele teilen und tauschen. „Das neue Angebot bietet ihnen Anregung und Abwechslung in der Corona-Zeit und darüber hinaus“, lobt Sozialstadträtin Sabine Groß das Angebot und machte sich bei ihrem Besuch ein aktuelles Bild der Lage im Quartier im Zuge der ersten Lockerungen.

Wie werden die Öffnungen der Gastronomie angenommen im Stadtteil? Was beschäftigt die Menschen? Wo gibt es Probleme oder Vorschläge von Anwohnern des Mathildenviertels mit der Situation umzugehen? Julia Wahl und Jens Weber vom Quartiersmanagement sind Ansprechpartner im Stadtteilbüro am Mathildenplatz und im Quartier unterwegs, ihre Beobachtungen decken sich mit dem allgemeinen Trend: Die Bewohnerinnen und Bewohner achten auf Abstand voneinander und auch das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ist für die meisten inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Auch für das Stadtteilbüro haben die Beiden gemeinsam mit ihrer Assistenz Claudia Nüsser ein Hygienekonzept entwickelt.
Etwas komplexer wird die Situation rund um den Infektionsschutz, wenn das Quartiersmanagement draußen aktiv wird, wie beispielsweise mit einem Hofkonzert am Ostersamstag im Häuserblock von Austraße und Hermann-Steinhäuser-Straße. „Die Aktion erforderte viel Abstimmung, aber sie hat sich gelohnt“, berichtet Julia Wahl. „Alle waren begeistert, daher soll es nicht bei dieser einzigen Aktion bleiben. Ein nächstes Projekt ist bereits in Planung“, verrät sie.

Vorher aber haben sie und ihr Kollege Jens Weber die Kleinen Bewohner des Mathildenviertels in den Blick genommen: Mit der „Kinder-Brettspielothek“ wartet ein wahrer Schatz an Büchern und Spielen zum Teilen und Tauschen auf die kleinen und größeren Kinder: Vom Bilderbuch bis zum Fantasy-Roman, vom Puzzle bis zum spannenden Strategiespiel ist alles da. Das Angebot richtet sich direkt an die Kinder im Quartier und funktioniert nach dem Prinzip des „Offenen Bücherschranks“: Bücher sowie Spiele werden mitgebracht und getauscht oder geliehen. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches Angebot, das den Kindern Anregung für die Beschäftigung nicht nur während der Corona-Zeit schenkt. „Mit der Kinder-Brettspielothek reagieren wir direkt auf den Bedarf im Quartier“ erläutern die Quartiersmanager Julia Wahl und Jens Weber das neue Angebot. „Da sich die Kinder wegen der Corona-Maßnahmen häufig selbst beschäftigen müssen, lag es nahe, auch für die Kinder ein passendes Angebot zu entwickeln“, so die Quartiersmanager weiter.

Bei der Grundausstattung der „Kinder-Brettspielothek“ erhielt das Quartiersmanagement Hilfe von den Kolleginnen und Kollegen ihres Unternehmens, der BSMF Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH, die jede Menge Bücher und Spiele zusammentrugen. Sobald es die Lockerungen der Corona-Maßnahmen zulassen, plant das Quartiersmanagement dieses Angebot noch um Outdoor-Spielgeräte zu erweitern. Dann können sich die Kinder Hoolahoop-Reifen, Gummitwist und andere Spiele für die direkte Benutzung auf dem Mathildenplatz ausleihen.

Sozialdezernentin Sabine Groß lobt die Aktivitäten des Quartiersmanagements in Corona-Zeiten: „Gerade im Mathildenviertel gibt es sehr viele Kinder und die Haushalte leben hier in der Innenstadt eng beieinander. Da kommt jedes Angebot egal welcher Größenordnung, von der Kinder-Brettspielothek bis zu den Hofkonzerten, gerade recht. Es trägt dazu bei, dass sich das nachbarschaftliche Miteinander verstärkt. Und das ist etwas, was wir in Zeiten wie der Corona-Pandemie mehr denn je brauchen.“

Die „Kinder-Brettspielothek“ wartet zu den Öffnungszeiten des Stadtteilbüros Montag bis Donnerstag von 9 bis 14 Uhr sowie Freitag von 9 bis 13 Uhr auf Entdecker und Nutzer.

ÖdmannTV - Folge 3 (2006)

In der dritten Folge stellen Berthold-Ludwig und Gundula Ödmann auf dem Bieberer Berg fest, dass Brasilien gegen die Kickers trainieren, Prinz Paul, der bereits 29mal verheiratet war, ist wieder verliebt, so Oberchefsprecherin Dagmar Offenhoff, im Studio gibt ein ominöses Paket Bert Bös und Elvira Schröder Rätsel auf, Reporterin Celine Nothnagel berichtet von der Windhose im Gemeindesaal und Carl-Maria von Heddernheim sinniert über "Zwischenmenschliches"...

Videoproduktion Jochen Anderle
Mit Ulrike Happel, Sabine Scholz und Dieter Kögel
Texte von Dieter Kögel
Puppen von Jan Happel

Hier geht es zum Video.


„Hessen kulturell neu eröffnen“: Hessen stärkt den Neustart von Kunst und Kultur

Unterstützung für Festivals, Stipendien für Kunstschaffende und Innovationsfonds für kreativen Übergang aus der Zeit der Pandemie

Das Land Hessen hilft Künstlerinnen und Künstlern, Festivals und Kultureinrichtungen mit einem umfassenden Unterstützungspaket, die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen zu überstehen und den Neubeginn zu meistern. Festivals, die ihre Veranstaltungen absagen oder in den digitalen Raum verlegen müssen, erhalten Unterstützung dabei, den Einnahmeausfall zu verkraften. Freie Künstlerinnen und Künstler können Arbeitsstipendien von je 2.000 Euro erhalten. Und mit einem Programm für Kultureinrichtungen, Spielstätten sowie Künstlerinnen und Künstler unterstützt das Land den Neustart mit innovativen Ansätzen. Insgesamt stellt das Land hierfür rund 50 Millionen Euro zusätzliche Mittel bereit. Ab dem 1. Juni können Festivals und in der Künstlersozialkasse versicherte Kulturschaffende Mittel beantragen.

