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Am Samstag, 24. Oktober, spricht Annina Schubert um 15 Uhr über Goethes und Lili Schönemanns Bindung zu Offenbach.

Goethes Liebe zur Frankfurter Bankierstochter Lili Schönemann führte zu vielen Besuchen des Dichters in Offenbach. Lilis verwandtschaftliche Bindung an die Familie d’Orville hatte während des Jahres 1775 sowohl für Goethe als auch für Lili häufigere Aufenthalte in der beschaulichen Gartenstadt vor den Toren Frankfurts zur Folge. Im 17. Buch von „Dichtung und Wahrheit“ beschreibt Goethe Offenbach als moderne und behagliche Stadt, in der er sich stets wohl fühlte. Längst sind Lili und Goethe Offenbachs schönster Mythos. Das Gartenhaus, in welchem sich die Liebenden tagsüber bei Spaziergängen trafen, wurde allerdings im Jahr 1892 abgerissen. Der erst 1798 errichtete Metzlersche Badetempel („Lili-Tempel“) wird zu Unrecht mit den Ereignissen in Verbindung gesetzt.

Anmelden können sich alle Interessierten bis zum 19. Oktober per Mail an hds-terminplanungoffenbachde oder telefonisch unter der 069-8065 2446.

13. Oktober 2020