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Szene
Jean Paul Baeck, Helmut Zierl, Julian Härtner © Tom Philippi
Drama von Arthur Miller am 10. Februar 2020

Der kleine Vertreter Willy Loman wird nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Besonders seine beiden Söhnen Happy und Biff, denen Loman das Streben nach materiellem Erfolg als einzigen Weg zum Glück auf die Fahnen geschrieben hat, sind eine Enttäuschung, denn auch sie haben es – wie ihr Vater – zu nichts gebracht. Dabei standen dem früheren Sport-Ass Biff in der Highschool noch alle Wege zum amerikanischen Traum vom Erfolg offen. Als Biff nun gegen die Lebenslügen seines Vaters revoltiert, spitzt sich der Familienkonflikt immer weiter zu, bis Loman schließlich nur noch einen einzigen Ausweg sieht…

Arthur Millers mit Preisen überschüttetes Stück ist eine auch aus heutiger Sicht noch beklemmende Charakterstudie eines Menschen, der in einer rein profitorientierten Gesellschaft zum Verlierer werden muss. In Zeiten von Hartz IV und weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrisen ist es aktueller denn je.

Produktion

EURO-STUDIO Landgraf
Schauspielbühnen Stuttgart, Altes Schauspielhaus
Regie: Harald Demmer
Bühne: Oliver Kostecka
Kostüm: Monika Seidl
mit Herlmut Zierl, Patricia Schäfer, Julian Härtner, Jean Paul Baeck, Martin Molitor, Maximilian Wrede, Frank Voß, Susanne Theil

Termin

Montag, 10. Februar 2020
19.30 Uhr