Kunst und Kultur elementarer Lebensbestandteil
Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn erklärt: „Für uns gilt auch und gerade in der Krise: Kunst und Kultur sind kein Luxus oder Sahnehäubchen in guten Zeiten. Kunst und Kultur sind elementarer Bestandteil unseres Lebens. Sie sind für eine vielfältige, offene, kreative Gesellschaft, für die Reflexion über unsere Welt und als Ausdrucksform von Menschen unverzichtbar. Gerade das, was den großen Wert von Kunst und Kultur definiert, macht sie in der Pandemie besonders anfällig: der direkte Austausch zwischen Menschen. Spielstätten und Veranstalter mussten früh den Betrieb einstellen und werden erst spät wieder voll durchstarten können. Wir wollen die vielfältige Kulturlandschaft Hessens als wesentlichen Bestandteil unseres Zusammenlebens in dieser schwierigen Zeit stärken. Deshalb haben wir ein umfassendes Unterstützungspaket geschnürt, ein deutliches Bekenntnis zum Wert von Kunst und Kultur gerade in schwierigen Zeiten: Wir helfen Kunstschaffenden, die Zeit der Einschränkungen zu überstehen, und nehmen die Phase in den Blick, wenn Hessens Kultur schrittweise neu eröffnet. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Kulturstiftung einen ganz besonderen hessischen Ansatz umsetzen können: Er bietet für die verschiedenen Phasen der Krise passende Hilfsmittel; er hilft breit, schnell und unkompliziert; er macht innovative Impulse aus dem Umgang mit der Pandemie fruchtbar; und er bezieht auch die lebendige Kultur mäzenatischen Engagements in Hessen mit ein.“

Härten mit Hilfen abgefedert
„Wir haben uns bereits mit den wirtschaftlichen Soforthilfen für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen sowie mit dem Vereinsprogramm sehr bemüht, Härten für die Kultur abzufedern“, so Dorn weiter. „Leider hat die Große Koalition in Berlin einen Ausgleich für Lebenshaltungskosten von Soloselbstständigen in den Soforthilfen nicht zugelassen. Mir ist bewusst, dass es hier eine Lücke gibt. Wir haben unsere Arbeitsstipendien nun bewusst so gestaltet, dass sie unabhängig von Betriebsausgaben sind und auch nicht auf die Grundsicherung angerechnet werden.“

Zusammenarbeit mit Hessischer Kulturstiftung
„Ich freue mich über das wichtige Signal der Landesregierung und von Staatsministerin Dorn, Kulturschaffende in dieser Zeit nachhaltig und mit Blick in die Zukunft zu unterstützen“, erklärt Jutta Ebeling, Vorsitzende des Vorstandes der Kulturstiftung. „Die Hessische Kulturstiftung fördert seit mehr als 25 Jahren Künstler und Künstlerinnen in ihrer Arbeit, und wir wollen mit dem Verteilen der Arbeitsstipendien jetzt schnelle und unbürokratische Hilfen ermöglichen. Wir kennen die Bedeutung der internationalen Beziehungen, des Austauschs und des Knowhows, das sich mit und in Kunst vermittelt. Wenn aus der jetzigen, für uns alle angespannten Situation neue Denkansätze entstehen, neue Wirklichkeiten vermittelt oder Übergänge geschaffen werden, ist das ein lohnendes Ziel. Aber unabhängige Kunst ist ohne eine wirtschaftliche Basis unmöglich. Arbeitsstipendien für Künstlerinnen und Künstler leisten einen Beitrag zu dem wichtigen Freiraum, ohne den Kultur nicht gedeihen kann.“

Die Bestandteile von „Hessen kulturell neu eröffnen“:
Erste Phase: sofort helfen. Zusätzlich zu den bereits bekannten Soforthilfen adressiert Hessen die drängenden Probleme der Kulturfestivals, die als Großveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder in den digitalen Raum verlagert werden müssen. Sofern sie dadurch in Liquiditätsschwierigkeiten geraten, erhalten sie finanzielle Unterstützung, auch zusätzlich zu einer gegebenenfalls bereits vorhandenen Landesförderung. Die maximale Höhe richtet sich nach der Zahl der verkauften Eintrittskarten im Schnitt der vergangenen drei Jahre: 2,50 Euro pro Ticket bei öffentlich getragenen Festivals, 5 Euro pro Ticket bei von gemeinnützigen Vereinen oder privaten Institutionen getragenen. Der Betrag ist auf 500.000 Euro gedeckelt. Anträge können ab dem 1. Juni und bis zum 30. November beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gestellt werden. Diese Hilfe speziell für Festivals ergänzt die vorhandenen Möglichkeiten, Unterstützung aus dem Hilfsprogramm für kleine Unternehmen zu erhalten, das den Veranstaltern ebenfalls offen steht.

Zweite Phase: Übergang meistern. Hessen unterstützt freie Künstlerinnen und Künstler mit Arbeitsstipendien von je 2.000 Euro. Das soll ihnen ermöglichen, neue Projekte für den allmählichen Übergang aus der Pandemie-Zeit zu erarbeiten. Es steht allen in Hessen lebenden und in der Künstlersozialkasse versicherten Kulturschaffenden offen; vergeben werden die Stipendien durch die Hessische Kulturstiftung. Die Künstlerinnen und Künstler erhalten die Möglichkeit, besondere Ergebnisse in einem digitalen Schaufenster zu präsentieren – eine zusätzliche Möglichkeit, ihre Werke trotz Pandemie einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Das Stipendium kann mittels eines einfachen Antrags mit einer kurzen Projektskizze beantragt werden; es wird nicht als Einkommen auf etwaige Grundsicherungsleistungen angerechnet. Anträge können vom 1. Juni an bei der Kulturstiftung gestellt werden.

Dritte Phase: innovativ neu eröffnen. Die Neueröffnung stellt Kultureinrichtungen und Spielstätten sowie Künstlerinnen und Künstler vor große Herausforderungen. Besonders anfangs wird es noch Einschränkungen bei den Besucherzahlen sowie Abstandsregeln und andere Auflagen geben müssen. Ungewohnte Veranstaltungsformen, kreative bauliche Veränderungen oder neue Formen der Publikumsansprache sind die nötige Antwort. „Viele dieser Innovationen werden über die Pandemie-Notlage hinaus einen künstlerischen Wert haben“, so Dorn. „Wir wollen Kulturorte, Gruppen und Künstlerinnen und Künstler dabei unterstützen, solche Brücken in die Zeit nach der Pandemie zu bauen.“

Fonds „innovativ neu eröffnen“ für Kultureinrichtungen und Spielstätten: Der Fonds soll Kultureinrichtungen mit regelmäßigem Veranstaltungsbetrieb den Übergang in die vollständige Neueröffnung erleichtern. Kinos, Konzertsäle und Musik-Locations, Soziokulturelle Zentren, Freie Bühnen, Literaturhäuser und andere kulturelle Spielstätten können etwa für die Entwicklung neuer Formate, bauliche Anpassungen oder auch die Öffentlichkeitsarbeit Unterstützung mit einem Pauschalbetrag von je 18.000 Euro erhalten. 500 Fonds-Pakete werden vergeben. Eine Kombination mit anderen Hilfen soll möglich sein, etwa den angekündigten Programmen des Bundes. Hessen wird sich auf Bundesebene für eine entsprechend flexible Ausgestaltung der dortigen Maßnahmen einsetzen. Voraussichtlich ab 1. August werden Anträge beim HMWK möglich sein.

