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Detailaufnahme von Fabrizio Prevedellos Skulptur auf dem Alten Friedhof © Jessica Schäfer

Fabrizio Prevedello (*1972, Padova) studierte von 1991-1995 Bildhauerei an der Accademia d`arte di Carrara in Italien. Prevedello hatte Einzelausstellungen im CAMEC Museum für Moderne Kunst in La Spezia, Gallerie Cardelli e Fontana, Sarzana (IT), und „Brown Space Project“ in Mailand. Weiterhin nahm Prevedello an folgenden Gruppenausstellungen teil: Galleria Comunale d’Arte Contemporanea of Monfalcone (GO), OTR, Espacio de arte in Madrid, Museo della Montagna in Torino, Museo della Città in Rimini, Museo d’Arte Contemporanea of Lissone, Museo Civico del Marmo of Carrara, MACRO in Rom, Museo della Permanente in Milano, Kunstquartier 2007 in Berlin, Archivio Statale in Neapel.
Fabrizio Prevedello lebt und arbeitet in Versilia, Italien.

www.fabrizioprevedello.com
www.cardelliefontana.com

English Version

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© Jessica Schäfer

Fabrizio Prevedello (*1972, Padova, Italy) studied sculpture at the Accademia d’arte di Carrara, Italy (1991-1995). He has had solo exhibitions at CAMEC Centro Arte Moderna e Contemporanea in La Spezia, Cardelli e Fontana Gallery, Sarzana (SP), and the Brown Space Project in Milano. He has participated in group exhibitions at in the Galleria Comunale d’Arte Contemporanea of Monfalcone (GO), OTR, Espacio de arte in Madrid, Museo della Montagna in Torino, Museo della Città of Rimini, Museo d’Arte Contemporanea of Lissone, Museo Civico del Marmo of Carrara, MACRO in Rome, Museo della Permanente in Milano, Kunstquartier 2007 in Berlin, Archivio Statale of Naples.
Fabrizio Prevedello lives and works in Versilia (LU), Italy

www.fabrizioprevedello.com
www.cardelliefontana.com

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© Jessica Schäfer
Monumental und doch fragil in ihrer filigranen Struktur überspannt die eiserne Skulptur von Fabrizio Prevedello eine innenliegende Mauer des Alten Friedhofs. Die metallenen Segmente erinnern an eine Leiter, die unmittelbar aus dem Erdreich zu wachsen scheint, um auf der anderen Seite des denkmalgeschützten Gemäuers wieder dorthin zu verschwinden. Die Patina auf den stilisierten Sprossen und die organische Verbindung mit dem Untergrund lassen das Objekt so alt wie den Friedhof selbst erscheinen. Im Auge des Betrachters vermischen sich die unregelmäßigen Streben mit der Textur der steinernen Mauer und erscheinen als Sinnbild eines individuellen (Lebens-)Weges, dessen Ursprung und Ende ungewiss sind. Im Kontext der Umgebung changiert das Objekt zwischen einem individuell gestalteten Grabmal und einem symbolischen Denkmal.