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Chiaki Soma und Kyoko Iwaki von Arts Commons Tokyo
Chiaki Soma und Kyoko Iwaki von Arts Commons Tokyo © Theater der Welt / MAK Frankfurt

Das renommierte ‚Theater der Welt‘ ist 2023 in Frankfurt und Offenbach zuhause – und hat nun eine Programmdirektion gewählt. Seit 1981 vergibt das Internationale Theaterinstitut (ITI) alle drei Jahre das Festival „Theater der Welt“ an eine deutsche Stadt. Für die Ausgabe 2023 wurde erstmals eine Ausschreibung veranstaltet, bei der sich Frankfurt gemeinsam mit Offenbach durchsetzen konnte. Wie jetzt bekanntgegeben wurde, übernehmen die Japanerinnen Chiaki Soma und Kyoko Iwaki / Arts Commons Tokyo die Programmleitung des Festivals. Beide konnten sich aus 70 Bewerbungen aus 30 Ländern durchsetzen und überzeugten mit ihrer klaren und mutigen Setzung, „die die Voraussetzungen eines internationalen Festivals in einer postpandemischen Welt kritisch hinterfragt“, heißt es in der Begründung der Festivalintendanten Matthias Pees (Künstlerhaus Mousonturm, Frankfurt am Main), Matthias Wagner K (Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main) und Anselm Weber (Schauspiel Frankfurt).

Art Commons Tokyo wurde 2014 gegründet und besteht mehrheitlich aus weiblichen Kulturschaffenden aus den Bereichen Kunst, Theater, Dramaturgie, Forschung sowie Übersetzung. Geprägt von Arbeiten in Tokyo, Fukushima und den Auswirkungen der Corona-Pandemie In Frankfurt-Offenbach 2023 wollen sie das "das Bild einer neuen Welt entwerfen, die von der Bemühung geprägt ist, allen Wesen Fürsorge und Heilung zukommen zu lassen."

8. Juli 2021