Projektstipendien für freie Gruppen und Einzelkünstlerinnen und -künstler: In der Zeit der Pandemie sind viele neuartige Ansätze für Kulturveranstaltungen und künstlerische Formate für Vermittlung und Pädagogik und die technische Präsentation entstanden. Das Stipendium ermöglicht die Realisierung, Dokumentation und Publikation dieser Ansätze. Es stehen Mittel für 250 Gruppen in Höhe von je 18.000 Euro sowie für 1.000 Künstlerinnen und Künstler in Höhe von je 5.000 Euro bereit. Er wird über die Hessische Kulturstiftung abgewickelt. Eine Fachjury beurteilt die Einreichungen. Zusätzlich setzen wir auf die Expertise hessischer Kulturinstitutionen und die Verstärkungsmöglichkeit der Stipendien durch private Mittel. Wenn diese über eigene Mäzene und Sponsoren zusätzliches Geld einwerben, können sie Künstlerinnen und Künstler, denen sie besonders verbunden sind, direkt für Stipendien empfehlen; in diesen Fällen kofinanziert das Land die Hälfte des Stipendiums bis zur Höhe der ansonsten zur Verfügung stehenden Beträge.

„Künstlerinnen und Künstler, die in der zweiten Phase ein Arbeitsstipendium erhalten haben, können mit ihren dort erarbeiteten Konzepten im Rahmen der dritten Phase Mittel für die Realisierung beantragen“, erläutert Ministerin Dorn. „Damit eröffnen wir die Möglichkeit für eine nachhaltige Förderung einmal entwickelter künstlerischer Ansätze.“
 
Links: Informationen zu Antragsmöglichkeiten und Förderrichtlinien


Offenbacher Museen öffnen wieder!

Die beiden städtischen Museen, das Haus der Stadtgeschichte (Museum und Stadtarchiv) sowie das Klingspor Museum für Buch- und Schriftkunst geben die Wiedereröffnung ihrer Häuser zum Dienstag, 12. Mai, bekannt. Der Eintritt ist während der ersten Woche frei.

Die Häuser zeigen ihre weitgehend aktualisierten Dauer- und Sonderausstellungen. Führungen sind vom Land Hessen untersagt, jedoch können punktuell Erläuterungen zu einzelnen Präsentationen angeboten werden. Da während der Schließzeit der Museen immer wieder Anfragen eingingen, dürfen die Museen auf vermehrtes Interesse hoffen. Im Klingspor Museum laden neue Stationen im Vorhof zur Aktion Buchkunst-to-go ein. Die neue Fahne am Haus, von der Künstlerin Corinna Krebber gefertigt, weist auf Neue Wege hin, die den Museen für ihre Besucherinnen und Besucher ein zentrales Anliegen sind. Die Online-Angebote während der Schließzeit haben hierzu Akzente gesetzt. Im Haus der Stadtgeschichte wurden während der Schließzeit die Innenräume renoviert, Wände gestrichen, Vitrinen neu arrangiert.

Die Dauerausstellung erstrahlt in neuem Glanz. Die ursprünglich für Mai geplante Sonderausstellung „Philipp Hennevogl: Das Paradies lauert im Hinterhof“ muss aufgrund der äußeren Umstände in das kommende Jahr verschoben werden. Eine Interimsausstellung wird derzeit geplant und rechtzeitig bekanntgegeben. Museen und Archiv haben sich vorbereitet, den Besucherinnen und Besuchern gemäß der gültigen Hygiene- und Schutzvorschriften Ausstellungsbesuch und Archivnutzung anzubieten. Das Einhalten von Abstand (mindestens 1,5 Meter) sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (Maske) sind beim Besuch der Häuser verpflichtend. In den Museen werden bis zu 20 Personen gleichzeitig eingelassen, um Abstand an allen neuralgischen Punkten des Betretens, Verlassens und Nutzen der Service-Bereiche zu gewährleisten. Im Haus er Stadtgeschichte wird um Klingeln am Eingang gebeten. Die Nutzung der Behindertenaufzüge setzt eine unterstützende Begleitperson voraus.

Für das Stadtarchiv gilt zudem: Ein Besuch kann nur nach Voranmeldung erfolgen unter 069 8065-2048 (Lesesaal) oder unter haus-der-stadtgeschichteoffenbachde per E-Mail. Bei der Anmeldung sollte zur Vorbereitung schon das Ziel der Recherche genannt werden. Es dürfen sich maximal vier Personen im Lesesaal aufhalten. Alle Besucherinnen und Besucher begrüßen die Museen mit einem herzlichen Willkommen.

Online Soloshow der Künstler Carolin Liebl und Nikolas Schmid-Pfähler

Carolin Liebl and Nikolas Schmid-Pfähler are an artist duo collaborating since 2012. Incorporating elements of sculpture, the kinetic, robots, and installation, the duo’s work deals with the effects of technological development on the aesthetic and social aspects of human and nonhuman life. Their medium - technology - is both a carrier of social convention and a pictorial material. Atmospheres, smells, noises, room temperatures and material qualities of visual and haptic nature are just as important as programmed processes, algorithms and physical laws. Their objects expressing different energies examine the nature of electrical energy and the self-perception of humankind in relation to it.

