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Rosshaartasche
Rosshaar-Damentasche, Comtesse, Obertshausen, 2005. Das Modell wurde von Prinzessin Madeleine von Schweden getragen. © DLM/C. Perl-Appl
Gürteltasche
Gürteltasche, Europa, spätes 16. Jahrhundert bis Anfang 17. Jahrhundert © DLM/Laura Brichta
Ob Clutch, Shopper oder Weekender: Nicht nur Stars sind verrückt nach Taschen. Dass Taschen nicht nur Must-haves, sondern auch überaus praktisch sind, beweist die Studioausstellung „Im Fokus: Taschen – funktional, schmückend, modisch“ des Deutschen Ledermuseums, die am 21. Juni eröffnet wird. Die Ausstellung zeigt punktuell die Entwicklung der Tasche auf und macht das Entstehen von bestimmten Typen, die die Mode und den Alltag bis heute prägen, nachvollziehbar. Das DLM beherbergt einen außerordentlichen, zumeist historischen Bestand von Taschen, von denen die meisten hinter den Kulissen aufbewahrt werden. Die Tasche, in der Ur- und Steinzeit als profanes "Transportmittel" für Rohstoffe und Nahrung eingesetzt, im Mittelalter in Form von Beutel- und Gürteltaschen erst einmal nur von Männern genutzt, hat sich über Jahrtausende zu einem differenzierten und heute zu einem der beliebtesten Accessoires entwickelt. Bedingt auch durch unterschiedlichste Bedürfnisse und den Wandel in der Mode haben sich im Laufe der Geschichte bis heute unzählige Taschenformen und -varianten herausgebildet.