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OB Schwenke überreicht den Preis an einige Gruppenmitglieder
Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke (rechts) überreicht den Kulturpreis an Prof. Jürgen Blume. Von rechts nach links neben Herrn Prof. Blume, sind zu sehen: Birgit Ahrens (Vorsitzende), Dorothea Porzig (Schriftführerin), Dr. Thomas Regehly (Kassenwart), Uta Rosenkranz-Schneider (stellv. Vorsitzende). © Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach
Offenbachs Kulturszene kam am 29. Januar zum alljährlichen Neujahrsempfang in der Alten Schlosserei zusammen, an dessen Höhepunkt die Verleihung des Kulturpreises an die Rhein-Main-Vokalisten stand. Überreicht wurde der mit 2.000 Euro dotierte Preis von Kulturdezernent und Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke, der in seiner Rede einen exemplarischen Überblick über die vielfältige und aufstrebende Kulturszene der Stadt zeichnete.

Der in Stadt und Region vielfältig präsente Chor hat nicht zuletzt dank des Dirigenten Prof. Dr. Jürgen Blume – einer anerkannten Koryphäe in der Musiktheorie, Komposition und Chorleitung – ein hohes musikalisches Niveau erreicht und kontinuierlich gesichert. Dies beschert dem Chor Auftritte in Hessen und angrenzenden Regionen sowie im Ausland. Die Rhein-Main-Vokalisten haben sich einen Namen gemacht und gleichzeitig den Namen der Stadt Offenbach als weltoffene Kulturstadt nach Deutschland und Europa getragen. „Jürgen Blume ist wirklich ein Bürger, ein Citoyen im idealtypischen, höchst vorbildlichen Sinne“, dankte und lobte ihn Oberbürgermeister Schwenke. „Er ist außerordentlich kompetent, kommunikativ, kreativ, liebenswert und charismatisch und gibt der Arbeit des Chors ein einzigartiges Profil. Und bei alledem bleibt er im Auftreten äußerst ruhig und angenehm. Die Ehrung geht daher zwar zu allererst an den Chor als Ganzes, aber sie ehrt ein wenig auch den Offenbacher Bürger Prof. Jürgen Blume – Herr Blume, Sie haben es verdient!“, sagte Schwenke und beglückwünschte die Preisträger zur höchsten Auszeichnung der Offenbacher Kulturlandschaft.

Mit Blick auf die Kultur sprach der Oberbürgermeister von einem „kleinen Offenbacher Wunder“ und dankte den Kulturtreibenden, insbesondere den ehrenamtlich Kulturtreibenden aus voller Überzeugung: „Wir sind die Großstadt mit den niedrigsten Ausgaben für Kultur pro Einwohner. Aber gleichzeitig sind wir eine Stadt mit sehr viel Kultur, mit sehr guter Kultur, mit Kultur für alle. Dieses kleine Offenbacher Wunder geschieht durch Sie, durch die aktiven Bürgerinnen und Bürger, die ehrenamtlich Engagierten. Es macht mich jedes Mal wieder stolz auf meine kleine Großstadt, wenn ich das erleben darf. Sie alle liefern jeder sein Puzzleteil zu einer großartigen, bunten Kulturwelt in Offenbach. Sie bringen sich ein, mit einem großartigen Engagement, mit Herz und Hand, und dafür danke ich Ihnen sehr!“

Den Wert des dauerhaften Beitritts zum Kulturfonds Frankfurt RheinMain hob Schwenke zu Beginn seiner Rede hervor und dankte den Stadtverordneten für diese Entscheidung. Er kündigte an, dass das Team des Kulturmanagements weiterhin als Berater für die Antragstellung durch Vereine zur Verfügung stehen werde.

In seiner Laudatio würdigte Kulturamtsleiter Dr. Ralph-Philipp Ziegler ebenfalls die herausragende Arbeit der Rhein-Main-Vokalisten mit zehn positiven Grundeigenschaften, die er der Stadt Offenbach sowie dem Chor gleichermaßen zuteilte und charmant vortrug. So sei der Chor wie auch die Stadt urban, gemütlich, traditionsgebunden, innovativ, genügsam, genießerisch, pragmatisch, charismatisch, vielfältig und charakterstark. Sichtlich gerührt von der sehr persönlichen Rede zeigte sich auch Prof. Dr. Jürgen Blume, der zum Dank mit seinem Chor ein eigens komponiertes Lied zur Kulturpreisverleihung und unter der Mitwirkung des Publikums zum Besten gab.

Der Kulturpreis der Stadt Offenbach wird seit 1996 jährlich überreicht. Ausgezeichnet werden engagierte und innovative Einzelpersonen oder Gruppen, die sich mit ihrer Arbeit als Kulturträger in der Stadt einen Namen gemacht und entscheidend zur Wahrnehmung Offenbachs in der Region beigetragen haben.

31. Januar 2020