Der BOK in Zeiten der Pandemie - Kulturbeutel

Liebe Förderin, lieber Förderer des bok,
ungewöhnliche Zeiten erfordern neue und unerprobte Wege. Leider mussten wir zwei bereits geplante und vorbereitete Ausstellungen absagen, da das Kontaktverbot keine Ausstellungseröffnungen und Begegnungen in öffentlichen Räumen erlaubt. Wann wir unsere Ausstellungstätigkeit wieder starten können, wissen wir noch nicht.
Wir werden Sie aber rechtzeitig über alle neuen Entwicklungen informieren.
Damit wir dennoch in Kontakt bleiben, haben wir im BOK eine neue Rubrik auf unserer Homepage entwickelt:
www.bund-offenbacher-kuenstler.de, Veranstaltungen - Kulturbeutel
Im sog. „Kulturbeutel“ stellt sich jede Woche ein anderer Künstler/ eine andere Künstlerin des BOK mit einem Text und und einem Einblick in die aktuelle und/oder grundsätzliche künstlerische Tätigkeit vor.
So lernen Sie unsere Mitglieder und die Vielfalt der künstlerischen Positionen besser kennen.
Immer freitags wechselt die Person – lassen Sie sich überraschen und geben Sie uns gerne eine Rückmeldung dazu!
Wir führen das vorläufig fort, bis wir wieder mit Ihnen in den persönlichen Austausch treten können.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen, dass Sie gut durch diese schwierige Zeit kommen
und freuen uns, wenn wir einen kleinen Beitrag dazu leisten können.
Mit besten Grüßen aus dem BOK und bis bald
Ihre Konstanze Schneider
im Namen des Vorstandes


Kulturstiftung des Bundes: Reload. Stipendien für Freie Gruppen

Mit Reload. Stipendien für Freie Gruppen will die Kulturstiftung des Bundes frei produzierenden Künstlergruppen der darstellenden Künste und der Musik ermöglichen, sich konstruktiv mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die eigene Kunstpraxis zu beschäftigen. Dafür stellt sie 130 Stipendien in Höhe von jeweils 25.000 Euro pro Gruppe bereit.

Die Stipendien stehen für gemeinsame Arbeits- und Recherchevorhaben zur Verfügung, mit denen die Gruppen ihre künstlerische Arbeit fortführen, vertiefen und auf eine gemeinsame Zukunft nach dem Ausnahmezustand ausrichten können. Sie werden für den Zeitraum Juli bis Dezember 2020 gewährt.

Freie Gruppen sind besonders stark von den Folgen der Coronakrise betroffen, da ihre künstlerische Zusammenarbeit und ihre Aufführungen aktuell und in den nächsten Monaten nicht wie geplant möglich sein werden. Das mit 3,25 Mio. Euro ausgestattete Stipendienprogramm will dazu beitragen, das vielfältige künstlerische Schaffen der Freien Szene in Deutschland zu erhalten.

Dieser Infobrief stellt Ihnen das Stipendienprogramm vor. Ausführliche Informationen zum Programm finden Sie überdies auf der Website.

Banner Stipendium
© Kulturstiftung des Bundes

Auf einen Blick

Das Stipendienprogramm richtet sich an Freie Gruppen der Sparten Theater, Tanz und Musik. Die Gruppen müssen:

  • mindestens 3 Mitglieder umfassen, die in der Künstlersozialkasse versichert sind.
  • als Kollektiv seit mindestens 3 Jahren zusammenarbeiten und gemeinsame künstlerische Produktionen aufgeführt haben.
  • ihren Arbeitsschwerpunkt und Sitz in Deutschland haben.
  • eine Rechtsform (z.B. Gesellschaft bürgerlichen Rechts, Verein) vorweisen können.

Journal Frankfurt - Livestream - Für euch daheim ab dem 3. Mai

Ab dem 3. Mai streamt airtango regelmäßig live aus dem Güterbahnhof in Bad Homburg. Regionale Kunstschaffende, Bands, Talkgäste und viele weitere kreative Köpfe sorgen für bunte Abende im eigenen Wohnzimmer.
Ab dem 3. Mai gibt es regelmäßig live aus dem Güterbahnhof in Bad Homburg Kunst, Kultur und Musik, um den Frankfurterinnen und Frankfurtern auch in der Quarantäne das neuste Stadtgeflüster durchzugeben. Von zu Hause können Zuschauerinnen und Zuschauer die Talks, Konzerte und Shows per Livestream unter Journal-Frankfurt.de/fuereuchdaheim verfolgen.
Livestream Journal Frankfurt
© Airtango

Partner des Broadcasts ist der Streaming-Dienst airtango, der die Übertragung möglich macht. Der erste Stream am 3. Mai startet um 18 Uhr, moderiert wird das Ganze von Christopher Boeder von der Video Produktionsfirma Live-Frame. Verschiedene Gäste aus der Region bereichern das Programm: Unter anderem wird das Capitol Symphonie Orchester aus Offenbach mit seinem farbensatten und nuancenreichen Klang dabei sein. Das Orchester gilt als eines der spannendsten freien Sinfonie- und Galaorchester im deutschsprachigen Raum. Ralph Philipp Ziegler, Leiter des Capitol Symphony Orchesters und Kultur Manager der Stadt Offenbach, wird auch als Talkgast an dem Abend teilnehmen.


Zugabe: Skyfall Concerto erneut online

James Bond und das Offenbacher Capitol Symphonie Orchester? Gibt’s jetzt in voller Länge! Das ‚Skyfall Concerto‘ über Themen aus James Bond-Filmen und drei weitere Titel aus Pop und Film sind dank der Unterstützung der Freunde des Capitol Theaters Offenbach e.V. als Konzertfilm bis zum 10. Mai auf www.offenbach.de/kultur-online zu erleben.

Stadtbibliothek bietet Lieferdienst an

Die Stadtbibliothek Offenbach ist wegen der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen. Deshalb bietet die Stadtbibliothek Offenbach ab Dienstag, 28 April, für die Dauer der Schließung Lieferdienste für Pakete mit bis zu zehn Medien in die Offenbacher Stadtteile. Leserinnen und Leser können Medienwünsche per Mail an stadtbibliothekoffenbachde  melden. Es sollte vorher die Verfügbarkeit der Medien im Online-Katalog (https://offenbach.arena.axiell.de/web/arena ) geprüft werden. Das Team der Stadtbibliothek nennt einen Termin, an dem die Medien entweder bis zur Haustür gebracht werden oder an einem Ort in der näheren Umgebung abgeholt werden können.

Bücher
© Photo by freestocks on Unsplash

Um das Angebot nutzen zu können, benötigen die Leserinnen und Leser einen Bibliotheksausweis. Wer bisher noch keinen Leseausweis hat, aber das Angebot gerne nutzen möchte kann sich einen Schnupperausweis ausstellen lassen, der für die ersten drei Monate kostenfrei ist. Die Stadtbibliothek benötigt zur Ausstellung nur einen Scan des gültigen Personalausweises.

Das Angebot ist kostenlos und gilt bis zur Wiederöffnung der Stadtbibliothek Offenbach, aktuell also bis zum 04.05.2020. Darüber hinaus hält die Stadtbibliothek Online-Angebote bereit. Mit einem gültigen Leseausweis kann der Musikstreaming-Dienst Freegal genutzt werden: Hier ist seit dem 22. April rund um die Uhr Musik per Streaming zu hören. Darüber hinaus können die Datenbanken von Munzinger und Brockhaus (https://offenbach.arena.axiell.de/web/arena/digitale-angebote ) genutzt werden. Brockhaus hat darüber hinaus seine eLearning-Plattform für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 für die Dauer der Schließung kostenfrei geöffnet. Diese können ebenfalls mit einem gültigen Leseausweis genutzt werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte unter stadtbibliothekoffenbachde per E-Mail.


Lou Reed in Offenbach – Hörspiel in HR2 und WDR

Platte Lou Reed
© Marc Krause

Die Uraufführung im Mousonturm Frankfurt konnte im März wegen des Ausbruchs der Corona-Krise nur im Internet live übertragen werden. Das Offenbacher Label "unbreakmyheart" veröffentlichte nun eine limitierte Schallplatte zur Aufführung. Oliver Augst und die Pop-Eklektizisten Françoise Cactus und Brezel Göring von Stereo Total präsentieren ein performtes Konzeptalbum, eine Hommage und Fabulation über Lou Reed und das eigene Fansein.

Die 70minütige Hörspielfassung läuft als Ursendung am 30. Mai 2020 im hr2, es folgen Sendungen am 6. Juni 2020 im WDR3 und am 7. Juni im WDR5. Die Produktion wurde gefördert durch das Land Hessen, Ministerium für Wissenschaft und Kunst, sowie mit freundlicher Unterstützung der Kulturämter der Städte Offenbach und Frankfurt am Main.

Das Album ist unter folgendem Link hör- und bestellbar und ab Mai auch in zahlreichen Offenbacher Geschäften erhältlich.
http://www.loureedinoffenbach.bandcamp.com


Video: Anton Würth – Albrecht Dürer: eine Metamorphose

Seit 2014 beschäftigt sich der Kupferstecher und Buchkünstler Anton Würth damit, das druckgrafische Werk Albrecht Dürers sowie dessen Buch zur Unterrichtung im Meßwesen zu studieren. Speziell drei Kupferstiche sucht er zur eingehenden Auseinandersetzung aus: Herkules am Scheideweg, 1498; Nemesis, 1501; Das Meerwunder, 1498 Zu jedem Blatt schafft er eine abstrahierende, Einzelmotive aussondernde „Auslese“, in der es ihm um die gedankli8che und kompositorische Konstruktion Dürers sowie um die Bildwirklichkeit des Ornamentalen geht.

Die Platten werden 2017 fertiggestellt, jeder Stich in einer Auflage von 12 Ex. Auf japanischem Gampi-Papier ausgedruckt. Dank der Unterstützung durch das Amt für Kulturmanagement können die Blätter für den Kunst-Bestand der Stadt Offenbach angekauft werden. Haus der Stadtgeschichte und Klingspor Museum erstellen dazu im Zusammenspiel mit dem Kunsthaus C.G. Boerner, New York und der Kunstbibliothek Berlin die Broschur (deutsch, englisch): Anton Würth. Bestandsaufnahem – DürerÜbung und Carnets, Offenbach 2018.

Im Video (Dreh: Simon Malz) erläutern Katja M. Schneider und Stefan Soltek die Bedeutung der Dürer-Seri.


Elvira Schröder im Theateratelier 14H

Elvira Schröder stellt die Ateliers des Projekt Bleichstraße 14H vor. Zu Zeiten von "Corona" sind alle Veranstaltungen abgesagt


Beendet: OPEN CALL Offenbacher Kunstverein Mañana Bold e. V. – Mañana es tuya

Einsendungen bis 2. Mai 2020
Kunst und Gestaltung kennen keine Ausgangsbeschränkung. Sie laufen weiter, im Atelier oder mit den Einschränkungen und neuen Inspirationen des Home Office – doch wo können sie momentan ausgestellt werden?
Wir laden ein, die Social Media und den Stadtraum in Offenbach in einem gemeinsamen Experiment zu verbinden, und rufen auf, uns künstlerische Arbeiten – nicht schon fertig produziert, sondern als Idee – zu schicken. Eingereicht werden können Konzepte und Skizzen für Objekte oder Interventionen, die von unserem Team an verschiedenen Orten in Offenbach umgesetzt und dokumentiert werden.

Thematisch gibt es keine Vorgaben. Eingebracht werden kann alles, was plötzlich aus dem Verborgenen stößt oder schon länger nach außen drängt; was längst einmal nach Offenbach oder von dort in die Welt hätte geschickt werden sollen; ein Gedanke, der stetig vor dem Schlafengehen kommt; was man immer mal ausprobieren wollte und nun zur Umsetzung weitergibt.
Die Ausstellungsorte, etwa in Wohn- oder Büroräumen, in Gärten, auf Balkons oder an Straßenecken, ebenso wie die Tageszeit der Installation werden von Mañana Bold in Absprache mit den Künstler_innen kuratiert. Die Ausstellung wird kurzzeitig in Offenbach physisch präsent und anschließend direkt auf Instagram, Facebook sowie der Homepage des Vereins zugänglich sein.

Das Interesse der Ausstellung liegt auf den Spielräumen zwischen einer übermittelten Idee und deren Umsetzung durch eine andere Person mit den Möglichkeiten vor Ort, zwischen dem Delegieren und dem Kooperieren. Kann man ortsspezifisch denken, wenn man selbst den Ort der Ausstellung nicht aufsuchen kann? Wie ist mit den Unwägbarkeiten der Materialverfügbarkeit und der technischen wie kompositorischen Art der Zusammenfügung und Anordnung umzugehen? An welchen Stellen wird die Ausführung detailliert festgeschrieben, wo ist Improvisation nötig oder gewollt?
Die Vorschläge sollten mit alltäglichen bzw. leicht zu beschaffenden Materialien (oder entsprechend denkbaren Äquivalenten) realisiert werden können. Sie können – aber müssen nicht – mehrere Elemente umfassen, welche im Fall einer Umsetzung dann räumlich zueinander angeordnet werden. Die Arbeiten können klein und minimal oder auch etwas größer sein, doch sollten die Entwürfe die praktischen Umstände einer Umsetzbarkeit für kurze Zeit sowie möglichst durch nur eine Person bedenken.

Zeichnung
© E. Wagner

Kopfhörer
© CCO

Soundwalks für Daheimgebliebene

"Keine Clubs, keine Kulturveranstaltungen, kein Fußball. Kita geschlossen, Reisen verboten, mit Freunden treffen sowieso. In so einer Situation kann eigentlich nur noch Kunst helfen.

Haben Sie schon mal versucht, mit Teppich oder Zimmerwand Kontakt aufzunehmen? Oder ihr Spiegelbild in vielen Stimmen sprechen lassen? Sie sind nicht allein, versprochen! Und wenn doch, gehen Sie doch einfach mal vor die Haustür, verjagen Sie alle anderen mit einem Anti-Sound. Oder knipsen Sie doch nach Belieben aus, was Ihnen nicht gefällt.

In zehn Tracks werden Sie angeleitet, das Beste aus Ihrer Situation zu machen. Was dieses Beste genau sein könnte, erfahren Sie nur, wenn Sie jetzt Ihre Kopfhörer aufsetzen. Sofort!"

Soundwalks für Daheimgebliebene
Zehn Anleitungen für Ausnahmen und andere Zustände

von und mit:
Sven Amtsberg,
Jim Avignon,
Agnes Meyer-Brandis, Jens Brand und Prof. Timm John von der Freien Universität Berlin, Institut für Geologische Wissenschaften,
katharinajej,
Stefan Kaegi und Niki Neecke (Musik),
Schorsch Kamerun,
Swoosh Lieu (Katharina Pelosi und Rosa Wernecke)
und Heinrich Horwitz (Sprecher),
LIGNA,
Jan-Peter E.R. Sonntag
und Philine Velhagen

Ton, Technik und Realisation: Die Künstler und Lew-Lyn Rectenwald
Redaktion: Tina Klopp
Produktion: Dlf 2020

Hier geht es zum Soundwalk: https://bit.ly/3bgxkMx


Theaterclub Elmar startet Spendenaufruf

Kindergruppe Theaterclub Elmar
© Wolfgang Klauke

Nach der Absage der für März geplanten Komödie „Komplexe Väter“ muss der Offenbacher Amateurtheaterverein Elmar nun auch die Vorstellungen von „Familie Hesselbach“ im Mai und „Peter Pan“ im Juni absagen. Der Vorverkauf für das Weihnachtsmärchen läuft weiter. Der Verein bittet aufgrund der Einnahmeausfälle um Spenden und Unterstützung.

Aufgrund der aktuellen Beschlüsse bezüglich der Verbreitung des Corona-Virus werden die geplanten Aufführungen des Theaterclubs Elmar e.V. im Mai und Juni nicht stattfinden. Betroffen davon sind zum einen die geplanten Aufführungen der „Familie Hesselbach“ am 16. und 17. Mai in der „Alten Schlosserei“ der EVO. Zum anderen betrifft es die Aufführungen der Kindergruppe, die vom 26. bis 28. Juni im „Theateratelier 14H“ in der Bleichstraße in Offenbach das Stück „Peter Pan“ auf die Bühne bringen wollte. Bereits erworbene Tickets können an den jeweiligen Verkaufsstellen zurückgegeben werden und der Kaufpreis wird voll erstattet. Beide Stücke sollen dann 2021 erneut auf dem Spielplan stehen. Termine werden noch bekannt gegeben. Für das Weihnachtsmärchen „Hänsel und Gretel“ am 29. und 30. November im Capitol Offenbach sind weiterhin Tickets erhältlich. Alle Informationen dazu gibt es unter www.theaterclub-elmar.de.

„Der Ausfall von gleich drei geplanten Stücken trifft unseren Verein doppelt hart“, erklärt der Elmar-Vorstandsvorsitzende Simon Isser, „einerseits emotional, da sehr viele Personen sehr viel private Zeit und Energie in die Umsetzung der Stücke investiert haben. Andererseits finanziell, denn mit den Einnahmen aus dem Ticketverkauf haben wir fest gerechnet, um beispielsweise davon die Miete für Werkstatt und Probenraum, Material für Kostüme und Requisiten sowie die Probenwochenenden der Kinder- und Jugendgruppe zu finanzieren.“

Der Verein hofft darum nun auf viele verkaufte Tickets für das Weihnachtsmärchen sowie zusätzliche Spenden. Spendeninformationen finden sich auf der Homepage des Vereins. „Gerade bei den bereits verkauften Tickets für die nun abgesagten Stücke hilft jeder Käufer und jede Käuferin, der oder die jetzt nicht das Geld für die Tickets zurückfordert“, betont Isser. „Jeder Euro hilft uns in der aktuell schwierigen Situation, um nach dieser Krise die wertvolle Vereins- und Kulturarbeit wieder aufnehmen zu können.“


Haus der Stadtgeschichte - Ein Blick zurück - und nach vorne!

144 Bilder sind es geworden. Ein erster Blick zurück auf die Geschichte des Hauses der Stadtgeschichte. In erster Linie blicken wir hier auf die Ausstellungen, historische und künstlerische, die wir mit den Jahren umgesetzt haben. Bei der Anzahl an Menschen mit denen in der Zeit zusammengearbeitet wurde, da kann einem schon mal schwindelig werden. Die Bilder illustrieren die Jahre 2009 bis heute, in loser Reihenfolge. Gerade dadurch sieht man aber auch die Entwicklung des Ausstellungsbetriebs.


Aufruf Spende Kulturzeit
© Initiative KulturzeiterIn

Aufruf: Spende Kulturzeit für Frankfurt & Offenbach!

WORUM GEHT ES? Morgen nicht mehr Einkaufen gehen können? Reparatur oder Neuerwerb des dringend benötigten (Arbeits-)Instruments auf lange Zeit illusorisch? Weil das Portemonnaie leer ist - und auf absehbare Zeit keine Chance besteht, wieder Geld zu verdienen? Die Corona-Krise trifft uns alle, besonders hart aber viele solo-selbständige Künstler*innen und Kulturschaffende. Sie brauchen jetzt schnelle Hilfe - von uns allen!

WER STECKT DAHINTER? Die Macherinnen und Macher sind eine bunte Gruppe aus kulturaffinen und (gesellschafts-) politisch engagierten Menschen in Frankfurt und Offenbach, die sich rund um Danielas Ausgehtipps, einem persönlichen Newsletter für die lokale Kunst-und Kulturszene, zusammengefunden hat. Unterstützt werden wir pro bono von der Frankfurter Agentur ARTUS interactive und arbeiten zusammen mit dem gemeinnützigen Verein zur Förderung unerhörter Musik e.V.

Was passiert mit den spenden? Das Allerwichtigste: Die Spendengelder gehen zu 100 Prozent* an existenzbedrohte Künstler*innen und Kulturschaffende in Frankfurt und Offenbach (*ggf. abzüglich PayPal-Gebühr). Klar ist, dass verantwortungsvoll mit den Spenden umgegangen wird. Deshalb wird von den Antragsteller*innen Angaben über bisherige Einkünfte, ihren aktuellen Finanzbedarf und zwei Bürg*innen (nicht im juristischen Sinn) verlangt. Kurzfristige Plausibilitätsprüfung und Entscheidung über die Zuwendung übernimmt der Beirat. Es wird das verteilt, was an Spenden eingeht. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.

Im Beirat sitzen aktuell aus dem Kreise der Initiator*innen: Andrea Ehrig, Jan Deck, Sarah Sorge, Niko Lutz und Daniela Cappelluti.


t-raum startet youtube-Channel

Hier geht es zum youtube-Kanal mit allen Videos: https://www.youtube.com/channel/UCvHSBq7YnrZM5akEzRGGB7Q

"So kann es gehen - Einbildung sei ja auch eine Bildung, sagt man - also horcht mal was dann geschieht - viel Spaß"

Made in Rumpenheim - Künstler stellen online aus

Die Werkstatt-Ateliers zeigen ihre Frühjahrs-Werkschau im Internet. In diesem Jahr kommt es unter dramatischen und existenzbedrohenden Umständen zu dieser Umstellung. Der eigentliche Termin des geplanten Rundgangs wird aufgegriffen und erweitert, die einzelnen Werkstätten und Ateliers finden unterschiedliche Formen der Präsentation: Online Shop / Katalog / Flyer / Internetseite / Bestellung per E-Mail oder Telefon.

Zu den teilnehmenden Künstlerinnen und  Künstlern gelangen Sie über den untenstehenden Link.

Künstlerinnen und Künstler
© Made in Rumpenheim

„vhs zuHAUS“ – Onlinekurse an der vhs Offenbach

Deutschlandweit sind Schulen wegen der Corona-Krise geschlossen. So auch die Volkshochschule Offenbach. Der reguläre Kursbetrieb ist ausgesetzt. Da sich die Zeit zu Hause jedoch perfekt zum Lernen nutzen lässt, bietet die vhs Offenbach vermehrt Online-Kurse unter dem Slogan „vhs zuHAUS“ an oder verweist auf weitere Bildungsangebote online.

So gibt es beispielsweise den Kurs „Englisch – Digitales Forum“. Diese Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten der englischen Sprache, die Ihre Ideen und Erfahrungen austauschen möchten. Hierbei geht es nicht um die perfekte Grammatik, sondern Ziel ist der schriftliche Austausch auf Englisch. Die Dozentin wird durch regelmäßigen Input das Gespräch anregen. So werden zum Beispiel Texte, Artikel oder Bilder hinterlegt, welche kommentiert und diskutiert werden können.
Die Veranstaltung ist zeitlich unabhängig. Eine Anmeldung unter www.vhs-offenbach.de oder 069 8065 3141 mit Angabe der Kursnummer P4395 ist möglich.

Viele der von der vhs Offenbach angebotenen Kurse finden, wie auch „Englisch – digitales Forum“, auf Lernplattform „vhs.cloud“ statt. Diese wird zentral und datenschutzkonform auf einem Server in Deutschland betrieben und vom Deutschen Volkshochschulverband zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Kurse und Empfehlungen stehen unter https://www.offenbach.de/bildung/vhs/vhs-zuhaus.php im Internet oder auf Facebook unter „VolkshochschuleOffenbach“. Diese Seite wird in Zukunft immer weiter ausgebaut und aktualisiert.


Stadtbibliothek Offenbach bietet kostenlosen Zugang zu digitalen Medien / OnleiheVerbundHessen

Die Stadtbibliothek Offenbach ist zurzeit wegen der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen. Lesen, zuhause Filme schauen oder Musik hören kann aber jeder gut für sich allein oder im engsten Familienkreis. Die Stadtbibliothek bietet hierfür über den OnleiheVerbundHessen Tausende von digitalen Romanen, Sachbüchern, Kinderbüchern, Hörbüchern und vieles mehr.

Um das Angebot nutzen zu können, benötigte man bisher einen Bibliotheksausweis. Jetzt können sich alle Leserinnen und Leser mit Wohnsitz in Hessen anmelden und während der Schließzeit ihrer Bibliotheken digital lesen. Die hessenweite Lösung ist eine Besonderheit. Möglich wurde sie durch die Unterstützung der Hessischen Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken und des Rheingau-Taunus-Kreises, der die in seinem Kreis entwickelte innovative Anmeldelösung unbürokratisch für alle hessischen Bibliotheken im OnleiheVerbund zur Verfügung stellt.

Das Angebot ist kostenlos und gilt bis zur Wiederöffnung der Stadtbibliothek Offenbach, aktuell also bis zum 19. April 2020. Danach erlischt der Zugang automatisch, Folgekosten fallen nicht an. Wer den Onleihe-Zugang danach weiter nutzen möchte, kann sich bei der Stadtbibliothek Offenbach anmelden.

Interessierte können sich direkt beim OnleiheVerbundHessen unter hessen.onleiheverbundhessen.de registrieren.

Darüber hinaus hält die Stadtbibliothek weitere Online-Angebote bereit. Mit einem gültigen Leseausweis können der Musikstreaming-Dienst Freegal sowie die Datenbanken von Munzinger und Brockhaus unter https://offenbach.arena.axiell.de/web/arena/digitale-angebote genutzt werden. Brockhaus hat darüber hinaus seine eLearning-Plattform für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 für die Dauer der Schließung kostenfrei geöffnet. Diese können ebenfalls mit einem gültigen Leseausweis genutzt werden.

Weitere Informationen zu allen genannten Angeboten können per E-Mail an stadtbibliothekoffenbachde  erfragt werden.


Haus der Stadtgeschichte - Finissage / DURCH den Spiegel geschaut

Leider musste die Finissage der Ausstellung "DURCH - den Spiegel geschaut" von Kerstin Lichtblau abgesagt werden. Doch mit diesem Video hat Kerstin Lichtblau uns und allen Freunden ihrer Druckkunst die Möglichkeit gegeben die Ausstellung nochmal zu sehen.


Sinfonisches Hörspiel "Ex"

Hollywood für die Ohren in einer Live-Aufnahme aus der Messe Offenbach: Für wenige Wochen haben ist das sinfonische Hörspiel „EX“ in einer Aufnahme der Uraufführung vom 23. September 2018 auf Youtube zu sehen. Komponist Patrik Bishay und Filmmacher Olaf Seider haben das Video als Kulturereignis während der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise freigegeben. Das Publikum darf sich auf ein Ereignis freuen, das auch hartgesottenen Gruselfans wohlige Schauer über den Rücken jagen dürfte in einem abendfüllenden Hörereignis der besonderen Klasse.

Hollywood-Drehbuchautor David Ambrose hat in „EX“ brillante wissenschaftliche Theorie und Erzählkunst zu einer hochspannenden Geschichte gekonnt miteinander verwoben. Patrik Bishay hat aus dem Meisterroman ein Live-Hörspiel geschaffen, das filmmusikalisch effektvoll und psychologisch packend die Handlung akustisch inszeniert, getragen vom zwölfköpfigen Kammerorchester des Capitol Symphonie Orchesters samt elektronischen Einspielungen.

Die Geschichte: An der Manhattan University plant eine Gruppe um den Psychologen Sam Towne ein spektakuläres Experiment. Um zu beweisen, dass es sich bei Geistererscheinungen nicht um jenseitige Wesen, sondern um Halluzinationen der sie erlebenden Menschen handelt, bereitet das Team die Erschaffung eines Geists vor. Tatsächlich: Der Kontakt zu dem erdachten Geist funktioniert. Doch das Experiment gerät außer Kontrolle. Der Geist schafft es, den Abbruch der Sitzungen zu verhindern und taucht bei einzelnen Teilnehmern auf - mit jeweils tödlichem Ausgang. Plötzlich sind die Protagonisten gefangen in einem Netz aus bewussten und unbewussten Ängsten, das sie an die Grenze zwischen wahrgenommener Realität und Wahn führt...


Beendet: Open call - Performing Arts Festival in Berlin

&friends Besuch beim Performing Arts Festival Berlin 2020
Bewerbungsende: 3. April 2020

Mit dem überregionalen Vernetzungsformat &friends Besuch ermöglichen es die Festivals Performing Arts Festival (Berlin), Hauptsache Frei (Hamburg), 6 tage frei (Stuttgart), FAVORITEN (NRW), RODEO (München) und IMPLANTIEREN (Frankfurt Rhein/Main) je einer Künstlerin oder einem Künstler aus Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und dem Rein-Main-Gebiet, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg als Festivalbeobachter*in das Performing Arts Festival Berlin zu besuchen. Alle teilnehmenden Künstler*innen sind eingeladen, die Ästhetiken und Arbeitsweisen der Inszenierungen des Festivals zu entdecken, die Diskursveranstaltungen zu besuchen und vielfältige Netzwerkgelegenheiten wahrzunehmen.

Beim &friends Besuch erkunden die teilnehmenden Künstler*innen die Berliner Szene auf individuellen Festivalrouten. Sie werden als Gruppe beim gemeinsamen Frühstücken, in den Veranstaltungen des Rahmenprogramms und bei Performancebesuchen zusammenkommen, Erlebnisse teilen und in einem Workshop in Austausch miteinander treten. Mit einem Mix aus Programm und Freiraum schafft der &friends Besuch Raum für Vernetzung, in dem Visionen für langfristige Kollaborationen entstehen können!

Logo Performing Arts Festival
© Performing Arts Festival

Videoführung Ausstellung / Buch und Schriftkunst zu Friedrich Hölderlin im Klingspor Museum

250. Geburtstag des Dichters Friedrich Hölderlin – ein Grund sich auf ihn zu beziehen mit vielen Veranstaltungen im Rhein Main Gebiet, wo – besonders in Frankfurt und Bad Homburg – sich Hölderlin bewegt und aufgehalten hat.

Im Klingspor Museum ist eine Ausstellung schrift-und buchkünstlerischer Werke zu sehen, die auf Texte des Jubilars eingehen, ihnen ein neuartiges Gesicht geben. Dabei ist es aber nicht damit getan, die Texte „schöner lesbar“ zu machen, sondern den Geist der Zuspitzung, der Eindringlichkeit, mit der Hölderlin für die Sprache als Symbol geistiger Verfasstheit warb, zu übermitteln und zu aktualisieren. Corinna Krebber, Anja Harms, Petra Ober, Robert Schwarz, Peter Malutzki, Till Verclas, Eberhard Müller-Fries, Rudo Spemann, Rudolf Koch sind die Namen der Künstlerinnen und Künstler, denen in der Ausstellung zu begegnen wäre – wäre sie denn geöffnet. Einen kurzen Überblick gewährt dieser Film.

Weitere Impressionen der Hölderlin Ausstellung im Klingspor Museum und das Video auf vimeo in besserer Auflösung gibt es unter den unten stehenden Links.


ACHTUNG ABGESAGT: Die Bastelbox der Jugendkunstschule

Wie alle Einrichtungen ist auch die Jugendkunstschule auf unbestimmte Zeit geschlossen. Alle Kurse fallen aus und auch das Jugendkunstschulmobil (JuKuMo) ist nicht mehr unterwegs. Um den Kindern die Zeit zu verkürzen, hatten wir uns etwas Besonderes einfallen lassen. Die JUKU-BASTELBOX - doch leider muss die Aktion aufgrund täglich wechselnder Situationen kurzfristig abgesagt werden.

Wir überlegen und planen aber an anderen möglichen Aktionen, bei denen niemand aus dem Haus muss, bzw. extra zur JuKu kommen muss.

Aktuelle Infos findet ihr jeweils auf der Seite www.juku-of.de.
Euer Jugendkunstschulteam

Die Bastelbox der Jugendkunstschule © Jugendkunstschule Offenbach

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© Kulturmanagement

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Corona: Informationen für Kultur- und Kreativwirtschaft

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